Nicole Hosp
Nicole Hosp (* 6. November 1983 in Ehenbichl, Tirol, wohnhaft in Bichlbach) ist eine österreichische Skirennläuferin. Sie startet in allen Disziplinen und gewann bisher einmal den Gesamtweltcup. 2007 wurde sie Weltmeisterin im Riesenslalom.
KarriereHosp gewann bei der Skiweltmeisterschaft 2003 in St. Moritz die Silbermedaille in der Kombination und die Bronzemedaille im Slalom. Eine weitere Silbermedaille holte sie bei der Skiweltmeisterschaft 2005 in Santa Caterina im Team-Wettbewerb. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 gewann sie in Sestriere die Silbermedaille im Slalom. Im Skiweltcup gewann sie bisher elf Rennen. Lange Zeit galt sie als Spezialistin für Riesenslalom und Slalom. Doch als sie am 20. Jänner 2006 in St. Moritz ihren ersten Weltcup-Super-G bestritt, erreichte sie gleich den dritten Platz, dem sie am 16. März 2006 im schwedischen Åre einen Weltcupsieg folgen ließ – den ersten in einer Speeddisziplin für sie. Nachdem sie am 2. März 2007 in Tarvisio eine Super-Kombination gewinnen konnte, fehlt ihr lediglich ein Abfahrtssieg, um in allen alpinen Disziplinen erfolgreich gewesen zu sein. Bei der Skiweltmeisterschaft 2007 in Åre gewann sie nach dem vierten Platz im Super-G und dem sechsten Platz in der Kombination die Goldmedaille im Riesenslalom sowie die Bronzemedaille in der Abfahrt. Am 18. März 2007 konnte sie sich durch einen Sieg im letzten Saisonrennen zur Siegerin im Gesamtweltcup und im Riesenslalom-Weltcup 2006/07 küren. Dies waren ihre ersten beiden Kristallkugeln. Aufgrund ihrer Erfolge wurde sie im Oktober 2007 zur österreichischen Sportlerin des Jahres gewählt. Auch im Winter 2007/08 konnte sie ihre Leistungen der vergangenen Jahre bestätigen. Mit zwei Siegen im Slalom reichte es für die Österreicherin zu Rang zwei in der Slalomweltcupwertung. In der Gesamtweltcupwertung belegte die Allrounderin hinter Lindsey Vonn ebenfalls Platz zwei. Die Saison 2008/09 war für Hosp von Verletzungen geprägt. Am 29. November 2008 zog sie sich bei einem Sturz im Riesenslalom von Aspen eine Zerrung im linken Knie zu. Schlimmer erwischte es sie am 4. Jänner 2009 in Zagreb. Beim Einfahren für den Weltcup-Slalom kam sie schwer zu Sturz und zog sich dabei einen Riss des inneren Seitenbandes, einen Bruch des Schienbeinkopfes und einen Einriss des Kreuzbandes im linken Knie zu.[1] Trotzdem konnte sie bereits am 12. Februar 2009 bei der Weltmeisterschaft in Val-d’Isère an den Start gehen, musste sich aber mit Rang 23 im Riesenslalom begnügen. Die Saison 2009/10 begann für Hosp in Sölden mit einer Verletzung, die sie zu einer längeren Pause zwingt: Im ersten Rennen der Saison am 24. Oktober 2009 stürzte Hosp und zog sich einen Riss im Kreuzband des rechten Knies zu[2]. Sportliche ErfolgeOlympische Winterspiele
Weltmeisterschaften
Juniorenweltmeisterschaften
WeltcupwertungenNicole Hosp hat bisher einmal den Gesamtweltcup gewonnen, dazu einmal die Disziplinenwertung im Riesenslalom.
WeltcupsiegeInsgesamt 47 Podestplätze, davon 11 Siege (1x Super-G, 5x Riesenslalom, 4x Slalom, 1x Super-Kombination)
Europacup
Weitere Erfolge
AuszeichnungenWeblinks
Einzelnachweise
1950: Dagmar Rom | 1952: Andrea Mead-Lawrence | 1954: Lucienne Schmith | 1956: Ossi Reichert | 1958: Lucille Wheeler | 1960: Yvonne Rüegg | 1962: Marianne Jahn | 1964: Marielle Goitschel | 1966: Marielle Goitschel | 1968: Nancy Greene | 1970: Betsy Clifford | 1972: Marie-Theres Nadig | 1974: Fabienne Serrat | 1976: Kathy Kreiner | 1978: Maria Epple | 1980: Hanni Wenzel | 1982: Erika Hess | 1985: Diann Roffe-Steinrotter | 1987: Vreni Schneider | 1989: Vreni Schneider | 1991: Pernilla Wiberg | 1993: Carole Merle | 1996: Deborah Compagnoni | 1997: Deborah Compagnoni | 1999: Alexandra Meissnitzer | 2001: Sonja Nef | 2003: Anja Pärson | 2005: Anja Pärson | 2007: Nicole Hosp | 2009: Kathrin Hölzl Gesamtsiegerin Alpiner Skiweltcup Damen
1967–1968: Nancy Greene | 1969: Gertrud Gabl | 1970: Michèle Jacot | 1971–1975: Annemarie Moser-Pröll | 1976: Rosi Mittermaier | 1977: Lise-Marie Morerod | 1978: Hanni Wenzel | 1979: Annemarie Moser-Pröll | 1980: Hanni Wenzel | 1981: Marie-Theres Nadig | 1982: Erika Hess | 1983: Tamara McKinney | 1984: Erika Hess | 1985: Michela Figini | 1986–1987: Maria Walliser | 1988: Michela Figini | 1989: Vreni Schneider | 1990–1992: Petra Kronberger | 1993: Anita Wachter | 1994–1995: Vreni Schneider | 1996: Katja Seizinger | 1997: Pernilla Wiberg | 1998: Katja Seizinger | 1999: Alexandra Meissnitzer | 2000: Renate Götschl | 2001: Janica Kostelić | 2002: Michaela Dorfmeister | 2003: Janica Kostelić | 2004–2005: Anja Pärson | 2006: Janica Kostelić | 2007: Nicole Hosp | 2008–2009: Lindsey Vonn
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