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Mutation

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mutation (BegriffsklĂ€rung) aufgefĂŒhrt.
 
 
Die rötliche Blattfarbe der Blutbuche (oben) entstand durch eine Mutation bei einer Rotbuche (unten).

Eine Mutation (lat. mutare „Àndern“) ist eine dauerhafte VerĂ€nderung des Erbgutes.[1] Der Fachbegriff wurde vom Botaniker Hugo de Vries 1901 geprĂ€gt.[2] Sie betrifft zunĂ€chst nur das Erbgut einer Zelle, wird aber von dieser an alle eventuell entstehenden Tochterzellen weitergegeben.[3] Bei mehrzelligen Lebewesen kann man unterscheiden zwischen Keimbahn-Mutationen, die an die Nachkommen weitergegeben werden können, und somatischen Mutationen, die in anderen Geweben stattfinden und daher nicht an die Nachkommen weitergegeben werden. Ein Organismus mit einer Mutation wird als Mutant oder Mutante bezeichnet.

Eine Mutation kann negative, positive oder auch keine (stille Mutation) Auswirkungen auf die Merkmale des Organismus (PhĂ€notyp) haben. Mutationen können spontan auftreten oder durch Ă€ußere EinflĂŒsse verursacht werden, wie beispielsweise Strahlung oder erbgutverĂ€ndernde Chemikalien (Mutagene).[4][5]

In der klassischen Zytogenetik werden Mutationen nach ihrem Umfang eingeteilt: Genommutationen sind VerÀnderungen der Anzahl der Chromosomen, Chromosomenmutationen sind VerÀnderungen der Chromosomenstruktur, die bei ChromosomenprÀparaten lichtmikroskopisch erkennbar sind, Genmutationen sind dagegen an solchen PrÀparaten mikroskopisch nicht erkennbar.[6][7]

Mutationen in Genen deren Genprodukte fĂŒr die Aufrechterhaltung einer intakten DNA erforderlich sind, zum Beispiel Tumorsuppressorgene, können weitere Mutationen nach sich ziehen (MutatorphĂ€notyp).

Inhaltsverzeichnis

Arten der Mutation

Unterscheidung nach Erblichkeit

Keimbahnmutationen 
sind Mutationen, die an die Nachkommen ĂŒber die Keimbahn weitergegeben werden; sie betreffen Eizellen oder Spermien sowie deren VorlĂ€ufer. Diese Mutationen sind wichtig fĂŒr die Evolution, da sie von einer Generation zur nĂ€chsten ĂŒbertragbar sind. Auf den Organismus, in dem sie stattfinden, haben Keimbahnmutationen in der Regel keine direkten Auswirkungen.
Somatische Mutationen
sind Mutationen, die somatische Zellen betreffen. Sie haben Auswirkungen auf den Organismus, in dem sie stattfinden, werden aber nicht an die Nachkommen vererbt. So können sich unter anderem normale Körperzellen in ungebremst wuchernde Krebszellen umwandeln. Auch bei dem Alterungsprozess eines Organismus spielen somatische Mutationen eine Rolle. Sie haben daher Bedeutung fĂŒr die Medizin.

Unterscheidung nach Ursache

Spontanmutationen 
sind Mutationen ohne Ă€ußere Ursache, wie der chemische Zerfall eines Nukleotids (Cytosin desaminiert oxidativ z.B. spontan zu Uracil) oder der Tunneleffekt (Protonen-Tunneln in DNA[8]).
Induzierte Mutationen 
sind durch Mutagene (mutationsauslösende Stoffe oder Strahlen) erzeugte Mutationen.

