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MillstÀtter Berg

MillstÀtter Berg bei OpenStreetMap

Der MillstĂ€tter Berg ist ein Hochplateau zwischen MillstĂ€tter See und MillstĂ€tter Alpe (Nockberge) in KĂ€rnten / Österreich. Im engeren Sinn umfasst der MillstĂ€tter Berg jene Orte, die zur Gemeinde Millstatt am See gehören.[1] Geologisch gesehen ist der MillstĂ€tter Berg eine parallel zum nördlichen Ufer des Sees verlaufende, etwa 10 km lange HochflĂ€che zwischen Starfach bei Matzelsdorf und Kolm bei Treffling, wobei die meisten Orte in der Gemeinde Millstatt liegen, weitere in der Gemeinde Seeboden am MillstĂ€tter See und einer in der Gemeinde Radenthein.

Inhaltsverzeichnis

Geologie

MillstÀtter Berg rechts neben dem MillstÀtter See gegen Westen
MillstĂ€tter Berg bei Lammersdorf und Obermillstatt gegen SĂŒden

Das Hochplateau (Terrasse) in rund 260 m ĂŒber dem See ({{#invoke:FormatNum|format|855 |format=dewiki}} m ĂŒ. A.) entstand wĂ€hrend der letzten Eiszeit-Periode, im Hochglazial der WĂŒrmeiszeit vor etwa 24.000 Jahren, als das Eis bis auf etwa 1800 m Seehöhe reichte. Die nach Osten strömenden Eismassen des Möll- und des Drautal-Gletschers vereinigten sich im Raum Spittal mit dem Lieser-Gletscher zu einem breiten Eisstrom. Dieser teilte sich bei Lieserhofen in einen Nord- und einen SĂŒdast auf, wobei der nördliche Zweig die MillstĂ€tter Seefurche bildete. Der Gletscherschliff ist in Döbriach an beiden Bergflanken noch deutlich sichtbar. Das Plateau ist die Schulter eines Trogtals, des Seetals. Vor etwa 20.000 Jahren schmolzen die Gletscher allmĂ€hlich ab. Ein Toteiskörper blieb in der ausgeschĂŒrften MillstĂ€tter Wanne lĂ€nger liegen und staute die SchmelzwĂ€sser des Liesertalgletschers sowie die mitgefĂŒhrten Schottermassen auf. Letztere lagerten sich als Lieserdelta am Westrand des heutigen Sees ab. Mit dem Einsinken und Abschmelzen des Eiskörpers hat sich die Lieser allmĂ€hlich in den Staukörper eingeschnitten und große Teile davon wieder abgetragen. Im Lieserdelta bildete sich aber auch eine abgeschlossene Wanne, in der sich das Wasser des heutigen Sees sammeln konnte.[2] Lange Zeit war der See grĂ¶ĂŸer als heute und reichte vermutlich bis Lurnbichl. Die Lieser scheint ĂŒber Kötzing bei Krauth ober Seeboden in den See geflossen zu sein. Der alte Flusslauf ist noch entlang der Straße nach Treffling erkennbar. Im Laufe der Zeit hat die Lieser mit ihrem Geschiebe den Abfluss ĂŒber das Lurnfeld verlegt. So entstand der heutige Einschnitt im MillstĂ€tter SeerĂŒcken, der Liesergraben als Abfluss. Die geologische Entstehungsgeschichte fĂŒhrt dazu, dass der GelĂ€ndeabfall zum MillstĂ€tter See im Bereich Seeboden deutlich flacher verlĂ€uft als in Millstatt oder Dellach. Der MillstĂ€tter Berg ist im Osten durch den steilen Abfall nach Döbriach topografisch deutlich begrenzt. Im Westen zieht sich die Talstufe bis zum Liesertal hin.

Die Ausrichtung von Nordwest nach SĂŒdost und eine Höhenlage ĂŒber der Nebelgrenze fĂŒhren zu einer ĂŒberdurchschnittlich hohen Zahl von Sonnentagen. Über diese Talstufe fĂŒhrt die ObermillstĂ€tter Landesstraße 17 von Dellach nach Sappl mit einer Abzweigung nach Matzelsdorf, weiter nach Lammersdorf, Obermillstatt, Laubendorf, Gössering, Tangern bis Treffling.

Orte der Gemeinde Millstatt am MillstÀtter Berg

MillstÀtter Berg bei Matzelsdorf gegen Osten mit Mirnock

Gössering bildet am MillstÀtter Berg das westlichste Dorf der Gemeinde Millstatt. Folgende Ortschaften liegen (von Osten nach Westen) am MillstÀtter Berg:

