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Monheim am Rhein

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Monheim am Rhein
51.16.935–45
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Mettmann
Höhe: 35–45 m ü. NN
Fläche: 23,1 km²
Einwohner:

43.308 (31. Dez. 2008)[1]

Bevölkerungsdichte: 1875 Einwohner je km²
Postleitzahl: 40789
Vorwahl: 02173
Kfz-Kennzeichen: ME
Gemeindeschlüssel: 05 1 58 026
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 2
40789 Monheim am Rhein
Webpräsenz: www.monheim.de
Bürgermeister: Daniel Zimmermann (PETO)
Lage der Stadt Monheim am Rhein im Kreis Mettmann

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Die Stadt Monheim am Rhein liegt in Nordrhein-Westfalen und ist eine mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Mettmann im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Monheim liegt am Rhein und ist mit rund 43.000 Einwohnern als kleine Mittelstadt die sechstgrößte Stadt im Kreis Mettmann. Im Norden grenzt es an Düsseldorf, im Osten an Langenfeld (Rheinland), im Westen – durch den Rhein getrennt – an Dormagen und Köln sowie im Süden an Leverkusen.[2]

Der Stadtteil Baumberg im Norden gehört ebenfalls der Stadt an. In Monheim befinden sich mehrere Siedlungen wie die Blee, Zaunswinkel,[3] die Henkelsiedlung, die LEG (Monheim Süd/ Berliner Viertel) [4] oder das Musikantenviertel [5].

Klima

Das Klima von Monheim am Rhein entspricht im wesentlichen dem Klima von Düsseldorf, das nur wenige Kilometer nördlich liegt.

Ein Einfluss auf die Wolkenbildung kann durch die erheblichen Wasserdampf- als auch Rauchgasfreisetzungen der westlich gelegenen, weltweit leistungsstärksten Braunkohlenkraftwerke Niederaußem, Neurath und Frimmersdorf nicht ausgeschlossen werden. [6]

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Monheim erfolgte im Jahre 1150. Während der Herrschaft des Herzogtums Berg befand sich in Monheim der Sitz der Verwaltung des bergischen Amtes Monheim.

Monheim wird 1390 zur Freiheit erhoben. Dies dürfte im Spannungsfeld der Kölner Erzbischöfe und der Bergischen Grafen wegen der strategisch wichtigen Lage am Rhein erfolgt sein.

1275 erhält Monheim von Graf Adolf eine Stadtbefestigung, im Gegenzug zur Befestigung von Worringen durch den Erzbischof.

Schon vier Jahre später muss Graf Adolf die Befestigung wieder schleifen, erst 1415 erhält Monheim eine erneute Befestigung, die nur zwei Jahre Bestand hat. Die letzte Befestigung erfolgte 1423, davon ist der Schelmenturm heute noch erhalten.

1806 hörte das Amt Monheim auf zu bestehen, nachdem Napoleon I. den Rheinbund gegründet hatte. Neu gegründet wurde das Großherzogtum Berg, dort wurde eine Munizipalität Monheim mit Baumberg, Hitdorf und Rheindorf eingerichtet. Die Bürgermeisterei Monheim bestand weiterhin, als nach dem Wiener Kongress 1815 die Rheinprovinz an Preußen vergeben wurde.[7]

1951 kam es zum Zusammenschluss Monheims und Baumbergs zu einer Gemeinde; 1960 schloss sich Hitdorf an, das seit 1857 über eigene Stadtrechte verfügte. [7] Seit 1960 besitzt auch Monheim den Status einer Stadt. Am 1. Januar 1975 wurde die Stadt Monheim im Rahmen der landesweiten Gebietsreform nach Düsseldorf eingemeindet, wobei der Stadtteil Hitdorf abgetrennt und nach Leverkusen eingemeindet wurde. [8] Nach erfolgreicher Klage vor dem Landesverfassungsgerichtshof in Münster wurde die Stadt am 1. Juli 1976 wieder selbständig. [9] Dabei verlor Monheim allerdings den früheren Stadtteil Hitdorf, der Leverkusen zugeschlagen blieb. [10]

