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| Flagge |
Wappen |
| Provinz | |
| BĂĽrgermeister | Ina Leppink-Schuitema (VVD) |
| Sitz der Gemeinde | Didam |
| Fläche – Land – Wasser |
106,65 km² 105,7 km² 92 ha |
| CBS-Code | 1955 |
| Einwohner | 34.977 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 328 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 51° 56′ N, 6° 9′ O51.93333333336.15Koordinaten: 51° 56′ N, 6° 9′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | |
| Vorwahl | 0314, 0316 |
| Postleitzahlen | 6940-6942, 7035-7041, 7044-7048 |
| Website | www.montferland.info |
Montferland (
anhören?/i) ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Gelderland. Sie hat eine Gesamtfläche von 106,65 km² und zählte am 31. Dezember 2010 nach Angaben des CBS 34.977 Einwohner. Die Einwohner der Gemeinde sind überwiegend römisch-katholisch.
Inhaltsverzeichnis |
Es gehören folgende Ortschaften zum Gemeindegebiet (zwischen Klammern die etwaige Einwohnerzahl):
Montferland liegt südwestlich von Doetinchem und östlich von Zevenaar, unmittelbar an der Grenze zum deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. ’s-Heerenberg, Stokkum und Beek liegen am schönen Waldgebiet Montferland, an der deutschen Grenze, unweit von Elten und Emmerich am Rhein. Didam, Nieuw-Dijk und vor allem das charakteristische Bauerndorf Azewijn liegen etwas weiter nördlich im Gebiet De Liemers. Die Autobahn A12, die in Beek die deutsche Grenze überschreitet und in die deutsche A 3 Arnheim - Oberhausen übergeht, hat mehrere Ausfahrten in die Gemeinde, darunter zwei deutsche (u.a. Ausfahrt 3 nach ’s-Heerenberg). Bei Oud-Dijk spaltet sich die Autobahn A 18 nach Doetinchem von der A12 ab.
Didam hat einen Kleinbahnhof an der Lokaleisenbahn Arnheim - Doetinchem - Winterswijk.
Haupterwerbsquellen der Gemeinde sind der Tourismus, das Kleingewerbe (in Didam gibt es ein größeres Gewerbegebiet) und die Landwirtschaft. Auch pendeln viele Einwohner täglich zur Arbeit nach Arnheim oder Doetinchem.
Die Gemeinde entstand im Rahmen einer Gemeindereform am 1. Januar 2005 durch Zusammenlegung der Gemeinden Didam und Bergh.
Der Ort ’s-Heerenberg ist eine Kleinstadt, die im Mittelalter um Huis Bergh, dem Stammsitz der Herren von Bergh, entstand. Im Jahr 1379 erhielt es das Stadtrecht, und später sogar ein Münzrecht. Das Haus, wo die Münzen geprägt wurden, besteht immer noch. ’s-Heerenberg war lange Zeit ummauert und hatte nur zwei Stadttore. Die Burg, Huis Bergh genannt, geriet 1912 in die Hände des reichen Textilmagnaten J. H. van Heek, der dort seine Privatkunstsammlung unterbrachte.
In Didam wurden bei archäologischen Grabungen mehrere römische Münzen gefunden. Zur Zeit Christi hatten die germanischen Chamaven dort eine Siedlung.
Die Dörfer Azewijn, Zeddam und Braamt bestehen ebenfalls bereits seit dem Mittelalter.
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