  • Starfach, eine heute zur Gemeinde Radenthein, frĂŒher zu Dellach gehörende Streusiedlung mit 136 Einwohnern,[3] liegt am sĂŒdöstlichen Abhang des MillstĂ€tter Bergs bei Döbriach. UrsprĂŒnglich hatte die aus vier Bauernhöfen bestehende Rotte eine Gotteshaus, die Maria Magdalena-Kapelle (erstmals um 1177 urkundlich erwĂ€hnt), eine von den Benediktinern Millstatts erbaute Filialkirche, die einstweilen in ein Wohnhaus umgebaut wurde (Ölbrennerkreusche). Die frĂŒhere Kirchenglocke ist heute in Matzelsdorf.
  • Matzelsdorf Siehe Hauptartikel
  • Sappl Siehe Hauptartikel
  • Görtschach Siehe Hauptartikel Lammersdorf
  • Lammersdorf Siehe Hauptartikel
  • Grantsch Siehe Hauptartikel Lammersdorf
  • Obermillstatt Siehe Hauptartikel
  • Weitere Siedlungen sind Kleindombra (92 Einwohner), Schwaigerschaft (115 Einwohner), Großdombra (185 Einwohner), Tschierweg (149 Einwohner), Öttern (19 Einwohner).
  • Laubendorf Siehe Hauptartikel
  • Gössering ist das westlichste Dorf der Gemeinde Millstatt mit 57 Einwohnern.

Orte der Gemeinde Seeboden am MillstÀtter Berg

MillstÀtter Berg von der Burg Sommeregg gegen Westen mit der Kreuzeckgruppe im Hintergrund

Historisch gesehen war Tangern ein Dorf des MillstÀtter Klosters, wÀhrend Liedweg schon zur Herrschaft Sommeregg gehörte. Heute sind Tangern sowie alle weiter westlich liegenden Ortschaften Teil der Gemeinde Seeboden am MillstÀtter See.

  • Tangern, Dorf mit 192 Einwohnern.[4]
  • Liedweg, Weiler mit 69 Einwohnern.
  • Schloßau, Weiler mit 87 Einwohnern.
  • Muskanitzen, Weiler mit 38 Einwohnern.
  • Treffling Siehe Hauptartikel
  • Unterhaus, Weiler mit 119 Einwohnern.
  • Trasischk, Weiler mit 36 Einwohnern.
  • Kolm, Weiler mit 58 Einwohnern.
  • Kötzing, Weiler mit 108 Einwohnern.

Geschichte

MillstĂ€tter Berg bei Sappl gegen Westen, der Schanzkogel ist der dritte WaldhĂŒgel im Hintergrund

5.000 Jahre SiedlungskontinuitÀt (Lammersdorf / Görtschach / Sappl)

Feuersteinklinge von Sappl (ca. 4.500 v. Chr)
Urne von Lammersdorf (ca. 3.400 Jahre alt)

Der MillstĂ€tter See liegt in einem von eiszeitlichen Gletschern geformtem Trogtal, wobei die MillstĂ€tter Berg als Überrest eines voreiszeitlichen Tales eine Trogschulter bildet. Am markantesten ist der steile Abfall bei Matzelsdorf (848 m), dem östlichsten Ort am Plateau. Typisch fĂŒr den eiszeitlichen Gletscherschliff sind Kuppen, die sich aufgrund hĂ€rteren Gesteins dem Abrieb lĂ€nger widersetzen. Bei Lammersdorf sind solche besonders gut erkennbar.

Auf und um diese Kuppen fanden sich die bisher Ă€ltesten Siedlungsspuren in OberkĂ€rnten. Am „Mentepichel“ oder „Schanzkogel“ gegenĂŒber von Lammersdorf und Görtschach wurden Anfang der 1950er Jahre Spuren einer jungsteinzeitliche Siedlung aus der Zeit von 3.000 bis 1.900 v. Chr. ausgegraben. Das ist der bisher einzige Siedlungsfund aus dieser Zeit in OberkĂ€rnten. Neben einer Wohngrube mit Steinsetzungen im Durchmesser von 6 m und einer Feuerstelle wurden zahlreiche GefĂ€ĂŸbruchstĂŒcke, steinerne Klingen, SteinabschlĂ€ge, Pfeilspitzen, und ein Spinnwirtel aus Ton gefunden. Nicht weit davon, im mittlerweile entwĂ€sserten Sappler Moor fand sich eine 11 cm lange, leicht gekrĂŒmmte, besonders schöne Feuersteinklinge (Silex). In Treffling wurde ein spitzhackiges Steinbeil aus Amphibolit aus dieser Epoche gefunden.[5] Zwei in Lammersdorf gefundene Lochbeile sind heute leider verschollen.

Mehrere Funde, unter anderem eine Urne in Lammersdorf, eine bronzene Lappenaxt in Treffling, ein Werkzeugdepot bei Seeboden, Lanzenspitzen von der MillstÀtter Alpe und Ferndorf, zeigen eine durchgehende SiedlungskontinuitÀt am MillstÀtter Berg auch in der Bronze- (1.900 ~ 1.400 v. Chr.) und Urnenfelderzeit (bis ca. 750 v. Chr.).