Seit 1994 lautet der offizielle Name Monheim am Rhein. [7]

Stadtwappen

Stadtwappen von Monheim am Rhein

Monheim am Rhein trägt seit 1939 eine Gänseliesel im Wappen, welches von Heraldiker Wolfgang Pagenstecher nach dem Vorbild des Siegels von Amtsvogt Johann Wilhelm Aschenbroich 1791 entworfen wurde. [11] [12]

Bevölkerung

Entwicklung der Einwohnerzahl

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahlen auf dem Gebiet der Stadt.

Jahr Einwohner
1960 (31. Dez.) 13.6921
1965 (31. Dez.) 21.6981
1970 (31. Dez.) 39.1281
1975 (31. Dez.) 37.3261
(ohne Hitdorf)
1977 (31. Dez.) 38.2132
1980 (31. Dez.) 40.5591
1982 (31. Dez.) 40.5922
1987 (31. Dez.) 40.3902
Jahr Einwohner
1990 (31. Dez.) 42.8241
1992 (31. Dez.) 43.8012
1997 43.0712
2002 43.7492
2007 43.3532
2008 (31. Dez.) 43.5691
(davon 1.054
mit Nebenwohnsitz)

1 Stadt Monheim am Rhein [13]

2 Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik[14]

Politik

Bürgermeister

  • 1852–1877 Wilhelm Friesenkoten
  • 1877–1896 Grein, vorher Beigeordneter
  • 1897–1925 Philip Krischer, nach dem die Krischerstraße benannt ist.
  • 1926–1934 Heinrich Schürholz
  • 1934–1945 Josef Grütering (NSDAP)
  • 1945–1946 Hugo Goebel (für Amt Monheim und Gemeinde Monheim, 1946 bis 1970 Amts- und Stadtdirektor)
  • 1946–1951 Peter Oebels
  • 1951–1952 Konrad Thelen
  • 1955–1960 Josef Jenniches
  • 1961–1964 Peter Zinzius (CDU)
  • 1965–1974 Heinrich Häck (SPD)
  • 1975–1976 Oberbürgermeister Klaus Bungert (SPD), da eingemeindet nach Düsseldorf
  • 1976–1997 Ingeborg Friebe (SPD)
  • 1997–1999 Hans-Dieter Kursawe (SPD)
  • 1999–2009 Dr. Thomas Dünchheim (CDU)[15]
  • seit 21. Oktober 2009[16] Daniel Zimmermann (PETO) [17]

Zur Kommunalwahl am 30. August 2009 stellten sich sieben Bürgermeisterkandidaten:

  1. Daniel Zimmermann (PETO) 30,35%
  2. Tim Brühland (früher SPD, jetzt CDU)[18] 26,77 %
  3. Ursula Schlösser (SPD, Ratsfraktionsvorsitzende) 19,04 % [19]
  4. Marion Prondzinsky-Kohlmetz (früher CDU, jetzt unabhängig und von der FDP unterstützt)[20] 8,83 %
  5. Thomas Kuhl (unabhängig) 7,46 % [21]
  6. Lilo Friedrich (Menschen für Monheim) 3,86 % [22]
  7. Andrea Stamm (Bündnis 90 / Die Grünen) 3,69 %[23]

Stadtrat

Monheim wurde zwischen 1964 und 1998 von der SPD regiert, langjährig mit absoluter Mehrheit. Seit 1999 regierte die CDU, bis 2004 mit absoluter Mehrheit, bis 2009 mit wechselnden Mehrheiten (siehe Sitzverteilung im Stadtrat).