Unterscheidung nach Mechanismus

Fehler bei der Replikation 
DNA-Polymerasen haben unterschiedlich hohe Fehlerraten.
Unzureichende Proof-reading-AktivitĂ€t 
Manche DNA-Polymerasen haben die Möglichkeit Fehleinbaue selbstĂ€ndig zu erkennen und zu korrigieren. Die DNA-Polymerase α der Eukaryoten besitzt jedoch z. B. keine proof-reading-AktivitĂ€t (proof-reading, dt. Korrekturlesen).
Fehler bei prĂ€- und postreplikativen Reparaturmechanismen 
Beim Einbau/Finden eines ungewöhnlichen Nukleotids, etwa von Uracil in der DNA, wird dieses entfernt, bei einer Fehlpaarung zwischen 2 DNA-typischen Nukleotiden muss sich das Reparaturenzym entscheiden mit 50-prozentiger Fehlerwahrscheinlichkeit.
UngleichmĂ€ĂŸiges Crossing-over 
Fehlpaarungen bei der Meiose durch auf einem Strang naheliegende Àhnliche oder identische Sequenzen, wie etwa Satelliten-DNA oder Transposons.
Non-Disjunction 
fĂŒhrt zu fehlerhafter Verteilung von Chromosomen und somit zu Trisomien und Monosomien.
Integration oder Herausspringen von Transposons oder Retroviren
Diese Elemente können in Gene oder genregulatorische Bereiche integrieren.

Unterscheidung nach GrĂ¶ĂŸe der VerĂ€nderung

Die SichelzellenanĂ€mie wird durch eine Mutation im Gen einer HĂ€moglobin-Untereinheit ausgelöst. Sie fĂŒhrt zu sichelförmigen roten Blutkörperchen, hier zusammen mit normalen Formen.
Genmutation 
eine erbliche Änderung, die nur ein Gen betrifft. Beispiele sind Punkt- und Rastermutationen. Bei der Punktmutation wird lediglich eine organische Base im genetischen Code verĂ€ndert (mutiert). Eine Frameshift-Mutation, eine Insertion (Einschub) oder Deletion (Entfernen) einer einzelnen Base, verĂ€ndert jedoch aufgrund der Triplettkodierung im genetischen Code die gesamte Struktur eines Gens und hat deshalb meist weit grĂ¶ĂŸere Auswirkungen. Eine weitere mögliche Folge ist alternatives Splicing. Zu den Genmutationen zĂ€hlen auch Deletionen von lĂ€ngeren Sequenzen sowie Genduplikationen, bei denen sich ein bestimmter Abschnitt eines Chromosoms verdoppelt oder vervielfacht.
Chromosomen- oder strukturelle Chromosomenaberrationen
vererbbare Änderung der Struktur einzelner Chromosomen. Der im Lichtmikroskop sichtbare Bau eines Chromosoms ist verĂ€ndert. So können ChromosomenstĂŒcke verloren gehen oder Teile eines anderen Chromosoms eingebaut sein. Ein Beispiel ist das Katzenschrei-Syndrom, bei dem ein Abschnitt des Chromosoms 5 verloren gegangen ist. Dadurch fehlen zahlreiche Gene, die zu einer starken VerĂ€nderung und SchĂ€digung im PhĂ€notyp fĂŒhren.
Genommutation oder numerische Chromosomenaberration
eine Änderung, bei der ganze Chromosomen oder gar ChromosomensĂ€tze vermehrt werden (Aneuploidie, Polyploidie) oder verloren gehen. Ein bekanntes Beispiel beim Menschen ist das Downsyndrom. Hier ist das Chromosom 21 dreifach vorhanden.

Unterscheidung nach Folgen fĂŒr den Organismus

Letale Mutationen 
sind Mutationen, die nach ihrem Auftreten einen Organismus unabhÀngig von seiner jeweiligen Lebensphase in jedem Falle töten.
Konditional-letale Mutationen 
sind Mutationen, deren VerÀnderung des Genprodukts einen Organismus nur bei bestimmten Wachstumsbedingungen tötet.
Loss-of-function-Mutationen 
Hierbei wird das Genprodukt durch eine Mutation im Gen funktionslos. Ist der Funktionsverlust vollstÀndig, spricht man von Nullallel oder einem amorphen Allel. Bleibt ein Teil der Wildtypfunktion erhalten bezeichnet man es als hypomorphes Allel.
Loss-of-function-Mutationen sind meistens rezessiv, da ein anderes Allel den Funktionsverlust eines Gens auffangen kann.[9] [10]
Gain-of-Function-Mutationen
Hierbei gewinnt ein Gen an AktivitÀt und wird dann auch als hypermorph bezeichnet. Entsteht durch die Mutation ein komplett neuer PhÀnotyp, dann bezeichnet man das Allel auch als neomorph.
Eine Gain-of-function-Mutation, die einen sichtbaren PhĂ€notyp hervorruft, wird als ‚dominant‘ bezeichnet. Wenn ein Gain-of-function-Allel einen PhĂ€notyp ausschließlich im homozygoten Zustand zeigt, spricht man jedoch von einer rezessiven Gain-of-Function-Mutation. [11]
Neutrale Mutationen
können den PhÀnotyp verÀndern, haben aber keine Fitnesskonsequenzen.
Stille Mutationen
sind Mutationen, die keinerlei Folgen fĂŒr den Organismus haben.