Die erste namentliche fassbare Bevölkerung OberkĂ€rntens sind die Illyrer. Auf ihre Indogermanische Sprache gehen Berg- und Flussnamen wie die Tauern oder die Drau zurĂŒck, allsamt topographische Einheiten einer GrĂ¶ĂŸe, bei der eine Romanisieren, Slawisierung oder Eindeutschung nicht erfolgte. Aus der Zeit in der keltische StĂ€mme wie die Noriker in den Ostalpen oder die Veneter im Hinterland der nördlichen Adria-Region als Bevölkerung anzunehmen sind, gibt es direkt am MillstĂ€tter Berg noch keine Funde. In Seeboden wird eine Pfahlbausiedlung aus dieser Zeit vermutet. Bezeugt ist eine vorrömische Siedlung bei dem nicht weit entfernten St. Peter in Holz, aus der sich die römische Stadt Teurnia entwickelte. Ab ca. 200 v. Chr. gehörte der MillstĂ€tter Berg zum Stammesgebiet der Ambidravi, der "Beiderseits der Drau Wohnenden", eine römische Bezeichnung fĂŒr die hier siedelnde norische Bevölkerung, die aus den ansĂ€ssigen Illyren und den neue zugewanderten Kelten hervorging. Beide Völker kamen von der nordwestlichen Balkanhalbinsel. Zur Zeit der römischen Provinzialkultur kann man davon ausgehen, dass der MillstĂ€tter Berg aufgrund seiner topographischen Lage durchgehend besiedelt war, da das Gebiet an der alten Römerstraße zwischen Turracher Höhe und Teurnia an einem Bach liegt.

Die seit Jahrtausenden bestehende menschliche SiedlungstĂ€tigkeiten am MillstĂ€tter Berg zeigte sich auch bei der Pollenanalyse eines Sedimentkerns vom tiefsten Bereich des MillstĂ€tter Sees zwischen Dellach und dem Laggerhof, bei der die Ablagerungsschichten auch mittels C14-Methode bestimmt wurden. Aufgrund der großen Entfernung der Bohrstelle zu beiden Seeufern ist das eingewehte Pollensediment reprĂ€sentativ fĂŒr das gesamte MillstĂ€tter Seetal.[6] Das Pollendiagramm zeigt ab ca. 2200 v. Chr. erste grĂ¶ĂŸere Einwirkungen des Menschen auf die Vegetation in Form ausgeprĂ€gte HĂ€ufung von Adlerfarn- und Wacholderpollen, zwei markante Indikatoren fĂŒr menschliche Weiderodung und Waldweide. Schon in der Bronzezeit tauchen Siedlungzeiger wie GrĂ€ser, KrĂ€uter, Getreide, Kornblumen und Nutzpflanzen (Walnuss) ebenso wie verschiedene UnkrĂ€uter auf. Anhand der Pollenanalyse können fĂŒnf Phasen zunehmender und rĂŒcklĂ€ufiger menschlicher SiedlungstĂ€tigkeit um den See identifiziert werden. Mit dem Beginn der Römerzeit hĂ€ufen sich Pollen von Edelkastanie und Getreide besonders Roggen, die zur Völkerwanderungszeit wieder zurĂŒckgehen. Ein drastischer RĂŒckgang der lokalen Waldvegetation durch die einsetzenden bairischen Rodungen ab dem 9. Jahrhundert wird im starken RĂŒckgang von Fichten-, Tannen- und Rotbuchenpollen ersichtlich. Auch die Klimaschwankungen zeigen sich im Pollendiagramm. Zwischen 300 v. Chr. und 400 n. Chr. (Optimum der Römerzeit) und im Mittelalter zwischen 800 und 1300 (Mittelalterliche Warmzeit) gab es zwei WĂ€rmephasen, in denen die Jahresmitteltemperatur um 1 bis 1,5 Grad ĂŒber dem heutigen Wert lag.

FrĂŒhchristentum (Laubendorf)

MillstĂ€tter Berg bei Laubendorf gegen SĂŒdwesten

Aus der Epoche des FrĂŒhchristentums (5.-6. Jahrhundert) stammt eine Kirche in Laubendorf, deren Grundmauern erhalten geblieben sind. Die konservierte Kirche beim Klinar-Hof in Laubendorf war zwischen 1957 und 2012 frei zugĂ€nglich. Nun ist sie wieder zugeschĂŒttet, da sich fĂŒr die Bodendenkmalpflege weder die Marktgemeinde Millstatt am See, noch die MillstĂ€tter See Tourismus GmbH, der Bezirk, der Tourismusverband KĂ€rnten oder die Republik zustĂ€ndig fĂŒhlt.[7] Eine Besonderheit der einfachen Saalkirche ist die entlang der nördlichen Mauer angebaute Sitzbank. Die Reliquiengrube unter dem Altar war mit einem römischen Grabstein abgedeckt, der den Familien Barbii und Cispii zugeordnet werden.[8] Beide entstammen reicher Handelsfamilien in Aquileia, die in Norikum wichtige Handelsverbindungen fĂŒr Bergbauprodukte kontrollierten.

Zur Zeit um Christi Geburt gehörte der MillstĂ€tter Berg zum Stammesgebiet der Ambidravi, der "Beiderseits der Drau Wohnenden", eine römische Bezeichnung fĂŒr die hier siedelnde norische Bevölkerung, die keltischen oder stark keltisierten Ursprungs war. In der Römerzeit (ca. 45-4. Jahrhundert n. Chr.) gab es keine Straße direkt am MillstĂ€tter See. Die Römerstraße fĂŒhrte entlang des heutigen Verlaufs der ObermillstĂ€tter Landesstraße, nur dass der Weg nicht bei Dellach, sondern ĂŒber Starfach und Matzelsdorf auf den Berg kam. Millstatt war am Landweg nur von Obermillstatt oder Laubendorf (Tangern) erreichbar. Das sumpfigen Seeufer war fĂŒr die frĂŒhen Siedler weniger attraktiv, da es schwer zugĂ€nglich und ohne landwirtschaftliche Gunstlagen war.

Slawisches FrĂŒhmittelalter

MillstÀtter Berg bei Obermillstatt
MillstÀtter Berg von der Burg Sommeregg aus Richtung Osten

Die Kirche von Laubendorf wurde um das Jahr 600 zerstört. Ab dieser Zeit begann die slawische Besiedelung, welche heute noch in vielen Ortsnamen nachklingt.[9] Einige sind nach ihrem slawischen GrĂŒnder oder Besitzer benannt, wie Matzelsdorf (1177 Dulmatisdorf), das Dorf des Dolmač; Lammersdorf (1177 LomĂ€rsdorf), das Dorf des (Mi-)Lomer, Liedweg (1579 Ludwig) von Lj(u)doviče, Dorf des Ljud(a) oder Treffling (1065 Treuelicha) von Trebeliče, Dorf des Trebela. Tangern (1065-75 Togarum) kommt von *togĂ»r, einem großer, starrer Menschen. Auf örtliche Besonderheiten verweisen Groß- und Kleindombra (1177 Dowrab) von altslawisch do(m)brava Eichen- oder Sumpfwald oder Görtschach von Gorĭčah „bei den Bichlern“. Bodenfunde aus dem FrĂŒhmittelalter (7.-9. Jahrhundert) gibt es am Berg in Treffling (Befestigung, Burgstall) und in Sappl (GrĂ€ber). Ganz im Westen des Hochplateaus befindet sich die Rotte Trasischk, die „Wachstelle“. Der Namen deutet auf eine Wehrsiedlung gegen die ab der 2. HĂ€lfte des 8. Jahrhunderts von Norden nach Karantanien eindringenden Bajuwaren hin, die das Land besetzten, missionierten und aufflammende Revolten blutig niederschlugen. Vor der Zeit der GrĂŒndung des Stifts Millstatt um 1070 gehörte das Gebiet zum Ă€ltesten KĂ€rntner Kloster Molzbichl, das um 780 gegrĂŒndete wurde. Um das Jahr 1100 war die Kolonialisierung durch die Baiern in den gut zugĂ€nglichen Gebieten OberkĂ€rntens schon weit fortgeschritten. Deutsche Ortsnamen wie Sappl (1286 villa Saepl) vermutlich vom althochdeutschen Personennamen Segi(n)palt, Öttern (seit 1462) vom mittelhochdeutschen etter, dem Zaun, Schwaigerschaft von Schwaighof, ein Hof mit Vieh, Hohengaß von der hohen Gasse oder Laubendorf (1177 Lobinstorf) tauchen auf.

Das erstere detaillierte schriftliche Verzeichnis von Bauernhöfen ist der Urbar der Sankt-Georgs-Ritter von 1470, der bei der KlosterĂŒbernahme des Stift Millstatt von den Benediktinern verfasst wurde. In weiterer Folge ist die Geschichte des MillstĂ€tter Bergs eng an das Kloster Millstatt verbunden, dessen unmittelbares landwirtschaftliches Hinterland der MillstĂ€tter Berg war.

BodendenkmÀler

Alle wichtigen archĂ€ologischen Funde stammen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die einzige Ausnahme sind die Keramikfunde des TotengrĂ€bers Alois Auer vlg. Messner in Obermillstatt. In diesem einmaligen Zeitfenster gab es viele Bauvorhaben, bei denen hĂ€ndisch und daher langsam gegraben wurde in Kombination mit einem stetig wachsendem Geschichtsbewusstsein. So viele Bodenfunde wie damals wurden seither am MillstĂ€tter Berg nie mehr gemacht. Die modernen Minibagger hingegen graben meist bodendenkmalzerstörend und sehr schnell. AllfĂ€llige Funde können noch bevor sie Bekanntheit erlangen, wieder zugeschĂŒttet werden, um den Baufortschritt nicht durch wissenschaftliche Forschung zu gefĂ€hrden. Seit Jahrzehnten gibt es in der Gegend trotz der in der Geschichte bisher einmaligen BautĂ€tigkeiten keine Funde mehr.

Landwirtschaft, Fremdenverkehr und Magnesit

Ambros-Hof in Sappl, erster Hof mit Fremdenzimmer am MillstÀtter Berg
MillstÀtter Berg bei Sappl Richtung Görtschach

Bis etwa 1950 war die Landwirtschaft die Haupterwerbsquelle der Bevölkerung, wobei Milchkuhhaltung und Rinderzucht vorherrschen. Beim ĂŒber Jahrhunderte dominierenden GrundeigentĂŒmer Stift Millstatt hatte man kein Interesse an starken Bauer und ĂŒbergab die Höfe nur in festgelegen GrĂ¶ĂŸen (Huben) als Lehen. Daher gibt es keine landwirtschaftlichen Großbetriebe. Mit der aufkommenden Motorisierung wurde das Auspendeln sehr erleichtert, wodurch immer mehr Nebenerwerbsbetriebe entstanden. Einstweilen gibt es nur mehr wenige im Vollerwerb bewirtschafte Bauernhöfe.