Rat der Stadt Monheim am Rhein: Sitzverteilung und Wähleranteil
CDU

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PETO
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
Die Linke
Menschen
für Monheim
Gesamt Wahl-
beteiligung
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2009-2014 12 (30,17 %) 8 (20,27 %) 12 (29,56 %) 3 (6,52 %) 3 (6,36 %) 1 (2,74 %) 1 (3,81 %) 40 [24] 52,3 %
2004-2009 18 (43,9 %) 11 (28,7 %) 7 (16,6 %) 2 (6,3 %) 2 (4,5 %) 40 [25] 56,88 %
1999-2004 20 (50,87 %) 13 (31,18 % 3 (6,33 %) 2 (6,09 %) 1 (2,34 %) 40 [26][27] 56,87 %
1994-1999 17 (37,02 %) 24 (49,54 %) 4 (9,95 %) 45 [26] [28] 81,49 %

Partnerstädte

Sehenswürdigkeiten

Deusserhaus
Marienkapelle
Monberg (vor Ansiedlung verschiedener Gastronomiebetriebe)
  • Der 26 Meter hohe Schelmenturm ist das Monheimer Wahrzeichen. Er wurde um 1400 erbaut und war das östliche Stadttor der ehemaligen Befestigungsanlagen der Grafen von Berg. Im 16. und 17. Jahrhundert diente er als Stadtgefängnis. 1972 wurde der Turm saniert und wird seither als kulturelle Begegnungsstätte genutzt. [29]
  • Das Deusserhaus wurde um 1848 erbaut. Das Herrenhaus beheimatet heute das Museum des Heimatbundes Monheim e.V.
  • Das Haus Bürgel wurde 1019 erstmals als castrum in Burgela erwähnt. Es ist ein Rest eines spätrömisches Kastells Burungum aus dem 4. Jahrhundert. Einige Mauerreste aus römischer Zeit sind erhalten geblieben. Interessanterweise stand Haus Bürgel früher auf der anderen Rheinseite, bevor sich der Fluss ein neues Bett suchte. Es gehörte zur Stadt Zons. Im Hof des Haus Bürgel stand die Maternuskirche, die für den Bereich Zons zuständig war. Heute werden im Haus Bürgel römische Fundstücke ausgestellt. Außerdem befindet sich dort die biologische Station für das Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe.
  • Der Marienburgpark ist ein Der öffentlicher Park um die in Privatbesitz befindliche Marienburg. Er wurde im Rahmen der grenzüberschreitenden Euroga plus 2002 saniert. Er wurde 2004/2005 schließlich als besonders exzellentes Beispiel in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.
  • Der Gänselieselbrunnen mit zwei wasserspeienden Gänsen steht vor dem Rathaus. Er wurde 1937 vom Düsseldorfer Bildhauer Julius Haigis aus Bronze gestaltet. Seit 1955 bildet jährlich eine lebendige Gänseliesel zusammen mit der Sagengestalt des Spielmanns das Traditionspaar der Rheingemeinde.
  • Die Josefskapelle stammt aus dem Jahr 1707 und befindet sich am Vogtshof an der Bleer Straße 2. Sie steht seit 1983 unter Denkmalschutz. Sie ist die kleinste Kirche in Monheim und die einzige nutzbare Hofkapelle im Rheinland. Dank des im Jahre 2000 gegründeten Fördervereins und einer umfassenden Restaurierung ist sie seit 2002 wieder für die Bürger geöffnet.

Schulen

In Monheim befinden sich sieben Grundschulen, die Anton-Schwarz-Hauptschule, die Lise Meitner-Realschule, die Peter-Ustinov-Gesamtschule und das Otto-Hahn-Gymnasium. Von den sieben Grundschulen stehen in Monheim selbst die Gemeinschaftsgrundschulen Astrid-Lindgren-Grundschule, Hermann-Gmeiner-Schule und die Schule am Lerchenweg sowie die katholische Lottenschule. In Baumberg stehen die Gemeinschaftsgrundschulen Alexander-von-Humboldt-Grundschule und Geschwister-Scholl-Schule sowie die katholische Winrich-von-Kniprode-Grundschule (Baumberg). Des Weiteren ist Monheim der Sitz der Comenius-Schule (Sonderschule) und der Schule für Sprachbehinderte im Kreis Mettmann: Leo-Lionni-Schule.

