Nakamura Mitsuo (jap. 䏿‘ 光夫, bürgerlich: Koba IchirÅ (æœ¨åº ä¸€éƒŽ); * 5. Februar 1911 in der Präfektur Tokio; †12. Juli 1988) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Leben
Bereits während seiner Studienzeit veröffentlichte Nakamura Kritiken in der Zeitschrift Bungakukai (æ–‡å¦ç•Œ, „Die literarische Welt“) und fand Beachtung mit einer Studie über den Schriftsteller Futabatei Shimei. Dafür erhielt er 1936 den Iketani-ShinzaburÅ-Preis.[1] In der Folge veröffentlichte er weitere Arbeiten über japanische und westliche Autoren. 1938 wurde er von der französischen Regierung zu einem Studienaufenthalt eingeladen, den er mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges abbrechen musste.
In Schriften nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich Nakamura kritisch mit der modernen japanischen Literatur, insbesondere mit dem Genre der sogenannten Ich-Romane (Watakushi shÅsetsu) und den FÅ«zoku-Romanen, die das moderne urbane Leben behandelten auseinander. Außerdem veröffentlichte er mehrere Theaterstücke und Romane.
Werke (Auswahl)
- FÅ«zoku ShÅsetsu Ron (風俗å°èª¬è«–)
- „Kindai“ e no Giwaku (『近代ã€ã¸ã®ç–‘惑)
- Tanizaki Jun’ichirŠRon (谷崎潤一郎論)
- Shiga Naoya Ron (志賀直哉論)
- The Legend of Futabatei Shimei
- Pari HanjÅki (ãƒãƒªç¹æ˜Œè¨˜), Theaterstück
- Kiteki Issei (汽笛一声), Theaterstück
- Waga Sei no Hakusho (ã‚ãŒæ€§ã®ç™½æ›¸), Roman
- Nise no GÅ«zÅ (è´‹ã®å¶åƒ), Roman
- Aru Ai (ã‚ã‚‹æ„›), Roman
Quelle
Einzelnachweise
- ↑ Kamakara Museum of Literature (japanisch)
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Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Nakamura der Familienname, Mitsuo der Vorname.
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