Ein ganz frĂŒher Tourist am MillstĂ€tter Berg war der Wiener Alpinist und Hofkammerbeamte Josef Kyselak (1799-1831).[10] Bei seiner Österreichwanderung im August 1825 ging er von Döbriach ĂŒber Hochdellach (Starfach), wo ihn die Granitfindlinge im Wald faszinierten, nach Oberdellach (Matzelsdorf) und von dort weiter nach Millstatt.

Die ersten Nebenerwerbsmöglichkeiten ergaben sich durch den aufkommenden Fremdenverkehr in Millstatt ab 1870. FĂŒr rege BautĂ€tigkeit (Villen) und die Versorgung der SommergĂ€ste waren viele ArbeitskrĂ€fte nötig und die Bauern hatten durch den Tourismus einen neuen Absatzmarkt fĂŒr ihre Erzeugnisse. Ab 1930 bevölkerten die GĂ€ste, die sich vorher nur am See aufhielten, auch die Dörfer am MillstĂ€tter Berg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet elektrifiziert und mit Trink- und Nutzwasser versorgt. In den 60er und 70er Jahren erlebte die Privatzimmervermietung vorwiegend an bundesdeutsche Urlauber einen bis dato nicht fĂŒr möglich gehaltenen Boom. Durch verĂ€ndertes Reiseverhalten ist der Fremdenverkehr seit den 80er Jahren stetig im RĂŒckgang begriffen. Seit einigen Jahren versucht man Akzente im sanften Tourismus zu setzen und forciert Wandern, Urlaub am Bauernhof oder Reiten (Sappl). Bei Tangern, Gössering und Laubendorf wurde 1995 ein Golfplatz gebaut.

Der wichtigste Arbeitgeber der Umgebung ist das Magnesitwerk in Radenthein, das jedoch nicht mehr den Personalstand frĂŒherer Jahre hat. Als 1904 auf der MillstĂ€tter Alpe Magnesit gefunden wurde, entstand ein enormer Personalbedarf fĂŒr den Bau des Werks der Österreichisch-Amerikanische Magnesit AG (heute RHI AG), den Abbau des Gesteins bis 1965 im Tagbau und die Verarbeitung zu feuerfesten Steinen.[11] Gewerbebetriebe gibt es am MillstĂ€tter Berg kaum. Viele pendeln auch nach Spittal an der Drau (Bezirkshauptstadt), Villach oder Klagenfurt.

Naturkatastrophen

Gewitter auf der MillstÀtter Alpe

Datei:MillstÀtter Berg Unwetter 2009 0822.ogg

Wenn es im Bereich des MillstĂ€tter Berges zu Naturkatastrophen kommt, sind dies meist Starkregen und Sturm, seltener Hagel und DĂŒrre oder Erdbeben. Die schlimmsten Unwetter entstehen dann, wenn ein Mittelmeertief von der Po-Ebene ĂŒber Friaul weiter nach Norden ĂŒber OberkĂ€rnten zieht und die Wolken aufgrund spezifischer Luftströmungen tief sinken und sich entlang der MillstĂ€tter Alpe stauen. In solchen FĂ€llen können innerhalb sehr kurzer Zeit auch kleinere BĂ€che zur reißenden WildbĂ€chen werden, die viel Geschiebe vom Berg ins Tal bringen. Gut erkennbar sind die Schwemmkegel z.B. in Millstatt, Pesenthein oder Görtschach. WĂ€hrend die alten Bauernhöfe durchwegs auf ĂŒberschwemmungssicheren PlĂ€tzen liegen, wurden im 20. Jahrhundert viele GebĂ€ude nahe an die BĂ€chen gebaut. Aufgrund der HochwĂ€sser in den 1950er und 1960er Jahren gibt es an allen relevanten BĂ€che am MillstĂ€tter Berg eine Wildbachverbauung. In Matzelsdorf wird noch immer der Brauch des WetterlĂ€utens gepflegt. Durch heftiges LĂ€uten der Kirchglocken glaubt man, Unwetter vertreiben zu können. Hagel- und DĂŒrreschĂ€den sind heute keine existentielle Bedrohung fĂŒr die Bewohner, da es nur mehr wenige Vollerwerbsbauern gibt. Da das Gebiet nur rund 30 km von der Erdbebenlinie Kanaltal - Villach entfernt liegt, sind immer wieder Erdbeben zu spĂŒren. Historisch sind Naturereignisse vor allem dann dokumentiert, wenn sie zu grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den an herrschaftlichen GebĂ€uden und Kirchen gefĂŒhrt haben. Über SchĂ€den von Naturkatastrophen an den meist einfachen HolzhĂ€usern der Untertanen gibt es keine Berichte. GroßbrĂ€nde gab es in der Gegend fast nicht, da die meisten Dörfer nicht sehr eng bebaut sind.

um 600 - Hochwasser zerstört die FrĂŒhchristliche Kirche in Laubendorf.

