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Novak Đoković

Novak Đoković Tennisspieler
Novak Đoković
Spitzname: Nole, Nokia, Nox, Djoker[1]
Nationalität: SerbienSerbien Serbien
Geburtstag: 22. Mai 1987
Größe: 188 cm
Gewicht: 80 kg
1. Profisaison: 2003
Spielhand: Rechts
Trainer: Marián Vajda
Preisgeld: 35.255.670 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 401:111
Karrieretitel: 29
Höchste Platzierung: 1 (4. Juli 2011)
Aktuelle Platzierung: 1
Wochen als Nr. 1: 31 Wochen
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 31:43
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 114 (30. November 2009)
Aktuelle Platzierung: 236
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 30. Jänner 2012

Novak Đoković (kyrillisch Новак Ђоковић, andere Transkription Novak Djokovic; * 22. Mai 1987 in Belgrad, Jugoslawien) ist ein serbischer Tennisspieler. In seiner Karriere konnte Đoković bisher 30 Profititel gewinnen, davon 29 im Einzel und einen im Doppel. Seine größten Erfolge waren der Gewinn der Australian Open 2008, 2011 und 2012 sowie im Jahr 2011 der Wimbledon Championships und der US Open. Seit dem 4. Juli 2011 ist er die Nummer 1 der Weltrangliste. Đoković ist der jüngste Spieler in der Open Era, der bei allen vier Grand-Slam-Turnieren mindestens einmal ins Halbfinale einziehen konnte. Darüber hinaus gewann er mit der serbischen Nationalmannschaft im Jahr 2010 den Davis Cup.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Đoković begann als Vierjähriger mit dem Tennisspielen. Mit zwölf Jahren kam er auf die Tennis Academy von Nikola Pilić in München. 2003 debütierte er als Profi und stand am Ende des Jahres auf Platz 679 der ATP-Rangliste.

Karriere

2004–2005

Bei den Junioren schaffte er 2004 den Einzug ins Halbfinale der Australian Open. Bei den Lambertz Open 2004 in Aachen gewann er sein erstes ATP-Challenger-Turnier.

Als Profi erreichte er 2005 jeweils als Qualifikant die dritte Runde in Wimbledon und bei den US Open, wobei er einige höher platzierte Spieler wie Gaël Monfils und Mario Ančić schlagen konnte. Das Jahr beendete er auf dem 78. Platz der Rangliste.

2006

2006 erreichte er das Halbfinale beim ATP-Turnier von Zagreb und das Viertelfinale bei den French Open, als er erst gegen den späteren Sieger Rafael Nadal nach 0:2-Satzrückstand wegen Rückenproblemen aufgeben musste. Auf seinem Weg ins Viertelfinale schlug er mit Fernando González und Tommy Haas zwei Spieler, die deutlich vor ihm in der Weltrangliste platziert waren.

Im Juli 2006 gewann Đoković das ATP-Turnier im niederländischen Amersfoort. Im Oktober siegte er im französischen Metz, wodurch er auf Platz 16 der Rangliste kletterte.

2007: Platz 3 der Weltrangliste

In diesem Jahr erreichte Đoković das Achtelfinale der Australian Open, wo er dem Weltranglistenersten Roger Federer unterlag. Im März erreichte er das Finale des Masters-Turniers in Indian Wells, wo er Rafael Nadal unterlag. Durch diese Resultate erreichte Đoković als erster serbischer Tennisspieler die Top Ten.

Am 1. April gewann als bislang jüngster Spieler der Turniergeschichte Đoković das Masters-Turnier in Miami, mit 6:3, 6:2 und 6:4 besiegte er den Argentinier Guillermo Cañas. Beim Masters-Turnier in Monte Carlo erreichte Đoković das Achtelfinale, wo er an David Ferrer scheiterte. Anfang Mai gewann er das ATP-Turnier in Estoril, im Finale bezwang er Richard Gasquet mit 7:6, 0:6 und 6:1. Im Juni erreichte er das Halbfinale der French Open, wo er in drei Sätzen gegen Rafael Nadal verlor. Beim Rasenturnier in Queens scheiterte Đoković im Achtelfinale an Arnaud Clément. In Wimbledon gab er im Halbfinale gegen Nadal verletzungsbedingt auf.

Đoković erreichte am 12. August seinen bis dahin größten Erfolg, als er in Montreal zunächst das Viertelfinale gegen Andy Roddick, danach das Halbfinale gegen Nadal und schließlich gegen Roger Federer das Finale gewann. Zum ersten Mal seit 1994 war es damit einem Tennisspieler gelungen, innerhalb eines einzigen Turniers der Masters-Serie die drei besten Spieler der ATP-Rangliste zu besiegen. Damals triumphierte Boris Becker in Stockholm nacheinander über Michael Stich (ATP-Nr. 3), Pete Sampras (1) und Goran Ivanišević (2).

Bei den US Open erreichte Đoković zum ersten Mal in seiner Karriere und als erster serbischer Spieler überhaupt das Finale eines Grand-Slam-Turniers, das er trotz einiger Satzbälle (fünf im ersten, und zwei im zweiten Satz) ohne Satzgewinn mit 6:7, 6:7 und 4:6 gegen Federer verlor.

Anschließend gewann Đoković das Turnier in Wien gegen Stanislas Wawrinka mit 6:4, 6:0.

Zum ersten Mal konnte Đoković sich für den Tennis Masters Cup qualifizieren, schied dort nach drei Niederlagen jedoch schon in der Gruppenphase aus.