Verkehr

Fußgängerbrücke über die Baumberger Chaussee

Die Stadt ist aufgrund ihrer Lage am Rhein, umgeben von einem dichten Autobahnnetz und in der Nähe von zwei Großflughäfen (Düsseldorf und Köln/Bonn) leicht erreichbar. Somit ist Monheim gut an das überregionale Verkehrsnetz angeschlossen.

Monheim liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahn 59. Zudem ist die A3 innerhalb von ca. fünf Minuten über die A542 zu erreichen.

Im Öffentlichen Personennahverkehr verkehren in Monheim einige Buslinien in die Nachbarstädte. Sie werden von den Bahnen der Stadt Monheim betrieben. Letztere betreibt auch noch ein 9,2 km langes Gleisnetz für den Gütertransport und gelegentliche Gesellschaftsfahrten vom Betriebshof aus. Die Haltestellen Langenfeld (Rhld), Langenfeld-Berghausen und Düsseldorf-Hellerhof der S-Bahn-Linie S 6 (Köln–Düsseldorf–Essen) befinden sich in der Nachbarstadt und sind jeweils mit einer der Buslinien 791/777/789 erreichbar. Die Stadt Monheim und ihr Verkehrsunternehmen gehören sowohl zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als auch zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Bei Fahrten in Richtung Leverkusen und Köln gilt der Tarif des VRS, bei Fahrten Richtung Düsseldorf und den Nachbarorten im Kreis Mettmann der Tarif des VRR.

Kultur

Haus Bürgel

Das Archäologische Museum Haus Bürgel zeigt Ausstellungen über die römische Geschichte Monheims. [30] Außerdem existieren verschiedene Veranstaltungsstätten für Kulturelles.

Sojus 7

Im Sojus 7 finden Veranstaltungen der Jugendkultur statt. [31]

Freilichtbühne

Auf der Freilichtbühne werden Filme im Open-Air-Kino vorgeführt und es werden Freilichttheateraufführungen dargeboten.

Im Marienburgpark sieht man Freilichtopern und kann das Festival im Spiegelzelt besuchen.

Theateraufführungen

Die Aula am Berliner Ring bietet Theateraufführungen von Tourneetheatern, die angrenzende „Kulisse“ dient der Bewirtschaftung der Gäste, kann aber auch gemietet werden. Seit dem Herbst 2009 findet einmal wöchentlich eine Kinoaufführung statt. [32] [33]

Die von Emil Drösser konzipierte Operette „Napoleon en Monnem“ zum 30jährigen Bestehen des Panikorchesters 2008 war ein humoriger Rückblick auf die Monheimer Stadtgeschichte und ein großer Erfolg vor 3.500 Zuschauern.[34]

Brauchtum

Seit 1955 bildet jährlich eine Gänseliesel zusammen mit der Sagengestalt des Spielmanns das „Traditionspaar“ der Rheingemeinde.[35]

Schelmenturm

Schelmenturm

Im Schelmenturm werden Konzerte gespielt und Kunstwerke ausgestellt, das Standesamt führt hier auch Trauungen durch.

Bürgerhaus Baumberg

Im Bürgerhaus Baumberg werden Tauschbörsen und Bürgerfeste veranstaltet.[36]

Freizeit

Schwimmbad

Das stadteigene Schwimmbad mona mare besteht aus einem mit einem Außenbecken kombiniertes Hallenschwimmenbad, das durch einen Sauna- und Wellnessbereich sowie eigene Gastronomie ergänzt wird.

Grünflächen

Es gibt in Monheim verschiedene Grünflächen, die der Erholung, der Freizeitgestaltung und Sport dienen. Am Neuverser Hof ist ein Hundefreilaufgebiet ausgewiesen. Im übrigen Stadtgebiet gilt Leinenpflicht.