1201 - Am 4. Juni erschĂŒtterte ein Erdbeben mit dem Epizentrum im Liesertal OberkĂ€rnten.[12] Von einstĂŒrzenden GebĂ€uden aus Millstatt wird zwar nicht explizit berichtet, aber von grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den ist auszugehen. Die Vorhalle der Stiftskirche verlor durch Zumauern der Rundbögen und das Eingangsportal durch einen unter das Tympanon geschobenen Architrav ihren ursprĂŒnglichen Charakter.

1288 - Nach einem Großbrand, der zwischen 1288 und 1290 stattgefunden haben muss, wurde unter Abt Otto IV. 1291 das KlostergebĂ€ude in Millstatt neu errichtet.

1348 - Bei den SchĂ€den des starken Erdbeben von Friaul 1348, bei dem es u. a. zum Bergsturz am Dobratsch kam, sind keine Schadensberichte aus Millstatt ĂŒberliefert. Vermutlich wurde aber damals das Westwerk unter den KirchtĂŒrmen gĂ€nzlich geschlossen und die Bogenöffnung der nördlichen Vorhalle verkleinert.

1653 - Eine frĂŒhe schriftliche Quelle ĂŒber Unwetter im MillstĂ€tter Raum sind die Prozessakten gegen den Wettermacher von Matzelsdorf Kaspar Haintz, der im Zuge eines Hexerprozesses in GmĂŒnd wegen Wettermacherei hingerichtet wurde. Unter Folter erzĂ€hlte er von ZusammenkĂŒnften mit Freunden auf der MillstĂ€tter Alpe, bei denen ĂŒber das GĂŒss-Machen, das Schauer-FĂŒhren, das Reif-Streuen und das Schneiben[13] beraten wurde.

1670 - GrĂ¶ĂŸtes vom Tschierwegerbach ĂŒberliefertes Hochwasserereignis.[14] Es wurden einige HĂ€user weggerissen. Bei Aushubarbeiten in den 1970er Jahren wurden in 2 m Tiefe Mauerreste mit Einrichtungen gefunden. Laut Überlieferung war dieses Hochwasser schlimmer als jenes von 1947.

Risse am Portal zur Stiftskirche Millstatt

1690 - Das gewaltige Erdbeben mit fast dreiwöchigen Nachbeben war ein einschneidendes Ereignis fĂŒr die MillstĂ€tter Jesuitenherrschaft. Die Litterae Annuae der Jesuiten berichten dazu: „Um fĂŒnf Uhr Nachmittags, wĂ€hrend man die Vesper sang, erzitterte unter höllischen unterirdischen LĂ€rm die Erde in der ganzen Gegend von einem Beben, wie man es seit Jahrhunderten nicht gehört hatte. Beim ersten Stoß stĂŒrzte der gemauerte Portikus fĂŒr die Schiffe an der Seeseite ein. Von den hohen TĂŒrmen fiel eine steinerne SĂ€ule herab. An den TĂŒrmen selbst zeigten sich betrĂ€chtliche KlĂŒfte.“[15] Die Behebung der ErdbebenschĂ€den dauerte vier Jahre und erforderte umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Stiftskirche und den OrdensgebĂ€uden. Bis heute sind die SchĂ€den am Tympanon, das zwischen 1691 und 1878 verputzt war, besonders aber am Architrav erkennbar. Dieser in vier Teile zerbrochene Marmorbalken stĂŒtzt heute nicht mehr das Relief, sondern wird von diesem mittels Eisenklammern gehalten.

Unwetter ĂŒber Görtschach
Kleineres Unwetter 2009 in Millstatt

1890 – Murgang am Görtschacherbach.[14] Überschwemmungen und Vermurungen in Görtschach.

1903 - Hochwasser am Sonnenhofbach (Bach von Matzelsdorf nach Dellach).[14] Bachaustritt oberhalb von Matzelsdorf, wiederholte Überflutungen der Felder. Wahrscheinlich ist dies auch das Unwetter vom 11. September, das entlang der Lieser 13 km der GmĂŒndner Straße zerstörte und vom Mundartdichter Franz Podesser aus Tangern im Epos "Die große Gieß" beschrieben wurde.[16]

1904 - Am 14. Juli gab es einen fluviatilen Feststofftransport, der ĂŒber 14 Tage AufrĂ€umarbeiten erforderte.[14] Als Folge eines Wolkenbruchs auf der MillstĂ€tter Alpe kam es zu einer Überflutung von HĂ€usern, Straßen, GĂ€rten und Anlagen. BaumstĂ€mme, Steine und Erdmassen zerstörten die mĂ€rktische Wasserleitung und rissen BrĂŒcken und MĂŒhlen in die Tiefe. Die 1899 vom Schmiedemeister Karl Silbernagl neu errichtete Schmiede mit Wagnerei und Elektrowerk am Eingang der Schlucht wurden schwerstens beschĂ€digt. Von diesem Unwetter sind die ersten Fotos erhalten.[17] Nach langwierigen Verhandlungen wurde schließlich im April 1913 von der k.k. Wildbachverbauung Villach mit den Sicherungsmaßnahmen im verbauten Gebiet in mehreren Jahresabschnitten begonnen.