Folgen

Keine Folgen – neutrale Mutationen

Viele Mutationen fĂŒhren zu VerĂ€nderungen in DNA-Abschnitten, die keine Konsequenzen fĂŒr den Organismus nach sich ziehen. Dies ist der Fall, wenn die mutierte Stelle im Genom nicht fĂŒr genetisch relevante Information benutzt wird (siehe Pseudogen, Nichtkodierende DNA). Auch wenn die verĂ€nderte Stelle benutzt wird, kann es sein, dass der Informationsgehalt des Gens sich nicht verĂ€ndert hat, da eine Reihe von AminosĂ€uren identisch kodiert sind (siehe: genetischer Code). Daher werden diese Mutationen stille oder stumme Mutationen genannt. Selbst Mutationen, die die AminosĂ€urensequenz eines Proteins verĂ€ndern, können neutral oder fast neutral sein, wenn sich hierdurch die Struktur des Proteins kaum Ă€ndert.

Neutrale Mutationen tragen dazu bei, dass innerhalb einer Gruppe von Organismen funktional gleiche Gene unterschiedliche genetische „Buchstaben“ innerhalb ihrer Nukleotid-Sequenz besitzen. Diese Unterschiede, die Polymorphismen heißen, lassen sich ausnutzen, um Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Individuen abzuleiten, oder auch um eine durchschnittliche Mutationsrate abzuschĂ€tzen.

ZusÀtzlich kommt noch zum Tragen, dass nicht nur beim diploiden Chromosomensatz oft mehrere Gene die gleichen genetischen Eigenschaften codieren, sodass sich eine Mutation aus diesem Grunde nicht sofort bemerkbar machen muss.

Die Neutrale Theorie der molekularen Evolution besagt, dass die meisten genetischen Änderungen neutraler Art sind. Diese Hypothese ist umstritten und Gegenstand aktueller Forschung.

Negative Folgen

Besonders grĂ¶ĂŸere VerĂ€nderungen im Erbgut fĂŒhren oft zu nachteiligen VerĂ€nderungen im Stoffwechsel oder auch zu Fehlbildungen und anderen Besonderheiten.

Es gibt verschiedene Erbkrankheiten, die entweder vererbt sind oder durch Mutation neu auftreten können. Beispiele dafĂŒr sind:

Positive Folgen

Mutationen sind einer der Evolutionsfaktoren und damit fĂŒr die Entwicklung des Lebens und der Artenvielfalt auf der Erde mitverantwortlich. Zwar sind Mutationen mit positiven Folgen seltener als negative oder neutrale Mutationen, wenn aber eine positive Mutation erfolgt ist, trĂ€gt der Mechanismus der NatĂŒrlichen Selektion dazu bei, dass diese sich in einer Population ausbreiten kann.

Der Mensch macht sich zudem den genomverĂ€ndernden Effekt ionisierender Strahlen zunutze, um Mutationen kĂŒnstlich auszulösen. Eine Anwendung besteht in der Bestrahlung von Blumen- und Pflanzensamen, um bisher unbekannte Formen zu erzeugen und wirtschaftlich zu nutzen. Das Verfahren hat meist aufgrund der breitgestreuten, zu umfangreichen und ungezielten VerĂ€nderung des Erbmaterials eine sehr geringe Erfolgsquote.