Wälder

Knipprather Wald

Der Knipprather Wald, der an Langenfeld grenzt, eignet sich für Reiten (eigene Reitwege), Fahrradfahren, Joggen und Spaziergänge. Er ist von einer Bahnstrecke der Bahnen der Stadt Monheim durchzogen, die von ihrem ursprünglich Verlauf nördlich der neuen Siedlung Monheim-Süd dorthin verlegt worden ist.

Rheindeich

Außerdem wird der Rheindeich gerne von Spaziergängern, Fahrradfahrern und Joggern genutzt.

Karneval

Wie überall im Rheinland feiern in Monheim und im Stadtteil Baumberg viele Menschen Karneval. Es gibt mehrere Vereine. Der größte und älteste ist die Große Monheimer Karnevalsgesellschaft 1902 e.V., auch als Gromoka bekannt.

Baumberg erlebt am Karnevalssonntag einen Veedelszoch, in dem wie bei den Kölner Veedelszöch die Fußgruppen dominieren und den die Baumberger unter sich feiern. Durch Monheim fährt am Folgetag der Rosenmontagszug mit mehreren Karnevalswagen und vielen auswärtigen Besuchern.

Einkaufen

Die Geschäfte in Monheim am Rhein konzentrieren sich hauptsächlich im Rathaus-Center und dessen näherer Umgebung: dem Ernst-Reuter-Platz, der Krischer Straße und der Alten Schulstraße. Im Stadtteil Baumberg gibt es das Einkaufszentrum am Holzweg sowie die Hauptstraße als Haupteinkaufstraße. Insgesamt ist die Infrastruktur wenig spezialisiert, Hauptaugenmerk sind Waren des täglichen Bedarfs.

Wirtschaft

Bekannte Unternehmen in Monheim am Rhein sind die apt Hiller GmbH, die apt RhenAL GmbH, die Konzernzentralen der Bayer CropScience AG (das ehemalige Landwirtschaftszentrum der Bayer AG) und des Spezialchemie-Unternehmens Cognis, die EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, die ROBOT Visual Systems GmbH, das belgische Pharmaunternehmen UCB (ehemals Schwarz Pharma), die Thum+Mahr GmbH, die UNIFERM GmbH & Co. KG, die TML Technik GmbH, die Schukat electronic Vertriebs GmbH sowie die Odermath Stahlwerkstechnik GmbH.

Durch das Gebiet der Stadt führt auch die CO-Pipeline der Bayer AG zum Transport von Kohlenstoffmonoxid zwischen Krefeld-Uerdingen und Dormagen, gegen deren Inbetriebnahme sich starker Widerstand formiert hat.[37] Der Stadtrat stimmte mit Ausnahme der SPD-Fraktion für eine Resolution gegen die CO-Pipeline.[38]

Sport

In Monheim am Rhein gibt es mehrere Sportvereine den 1.FC Monheim (Fußball), die SG Monheim (Leichtathletik, Handball) und die SG Monheim Skunks (Skaterhockey). Die SG Monheim richtet seit 2004 jährlich den Rheinbogenlauf aus. Dieser Volkslauf umfasst einen Halbmarathon, einen Lauf über 5 km, sowie Nordic Walking und Walking. 2006 nahmen 222 Läufer und Läuferinnen am Halbmarathon und 96 am 5 km Lauf teil. Neben den zwei Tennis-Club Blau-Weiß und Rot-Gelb finden sich auch die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1350 Monheim e.V. und die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Baumberg 1900 e. V.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Monheim am Rhein hat bisher keine Ehrenbürger ernannt. Die höchste Auszeichnung von Monheim am Rhein ist der Ehrenring.