1932 - Hochwasser am Görtschacherbach.[14] Murgang mit Überschwemmungen im Raum Görtschach.

Sturmschaden im Stift Millstatt

1933 - Am 19. August gab es ein großes Unwetter mit Sturm und enormen Wassermengen. FĂŒnf große alte Linden auf dem Kalvarienberg werden entwurzelt und die Straße zwischen Millstatt und Obermillstatt ist unbassierbar.[18] Die Linde im Stift brach zur HĂ€lfte, ein Ast durchschlug das Stiftsdach neben dem Postamt. Die Linde im Lindenhof verlor den Hauptarm. Bei der Kantorvilla am SĂŒdufer ertrank eine Ganz. Am See gab es "haushohe" Wellen. Der Schillerstrand und die Promenade zum Gröchenigbad standen unter Wasser. Bei diesem Sturm verlor die Burg Sommeregg den Großteil ihres Daches, was den Verfall massiv beschleunigt.[19]

1936 - Hochwasser am MillstÀtter Riegenbach.[14]

1937 - Mai, Hochwasser und Murgang am MillstÀtter Riegenbach.[14]

1942 - Murgang am Görtschacherbach.[14]

1947 - Fluviatiler Feststofftransport am Gösseringbach.[14] Durch die starke WasserfĂŒhrung kommt es zu Ausuferungen, Verschotterungen und Überflutungen im Ortsbereich von Gössering.

Am 4. Juli kam es durch einen drei Stunden dauerndernden Wolkenbruch zu Vermurungen in Tschierweg und Großdombra.[14] Auch der Laubendorferbach vermurte Laubendorf und die KulturgrĂŒnde unterhalb des Ortes. Ein Seitengraben brach ĂŒber die Felder aus. Es gab Verklausungen durch mitgerissene MĂŒhlen.

1948 – Hochwasser am Tschierwegerbach sowie weitere kleinere Ereignisse in diesem Jahr.[14]

1949– Am Tschierwegerbach kam es in diesem Jahr zu Überflutungen.[14]

1954 – Katastrophenereignisse mit Überschwemmungen und Vermurungen im Raume vom Görtschach.[14]

Am 6. September fĂŒhrte ein Gewitter zu schweren Vermurungen in Pesenthein.[14] Es entstehen schwere SchĂ€den an zwei HĂ€usern, die Bundesstraße ist unterbrochen. Der Pesentheinerbach tiefte sich in Bereich von Obermillstatt und Grantsch stark ein, am Unterlauf hob sich die Bachsohle um bis zu 3 m.

1958 - In der Nacht vom 31. Juli zum 1. August 1958 entluden sich auf der MillstĂ€tter Alpe mehrere wolkenbruchartige Gewitter, wogegen im Tal kein Tropfen Regen fiel. Im Oberlauf der Schlucht stauten sich die Wassermassen hinter einem Wall von Muren, BĂ€umen und Steinen und ĂŒberfluten den Ort. Der Ort wurde durch 21.000 mÂł Geschiebe vermurt. Dreizehn Personenwagen wurden in den See gespĂŒlt, Teile von HĂ€usern stĂŒrzten ein, Keller und GĂ€rten wurden mit Schlamm ĂŒberflutet und Straßen zu tiefen BĂ€chen verwandelt. Sieben Menschen fanden den Tod.[20] Auch der Pesentheiner Bach war bereits im Oberlauf bei Lammersdorf aus den Ufern getreten und hatte einen dort beschĂ€ftigten Arbeiter mitgerissen. Am Schluchtausgang bei Pesenthein wurden Autos und Zelte vom voll besetzte Campingplatz in den See spĂŒlten. Landwirtschaftliche FlĂ€chen wurden meterhoch verschottert.[14] Ebenfalls große Vermurungen gab es in Görtschach. Als Schadensumme alleine dort 630.000 Schilling angegeben. Insgesamt wurden in der Gemeinde 83 HĂ€user zum Teil zerstört.

1965 – Am 18. Juli trat der Görtschacherbach nach einem Gewitter aus den Ufern.[14] Felder und Gemeindestraße wurden ĂŒberflutet.

1966 – Wieder trat der Görtschacherbach aus den Ufern.[14] Überschwemmungen und Vermurungen fĂŒhren zu 580.000 Schilling Schaden.

1967 – Abermals ĂŒberflute der Görtschacherbach Siedlung und Felder.[14] Die Schadenssumme liegt diesmal bei 890.000 Schilling Schaden. SommergĂ€ste aus den Privatpensionen flĂŒchteten mit ihren Autos ĂŒber die Felder nach Sappl.

