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| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Freiname | Mitomycin | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
[(1aS,8S,8aR,8bS)-6-Amino-8a-methoxy-5-methyl- | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C15H18N4O5 | ||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 50-07-7 | ||||||||||||||||||
| PubChem | 5746 | ||||||||||||||||||
| ATC-Code | |||||||||||||||||||
| DrugBank | DB00305 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
blau-violetter Feststoff[1] | ||||||||||||||||||
| Arzneistoffangaben | |||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse |
Zytotoxisches Antibiotikum | ||||||||||||||||||
| Verschreibungspflichtig: Ja | |||||||||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 334,33 g·molâ1 | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser[1] | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| LD50 |
14 mg·kgâ1 (Ratte, oral)[1] | ||||||||||||||||||
| Soweit möglich und gebrÀuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||||||||||||
Mitomycin ist ein Arzneistoff und wird als zytotoxisches Antibiotikum verwendet.
Inhaltsverzeichnis |
Mitomycin ist ein Antibiotikum und wurde 1958 aus Streptomyces caespitosus isoliert. Es ist wirksam gegenĂŒber gram-positiven Bakterien und einigen Viren. Heute wird es nur noch als Zytostatikum eingesetzt.
Nach einer enzymatischen Aktivierung hemmt es die DNA-Synthese. Mitomycin interkaliert zwischen zwei StrĂ€ngen der DNA. In der Folge werden die DNA-StrĂ€nge kovalent miteinander verbunden, sodass eine Dissoziation der DNA-StrĂ€nge, wie sie zur Replikation bzw. auch zur Transkription benötigt wird, nicht mehr möglich ist. Als Folge der hĂ€ufig fĂŒr die Zelle irreparablen DNA-SchĂ€den wird nach Aktivierung bestimmter Signalkaskaden ein Arrest des Zellzyklus mit folgender Apoptose ausgelöst.
Nach intravenöser Gabe finden sich hohe Konzentrationen von Mitomycin in Niere, Muskel, Herz, Lunge, Zunge, Galle und Urin. Die Substanz wird schnell in der Leber, Niere, Milz und im Herzen durch Enzyme inaktiviert. Die Ausscheidung erfolgt hauptsĂ€chlich ĂŒber die Niere.
HĂ€ufige Nebenwirkungen
| Nebenwirkung | Index |
|---|---|
| KnochenmarksschÀdigung | 1 |
| Haut-Nekrosen | 3 |
| Hautausschlag | 1 |
| Haarausfall | 0 |
| SchleimhautentzĂŒndung | 0 |
| Ăbelkeit + Erbrechen | 1 |
| LeberschÀdigung | 0 |
| SchÀdigung des Herzens | 1 |
| Allergie | 0 |
| Lungenfibrose | 2 |
| NierenschÀdigung | 2 |
| SchÀdigung des ZNS | 0 |
| Periphere Neuropathie | 0 |
0 = sehr sanft oder sehr selten; 1 = gelegentlich, aber nicht schwerwiegend; 2 = bedeutsam; 3 = schwerwiegend oder hÀufig
Amétycine (D), Mitem (D), Urocin (D), Mito-medac (D), diverse Generika (D, A)
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