Beispiele

Eine Nacktmaus
  • Manx-Katzen sind durch Genmutation infolge extremer Inzucht entstanden. Neben der Schwanzlosigkeit bestehen Skelettmissbildungen und weitere Fehlbildungen. Manx-Katzen sind in diesem mutierten Gen M nie reinerbig, es liegt also bei ihnen die Kombination Mm vor, d. h. es besteht ein autosomal unvollkommen dominanter Erbgang mit variabler ExpressivitĂ€t (AusprĂ€gung). Bei Tieren mit der reinerbigen Gen-Kombination MM sterben die Feten schon im Mutterleib.
  • Die Sphynx-Katze hat keinerlei Fell. Diese Rasse wird seit 1966 aus einer in Kanada geborenen, natĂŒrlich mutierten Katze vom Menschen weitergezĂŒchtet. Bei der gegenwĂ€rtigen Gesetzgebung in allen LĂ€ndern fĂŒhrt der Wunsch nach immer neuen Rasseattraktionen dazu, dass man auch Tiere weiter zĂŒchtet, die unter natĂŒrlichen Bedingungen nicht lebensfĂ€hig wĂ€ren.
  • NacktmĂ€use, auch thymusaplastische MĂ€use oder athymische MĂ€use genannt, sind genetische Mutanten der Hausmaus mit fehlendem Thymus. Sie entstanden 1961 in Glasgow infolge einer Spontanmutation bei Albino-MĂ€usen und sind fĂŒr die Forschung ein außerordentlich wichtiger Modellorganismus.
  • In der Pflanzenzucht ermöglichen Mutationen große Fortschritte. Aus GrĂ€sern mit kleinen Samen wurden ertragreiche Getreidesorten gezĂŒchtet. Ohne Pflanzenzucht und Mutationen wĂ€re es nicht möglich, die Weltbevölkerung zu ernĂ€hren.
  • Laktose-Toleranz beim Menschen. Genetiker haben festgestellt, dass der Mensch ursprĂŒnglich im Erwachsenenalter laktose-intolerant wurde, d.h. alle Erwachsenen konnten milch- bzw. milchzuckerhaltige Nahrung nur noch schlecht oder gar nicht mehr verdauen, genetisch determiniert wie bei allen SĂ€ugetieren. Nach Ansicht der Forscher muss vor etwa 10.000 Jahren (nach anderen Quellen vor etwa 8.000 Jahren) bei einem Menschen im kaukasischen Raum eine Mutation aufgetreten sein, die die Laktosetoleranz des Kindes auf die gesamte Lebensspanne ausdehnte. Somit zeigen alle Nachkommen dieses Menschen zeit ihres Lebens keine gesundheitliche BeeintrĂ€chtigung beim Verzehr von Milch, wie sie andererseits noch heute unter anderem bei Asiaten oder Afrikanern auftritt, die damals von dieser Mutation nicht betroffen waren und es deshalb auch heute nicht sind (siehe Laktoseintoleranz).
  • Gehirnentwicklung des Menschen. Die Gene Microcephalin und ASPM steuern beim Menschen das GrĂ¶ĂŸenwachstum des Gehirns. Forscher um Bruce Lahn vom Howard Hughes Medical Institute der University of Chicago (USA) haben herausgefunden, dass zwei Mutationen sich in der jĂŒngeren Stammesgeschichte des Menschen als vorteilhaft erwiesen haben. Die Haplogruppe D als Ergebnis einer Mutation des Microcephalins entstand vor 37.000 Jahren im menschlichen Genom und verbreitete sich etwa gleichzeitig mit den Ă€ltesten Funden, die von der BeschĂ€ftigung des Menschen mit Kunst, Musik und Religion zeugen. Diese Mutation findet man heute bei etwa 70 % aller Menschen. Bei einer anderen Mutation entstand vor etwa 5.800 Jahren die Haplogruppe D des ASPM, etwa zeitgleich mit der ersten Zivilisation in Mesopotamien, von der auch die Ă€ltesten Schriftfunde der Menschheitsgeschichte stammen. Diese zweite Mutation hat sich bis heute bei 30 % der Weltbevölkerung durchgesetzt. ZusĂ€tzlich gibt es auch regionale Unterschiede. So kommt die Haplogruppe D des ASPM-Gens besonders in Europa und den angrenzenden Gebieten Asiens und Afrikas vor. Die ParallelitĂ€t der beschriebenen Ereignisse wird von den Wissenschaftlern dahingehend interpretiert, dass beide Mutationen einen evolutionĂ€ren Vorteil bieten mĂŒssen. [12]
  • Erkrankungsrisiko bei Brustkrebs. Im Sommer 2006 haben Forscher um Naznee Rahman vom britischen Institut of cancer research in Surrey ein neues Brustkrebsgen mit der Bezeichnung BRIP-1 identifiziert. Dieses Gen kodiert ein Protein, welches an der Reparatur von DNA-SchĂ€den beteiligt ist. Eine zugleich entdeckte, selten vorkommende Mutation dieses Gens bewirkt, dass das BRIP-1-Protein diese Schutzfunktion nicht mehr ausfĂŒhren kann. Bei einem Vorliegen dieser Mutation haben Frauen ein doppelt so hohes Brustkrebsrisiko wie andere mit einer normalen Version dieser Erbanlage. Mutationen der schon lĂ€nger bekannten Gene BRCA1 und BRCA2 erhöhen dagegen das Erkrankungsrisiko um den Faktor 10 bis 20. [13]