1975 – Durch unsachgemĂ€ĂŸen Wegbau entstand oberhalb der Ortschaft Laubendorf eine ca. 1 ha große Rutschung, die fĂŒr den Ort eine bedeutende Gefahr darstellte.[14]

1975 – Um Ostern fĂŒhrte extremer Schneefall mit anschließender Schneeschmelze und Regen vom 5. bis 7. April zu starkem Hochwasser.[14] Oberhalb von Sappl entstand eine ca. 2 ha große muschelförmige Blaike, die vier Wohn- bzw. WirtschaftsgebĂ€ude und KulturgrĂŒnde bedrohte. Die enormen Niederschlagsmengen und das Schneeschmelzwasser hatten den durch einen neu gebauten Almweg mehrfach durchschnittenen Steilhang zum Abgleiten gebracht. Ausgedehnte WiesenflĂ€chen östlich von Sappl vermurrten, sowie ein Wohnhaus und WirtschaftsgebĂ€ude wurden verschottert.

1983 – Im JĂ€nner entstand am Oberlauf des Pesentheinerbachs (Pöllandbach) etwa in der Höhe von Grantsch eine ca. 3 ha große Rutschung in einem vernĂ€ĂŸten Gebiet, die noch erkennbar ist.[14]

Literatur

Weblinks

 Commons: MillstĂ€tter Berg â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. ↑ Alexander Glinz (Tmvm77): Obermillstatt Umgebung, DJI-S800 on air bzw. Impressionen um Millstatt, DJI-S800 on Tour, 2013. Luftbildaufnahmen (HDTV-Filme) von Obermillstatt und Umgebung.
  2. ↑ Angaben nach Jochen Schlamberger: Zur Geologie des Raumes um den MillstĂ€tter See. In: Der MillstĂ€tter See, Klagenfurt 2008, S. 47–50.
  3. ↑ Diese und alle weiteren aktuellen Einwohnerangaben VolkszĂ€hlung 2001.
  4. ↑ Einwohnerzahlen laut VolkszĂ€hlung 2001 (PDF; 8 kB)
  5. ↑ Die Funde sind zum Teil im Stiftsmuseum in Millstatt zu besichtigen.
  6. ↑ Adolf Fritz: 4000 Jahre menschliche SiedlungstĂ€tigkeit im Spiegel der Pollenanalyse. Ein Pollendiagramm vom MillstĂ€tter See. In: Geschichtsverein fĂŒr KĂ€rnten: Carinthia I. Zeitschrift fĂŒr geschichtliche Landeskunde von KĂ€rnten. 189. Jahrgang / 1999. S. 43-52.
  7. ↑ Erwin Hirtenfelder: Kirche vom Erdboden verschluckt. In OberkĂ€rnten beklagt man die ZuschĂŒttung der frĂŒhchristlichen Kirche von Laubendorf. Niemand fĂŒhlte sich fĂŒr deren Pflege zustĂ€ndig. Auf Kleine Zeitung, 18. Dezember 2012, zuletzt aufgerufen am 23. Dezember 2012.
  8. ↑ Andreas Lippert: Reclams ArchĂ€ologie FĂŒhrer Österreich und SĂŒdtirol. Stuttgart, 1985.
  9. ↑ Vgl. Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von KĂ€rnten. II. Teil, 1958.
  10. ↑ Einödertal und MĂŒhlstĂ€dtersee In: Goffriller, Gabriele (Hg.): Kyselak. Skizzen einer Fußreise durch Österreich. Salzburg, 2009. S. 126.
  11. ↑ Ausstellung zur Geschichte des Magnesitbergbaus im Stiftsmuseum in Millstatt oder im TĂŒrkhof beim MĂŒhlenwanderweg in Kaning / Nationalpark Nockberge.
  12. ↑ Axel Huber: ErdbebenschĂ€den an der MillstĂ€tter Stiftskirche - Folgerungen fĂŒr deren Baugeschichte. In: Geschichtsverein fĂŒr KĂ€rnten: Carinthia I. Zeitschrift fĂŒr geschichtliche Landeskunde von KĂ€rnten. 192. Jahrgang / 2002, S. 343-361.
  13. ↑ "... das Unwetter-Machen, das Hagelschauer-FĂŒhren, das Reif-Streuen und das Schneien ..."
  14. ↑ a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u Gefahrenzonenplan Millstatt
  15. ↑ Richard Perger: Das Wirken des Jesuitenordens in Millstatt. In: Studien zur Geschichte von Millstatt und KĂ€rnten. VortrĂ€ge der MillstĂ€tter Symposien 1981-1995. Archiv fĂŒr vaterlĂ€ndische Geschichte und Topographie, 78. Klagenfurt, 1997, S. 542.
  16. ↑ Rauter, Seeboden, S. 19.
  17. ↑ Ausgestellt im Heimatmuseum Millstatt - Obermillstatt
  18. ↑ Schulchronik der Volksschule Obermillstatt ausgestellt im Heimatmuseum Millstatt - Obermillstatt
  19. ↑ Rauter, Seeboden, S. 25.
  20. ↑ N.N.: Ein ganzer Campingplatz in den See gespĂŒlt. Das schwerste Unwetter seit Menschengedenken ĂŒber Millstatt und Pesenthein – 7 Tote, 12 Vermisste., Arbeiter-Zeitung, 2. August 1958, S. 1 und 5, aufgerufen am 27. September 1958

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