Träger des Ehrenringes

In Monheim am Rhein geborene Persönlichkeiten

Mit Monheim am Rhein verbunden

Literatur

  • Fritz Hinrichs: Monheim – Von der alten Freiheit zur jungen Industriestadt; Eigenverlag der Stadt Monheim am Rhein, 1962
  • Theodor Prömpeler: Geschichte der ehemaligen Freiheit Monheim; Verlag Jean König, 1981, ISBN 978-3980027908

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen - Amtliche Bevölkerungszahlen (Hilfe dazu)
  2. Stadtporträt Monheim am Rhein
  3. Monheim-Lexikion: Blee
  4. Soziale Stadt NRW: Monheim am Rhein - Berliner Viertel
  5. Monheim-Lexikon: Österreichviertel
  6. DeutschlandRadio Rauchzeichen aus Neurath -In dem rheinischen Ort entsteht ein neues Kohlekraftwerk
  7. a b c Stadtporträt Monheim am Rhein - Geschichte
  8. Leverkusen.de »Geschichtliches«
  9. Die acht Landkreise der Kölner Bucht
  10. Internet Initiative Leverkusen: Kurzdarstellung über Hitdorf
  11. Rheinische Post, 14. August 2007: St. Joseph-Kapelle - Seit 300 Jahren ein Gotteshaus]
  12. Monheim-Lexikon: Gänseliesel und Spielmann
  13. Einwohnerzahlen ab 1960, Abrufdatum 17. Juni 2009
  14. Kommunalprofil Monheim am Rhein, PDF, Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik. Abrufdatum: Juni 2009.
  15. Markus Kaiser: Lovells gewinnt mit Dr. Thomas Dünchheim Experten für Öffentliches Recht; Meldung der Rechtsanwaltssozietäten Lovells Deutschland vom 18. Dezember 2008
  16. Landeswahlleiterin NRW: www.nrw.de Kommunalwahlen 2009: Chefsessel sehr begehrt – 265 Kandidaten
  17. WDR Mediathek: Jung, dynamisch, erfolgreich ...
  18. Daniel Cnotka: Ein denkwürdiger Wahlabend; Neue Rhein-Ruhr Zeitung, 18. Dezember 2008
  19. Rheinische Post: Monheim - SPD kürt Ursula Schlößer, Hannelore Kraft kommt
  20. Norbert Jakobs: Marion Prondzinsky auf dem Sprung zur FDP; Westdeutsche Zeitung, 4. Februar 2009
  21. Der Westen: Thomas Kuhl tritt an
  22. „Menschen für Monheim“ nominiert Lilo Friedrich zur Bürgermeisterkandidatin
  23. Stadt Monheim: Bürgermeisterwahl 2009
  24. Wahlergebnisse Kommunalwahlen 2009 Stadtrat von Monheim am Rhein
  25. Wahlergebnisse Kommunalwahlen 2004 Stadtrat von Monheim am Rhein
  26. a b Wahlergebnisse Kommunalwahlen 1999 Stadtrat von Monheim am Rhein
  27. list.monheim.de, 6. Oktober 2004: [Newsletter Was im September geschah - Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
  28. http://www.monheim.de/stadtprofil/historisches/chronik/1999.html
  29. Schelmenturm und Altstadt
  30. NRW-Stiftung: Haus Bürgel in Monheim am Rhein - RÖMERGESCHICHTE(N)
  31. www.kultnet.de: Sojus 7 - Kunstschulverein Monheim
  32. Kulturserver NRW: Aula am Berliner Ring
  33. http://www.marke-monheim.de/veranstaltungsorte.html
  34. Martin Mönikes: Grandioses Heimat-Spektakel; Rhein-Post Online, 10. November 2008
  35. Monheim-Lexikon: Gänseliesel und Spielmann; Stadtarchiv Monheim am Rhein, 8. Februar 2008
  36. Veranstaltungsorte in Monheim am Rhein
  37. Rheinische Post: CO-Pipeline: Monheim erwägt Klage auf Rückbau der Rohre; Ausgabe vom 21. Januar 2009, abgerufen am 28. Februar 2009
  38. Rheinische Post: Monheim: SPD sorgt im Rat für Eklat vor Resolution gegen die CO-Pipeline; Meldung vom 7. November 2008, abgerufen am 28. Februar 2009


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