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Mols ist eine Landschaft an der Ostküste Jütlands im Südteil der Halbinsel Djursland einem Teil der Kimbrischen Halbinsel in Dänemark.
Mit dem Namen wird gemeinhin auch die Ebeltoft-Halbinsel und die Helgenæs bezeichnet, genauer genommen ist es jedoch nur das in die Århusbucht ragende Gebiet zwischen Kalø und der Ebeltoft Vig.
Die Landschaft auf Mols entstand vor 12.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit. Die Eismassen auf Jütland waren fast geschmolzen, als sich zwei Eiszungen, als Folge eines erneuten Kälteeinbruchs, über Mols schoben. Die Gletscher hinterließen eine Hügelkette aus Sand und Schotter, die heutigen Mols Bjerge. Das Hügelgebiet zwischen Knebel und Fuglsø im Süden, Agri (gespr. Auri) in der Mitte und Femmøller (fünf Mühlen) im Norden, ist eine der großartigsten Moränenlandschaften des Landes, die in der Anhöhe Agri Bavnehøj eine Höhe von 137 m erreicht. Größere Eisklumpen blieben zurück und schmolzen nur langsam. Dieses so genannte Toteis bildete Toteislöcher mit steilen Hängen.
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Bei Knebel an der kreisrunden Knebel Vig liegt Poskær Stenhus, eines der schönsten Hünengräber Dänemarks in einer runden Steinsetzung. In der Tinghulen (Thingschlucht) östlich von Knebel war früher der Thingplatz des Gebietes.
Am Isthmus von Dragsmur, der Helgenæs mit Mols verbindet, wurden im deutsch-dänischen Krieg (1848-1850) Schanzen errichtet. Von dieser Auffangstellung auf Helgenæs wurden die dänischen Truppen 1849 ausgeschifft und in der Schlacht um Fredericia eingesetzt. Zuvor waren sie unter Leitung von General Olaf Rye vom preußischen Heer auf die Halbinsel getrieben worden.
Auf dem 99 m hohen Ellemandsbjerg wurden laut Sage Opferungen an die nordischen Götter vorgenommen.
In der Nähe der Halbinsel Mols liegen:
56.210.5Koordinaten: 56° 12′ 0″ N, 10° 30′ 0″ O