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Moderata samlingspartiet

Moderata samlingspartiet
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Partei­vorsitzende Fredrik Reinfeldt
GrĂŒndung 1904
Farbe(n) blau
Europapartei EuropÀische Volkspartei
EP-Fraktion EVP-ED
Website www.moderat.se

Moderata samlingspartiet (dt. Übers.: Die gemĂ€ĂŸigte Sammlungspartei, schwed. Abk.: Moderaterna) ist eine der im schwedischen Reichstag vertretenen politischen Parteien. Sie ist eine bĂŒrgerlich-konservative Partei mit einem liberalen Wirtschaftsprogramm. Die Moderaten erreichten bei der Reichstagswahl 2010 30,1 % der Stimmen und 107 von 349 Mandaten, und konnten damit ihr Ergebnis gegenĂŒber den vorangegangen Reichstagswahlen deutlich verbessern (Wahl 2006: 26,2 %, Wahl 2002: 15,3 %). Parteivorsitzender ist seit dem Jahr 2003 Fredrik Reinfeldt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die gemĂ€ĂŸigte Sammlungspartei wurde 1904 unter dem Namen AllmĂ€nna Valmansförbundet (Allgemeiner WĂ€hlerbund) als Reaktion auf die Wahlerfolge der beiden anderen politischen Gruppierungen dieser Zeit (Sozialdemokraten und Liberale), die sich in den Jahren zuvor organisiert hatten, gebildet. Der Aufbau der Partei wurde durch den spĂ€teren Parteivorsitzenden Arvid Lindman (Parteivorsitzender 1912–1935) geprĂ€gt. Am Beginn war die Partei national-konservativ. Die grĂ¶ĂŸten Wahlerfolge hatte die Partei in den 20er Jahren, wo sie mit Abstand die grĂ¶ĂŸte bĂŒrgerliche Partei war (Wahl 1928: 29,4 % der Stimmen), doch verlor sie ab den 30er Jahren an Stimmen, da sie den Modernisierungsschub der Gesellschaft nicht mitmachte. 1938 wechselte sie den Namen in Högerns Riksorganisation (Reichsorganisation der Rechten) und 1952 in Högerpartiet (Rechtspartei).

Nach dem Tiefstand bei der Wahl 1948 mit 12,3 % folgte ein AufwĂ€rtstrend in den 1950er Jahren bis 19,5 % bei der Wahl 1958. In den 1960er Jahren sank der WĂ€hleranteil, bis die Partei bei der Wahl 1970 mit nur 11,5 % der Stimmen zur kleinsten der vier bĂŒrgerlichen Parteien geschrumpft war. Im Jahr davor war die Partei in Moderata Samlingspartiet umbenannt worden, was eine AnnĂ€herung an die politische Mitte signalisieren sollte, und nach der Übernahme des Parteivorsitzes durch Gösta Bohman nach der Katastrophenwahl von 1970 wurde eine ‚liberale Revolte’ eingeleitet, was die Partei bei der Wahl 1979 wieder zur stĂ€rksten bĂŒrgerlichen Partei machte. Die Partei war auch in den Koalitionsregierungen von 1976 bis 1982 vertreten, wenn ihr politischer Einfluss auch begrenzt war, da die Mittenparteien dominierten. Nach der Wahl 1991 wurde der Parteivorsitzende Carl Bildt Premierminister und fĂŒhrte eine bĂŒrgerliche Koalitionsregierung bis zur Wahl 1994, als die Sozialdemokraten wieder an die Macht kamen. Seit der Wahl 2006 stellt die Moderate Sammlungspartei mit Fredrik Reinfeldt erneut den schwedischen Regierungschef.

Wahlresultate

Moderaternas valresultat.png

Parteivorsitzende

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