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Niklas Zennström

Niklas Zennström

Niklas Zennström (Aussprache: [ˌnikːlas ˈsɛnːstɹœm], * 16. Februar 1966 in Järfälla, Schweden) ist ein schwedischer Softwareentwickler und Mitentwickler der Internet-Tauschbörse KaZaA und des Internettelefonie-Netzwerks Skype.

Er studierte an der Universität Uppsala und an der University of Michigan in den Vereinigten Staaten Managementwissenschaften und Informatik. Danach arbeitete er für die Unternehmen Tele2 und get2net und war CEO des Portals everyday.com. Im März 2001 gründete er zusammen mit Janus Friis die Tauschbörse KaZaA und 2003 das Unternehmen Joltid.

Zennström wurde 2001 in den USA von der Musikindustrie wegen Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung verklagt. Die Klage ließ sich aber rund ein Jahr nicht zustellen, da Zennström sich „phantomartig“ durch Europa bewegte. Danach konnte die Verurteilung abgewendet werden. Zennström argumentierte, jemand, der nicht in den USA lebe oder dort Geschäfte mache, könne auch nicht von einem US-Gericht verurteilt werden.

Danach widmeten sich Zennström und Friis der Entwicklung des Internettelefonie-Netzwerkes Skype, das im September 2005 für 2,6 Milliarden Dollar von eBay übernommen wurde. Zennström ist vom CEO-Posten von Skype zurückgetreten. Er ist seither kein stimmberechtigtes Mitglied des Skypes Board of Directors mehr. Danach arbeitete Zennström an einer Broadcasting-Plattform namens Joost.

Gemeinsam mit Friis entwickelte Zennström 2010 den werbefreien Musikabonnement- und Audio-on-Demand-Dienst Rdio.

Niklas Zennström ist verheiratet.

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