Baia Mare
Baia Mare (wörtlich übersetzt Große Grube/Mine, dt. Frauenbach, selten: Neustadt, ung. Nagybánya) ist eine Stadt in Nordwest-Rumänien und hatte im Jahr 2007 ungefähr 140.000 Einwohner. Sie ist die Hauptstadt des Kreises Maramureş.
LageBaia Mare liegt in einer Höhe von ca. 230 m am Westrand der Ostkarpaten unweit des Gutâi-Gebirges in der Talsenke Depresiunea Baia Mare. Durch die Stadt fließt der Săsar. GeschichteDie älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1142, als der ungarische König Géza II. in Frauenbach (lat. Rivulus Dominarum) Deutsche ansiedeln ließ. Der Anteil der ungarischen Minderheit ist noch immer sehr groß (1992 lag er bei 17,5 %), verglichen mit den Zahlen von 1910 (Ungarn 64,8 %, Rumänen 33,7 %, Deutsche 1,2 %) ist er aber stark zurückgegangen. 1910 verteilte sich die Glaubenszugehörigkeit wie folgt: griechisch-katholisch 38,1 %, römisch-katholisch 34,7 %, Calvinisten 14,8 %, Juden 10,9 %, andere 1,5 %. Baia-Mare-DammbruchHauptartikel: Baia-Mare-Dammbruch Am 30. Januar 2000 ereignete sich in Baia Mare ein Dammbruch einer Absetzanlage für metallurgische Abfälle, der eine schwere Umweltkatastrophe durch Freisetzung von Natriumcyanid und Schwermetallen zur Folge hatte. Wegen dieses Ereignisses wurde Baia Mare in einer Studie des Blacksmith-Instituts aus dem Jahr 2006 über die am stärksten verseuchten Städte der Welt erwähnt.[1] WirtschaftEin großer Arbeitgeber in der Stadt ist die Firma S.C. APSA S.A., deren Haupt-Anteilseigner war die WIHAG-Delta Umformtechnik mit Hauptfirmensitz in Rottenbach, Deutschland. 600 Mitarbeiter sind in Baia Mare beschäftigt, deren Arbeitsplatz ist allerdings momentan gefährdet, da am 15. Juli 2004 die WIHAG-Delta Insolvenz anmelden musste. In der Umgebung befinden sich Apfel-Plantagen. Sehenswürdigkeiten
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