Gartenbau

Im Gartenbau wird eine Mutation, aus der eine neue Sorte entsteht, auch „Abart“ oder „Sport“ genannt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Herder Lexikon der Biologie, 2004: Mutation w [von latein. mutatio = VerĂ€nderung; Verb mutieren], spontane, d.h. natĂŒrlich verursachte, oder durch Mutagene induzierte VerĂ€nderung des Erbguts (VerĂ€nderung der Basensequenz), die sich möglicherweise phĂ€notypisch (PhĂ€notyp; z.B. in Form einer "Degeneration") manifestiert.
  2. ↑ Kegel, Bernhard: Epigenetik. Köln. Âł2010. S. 35.
  3. ↑ Rolf Knippers (1997). Molekulare Genetik, Thieme, ISBN 3-13-477007-5: Mutationen sind vererbbare VerĂ€nderungen der genetischen Information.
  4. ↑ Seyffert W (2003). Genetik, 2. Auflage, Spektrum, ISBN 3827410223: Spontane oder induzierte VerĂ€nderungen des ErbgefĂŒges werden als Mutationen bezeichnet.
  5. ↑ Pschyrembel Klinisches Wörterbuch online[1], aufgerufen am 30. Sep. 2009: Definition 1. (genet.): VerĂ€nderung des genet. Materials (DNA od. RNA), die ohne erkennbare Ă€ußere Ursache (Spontanmutation) od. durch exogene EinflĂŒsse (induzierte M.) entstehen kann;...
  6. ↑ Werner Buselmaier, Gholamali Tariverdian: Humangenetik. Begleittext zum Gegenstandskatalog. Springer Verlag Berlin Heidelberg New York, 1991, ISBN 3-540-54095-4
  7. ↑ William Hovanitz: Textbook of Genetics. Elsevier Press, Inc., Houston, New York, 1953 (S. 190).„(...) if a change in structure (of chromosomes) is large enough to be visible in cytological preparations it is considered a chromosomal mutation. If it is too small to be readily observed, is known only from the genetic results of segregation and can be localized on a chromosome, it is known as a gene mutation. There is no sharp dividing line between gene mutations and chromosomal mutations. Eventually all gene mutations in their ultra-fine structure will be found to be structural, if only in the molecular arrangement of which the gene is composed.“
  8. ↑ Löwdin, P.-O.: Proton Tunneling in DNA and its Biological Implications. Reviews of Modern Physics 35 (3), 724-732 (1963).
  9. ↑ [2] Theodor Dingermann, Rudolf HĂ€nsel, Ilse ZĂŒndorf: Pharmazeutische Biologie: Molekulare Grundlagen und klinische Anwendung, Springer, 2002, ISBN 3540428445, ISBN 9783540428442, S. 425
  10. ↑ Alberts et al., Molecular Biology of the Cell, 4. Aufl. 2002, S. 527
  11. ↑ http://kups.ub.uni-koeln.de/volltexte/2008/2294/ Ying Wang: Organisation of the cytoskeleton of the Drosophila oocyte, Kurzfassung in Deutsch, letzter Satz
  12. ↑ http://www-news.uchicago.edu/releases/05/20050908-humanbrain.shtml University of Chicago researchers find human brain still evolving, September 2005
  13. ↑ Truncating mutations in the Fanconi anemia J gene BRIP1 are low-penetrance breast cancer susceptibility alleles – Nature Genetics
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