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Die Neue Welt ist eine historische europäische Bezeichnung für das von den Spaniern unter Christoph Kolumbus 1492 wiederentdeckte Amerika. Die Neue Welt wurde der bis dahin bekannten Alten Welt, bestehend aus Europa, Asien und Afrika, gegenüber gestellt.
Kolumbus glaubte angeblich bis zu seinem Tod 1506, dass er auf dem Globus mit seiner Fahrt in Richtung Westen Inseln und Teile von Asien entdeckt habe, das damals als Sammelbegriff Indien genannt wurde. Aus diesem Grund nannten die Spanier Amerika bis ins 18. Jahrhundert hinein Las Indias. Für das Gebiet Mittelamerikas und die Inseln der Karibik hielt sich bis ins 19. Jahrhundert die Bezeichnung Westindien. Die Überzeugung einiger Geographen und Entdecker, darunter Amerigo Vespucci im Jahre 1500, dass ein „Neuer Kontinent“ entdeckt worden sei, wurde jedoch schon bald bestätigt.
Trotzdem wurden fälschlicherweise bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die Ureinwohner Nordamerikas im Englischen als Red Indians, im Deutschen als Indianer bezeichnet und die Ureinwohner Mittel- und Südamerikas als Indios.
Heute ist das Begriffspaar nur noch selten in Gebrauch: