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| Strukturformel | ||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||
| Name | Nicotinamidadenindinukleotidphosphat | |||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C21H29N7O17P3 | |||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 53-59-8 | |||||||||||||||||
| PubChem | 929 | |||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser, hygroskopischer, amorpher Feststoff[1] | |||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||
| Molare Masse | 744,41 g·mol−1 | |||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser[1] | |||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||
Nicotinamid-adenin-dinukleotid-phosphat, eigentlich Nicotinsäureamid-Adenin-Dinukleotid-Phosphat, abgekürzt NADP, ist ein Hydridionen (H–=Ein-Proton/Zwei-Elektronen) übertragendes Koenzym, das an zahlreichen Redoxreaktionen des Stoffwechsels der Zelle beteiligt ist.
Von der IUPAC/IUBMB werden die Abkürzungen NADP+ für die oxidierte Form, NADPH für die reduzierte Form und NADP im Allgemeinen vorgeschlagen.
Das Coenzym wurde 1931 von Otto Warburg entdeckt und war in der älteren Fachliteratur bis zu den frühen 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts auch unter der Bezeichnung Triphosphopyridinnucleotid, abgekürzt TPN, oder unter den Namen Codehydrase II bzw. Codehydrogenase II oder Coenzym II bekannt.[3]
NADPH ist ein Derivat des NADH, nämlich die (am Riboseteil, C2') phosphorylierte Form des Coenzyms NADH. Zwischen NADH und NADPH gibt es in den meisten biochemischen Reaktionen einen fundamentalen Unterschied: NADH wird im Katabolismus aus Glykolyse und Citratzyklus gewonnen und in der Atmungskette oxidiert, um ATP zu erzeugen. Dagegen fungiert NADPH im Anabolismus als Reduktionsmittel, es dient in der reduzierenden Biosynthese als Lieferant von Elektronen und Protonen:
Das Reduktionsvermögen von NADPH kann auf Glutathion übertragen werden.