Đoković, der von Marian Vajda trainiert wird, wurde 2007 in Indian Wells, Miami und Wimbledon zusätzlich von Mark Woodforde betreut.

2008: Erster Grand-Slam-Turniersieg und Sieg beim Tennis Masters Cup

Đoković nach dem Sieg bei den Australian Open 2008
Novak Đoković, 2008

Am 27. Januar gewann Đoković mit dem Sieg bei den Australian Open seinen ersten Grand-Slam-Titel. Im Finale besiegte er den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 4:6, 6:4, 6:3, 7:6. Zuvor hatte er im Halbfinale den Weltranglistenersten und dreimaligen Melbourne-Sieger Roger Federer mit 7:5, 6:3 und 7:6 bezwungen. Đoković war damit der erste Serbe, der einen Grand-Slam-Titel gewinnen konnte, und zugleich der jüngste Titelträger bei den Australian Open.

Den zweiten Titel des Jahres holte er am 23. März beim Masters-Turnier in Indian Wells gegen Mardy Fish. Am 11. Mai folgte sein dritter Turniersieg beim Masters in Rom, wo er mit 4:6, 6:3, 6:3 erneut Stanislas Wawrinka besiegte.

Bei den Wimbledon Championships 2008 schied Đokovic bereits in der zweiten Runde mit 4:6, 6:7(3) und 2:6 gegen Marat Safin aus.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking trat er im Einzel an und gewann die Bronzemedaille. Nach seiner Niederlage im Halbfinale gegen Rafael Nadal schlug er im Spiel um Platz 3 den US-Amerikaner James Blake mit 6:3 und 7:6(4).

Bei den US Open 2008 konnte er seine Finalteilnahme aus dem Vorjahr nicht wiederholen. Im Halbfinale unterlag er erneut dem späteren Turniersieger Roger Federer.

Den im November 2008 ausgetragenen Tennis Masters Cup konnte er dann gegen den Russen Nikolai Dawidenko mit 6:1 und 7:5 gewinnen. Damit wurde Đoković zum ersten Mal Weltmeister.

2009: Fünf Turniersiege

Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres konnte Vorjahressieger Đoković diesmal nur das Viertelfinale erreichen, wo er im vierten Satz gegen Andy Roddick erschöpft aufgeben musste. Den ersten Titel des Jahres errang er bei den Dubai Open, wo er David Ferrer im Finale mit 7:5 und 6:3 besiegte. Bei den Gerry Weber Open unterlag er im Endspiel Tommy Haas mit 3:6, 7:6 und 1:6. In Wimbledon konnte er bis ins Viertelfinale vorrücken, scheiterte dort jedoch mit 1:3 Sätzen wiederum an Haas. Zum Ende des Jahres konnte Đoković sich wieder steigern und hintereinander das Turnier von Basel und die Paris Masters gewinnen. In Basel konnte er Roger Federer im Finale schlagen und in Paris im Halbfinale seinen schärfsten Konkurrenten um den zweiten Weltranglistenplatz, Rafael Nadal, besiegen.

2010: Platz 2 in der Weltrangliste und Davis-Cup-Sieg

Bei den Australian Open verlor Đoković zwar das Viertelfinale gegen Jo-Wilfried Tsonga in fünf Sätzen, rückte aber am 1. Februar auf Position zwei der ATP-Weltrangliste vor – seine bis dahin höchste Platzierung. In Dubai verteidigte er zum ersten Mal in seiner Karriere einen Titel mit einem Dreisatzsieg über Michail Juschny. Bei den French Open scheiterte er im Viertelfinale an dem an Position 22 gesetzten Österreicher Jürgen Melzer. In Wimbledon gab Đoković nach einem engen Fünfsatzmatch in der ersten Runde gegen Olivier Rochus bis zum Halbfinale nur einen Satz ab, unterlag dort allerdings dem Tschechen Tomáš Berdych klar mit 3:6, 5:7 und 3:6. Bei den US Open erreichte er mit einem Sieg über Federer das Finale und unterlag dort dem Weltranglistenersten Rafael Nadal in vier Sätzen. Mit seiner Finalteilnahme zog er in der Weltrangliste jedoch wieder an Federer vorbei auf Platz 2. Im Oktober gelang ihm beim Turnier in Peking seine zweite Titelverteidigung. Beim Hallenturnier in Basel kam es zur Wiederholung des Vorjahresfinales, allerdings siegte dieses Mal Federer. Bei den ATP World Tour Finals überstand Đoković die Gruppenphase, scheiterte im Halbfinale aber erneut an dem späteren Champion Federer. Einen besonders Highlight fand im Dezember statt: An der Seite von Janko Tipsarević, Viktor Troicki und Nenad Zimonjić gewann er in Belgrad vor heimischem Publikum den Davis Cup. Beim Endspiel gegen Frankreich gewann Đoković beide Einzel und blieb damit im Jahr 2010 bei allen Spielen auf Davis-Cup-Ebene ungeschlagen. In Interviews schätzte Đoković diesen Erfolg höher ein als seinen Triumph bei den Australian Open 2008.

2011: Drei Grand-Slam-Turniertitel sowie Nummer 1 der Welt

Đoković nach dem Sieg bei den Australian Open 2011

Zur Saisoneröffnung erreichte Đoković, der die Gruppenphase ungeschlagen überstand, beim Hopman Cup in Perth an der Seite von Ana Ivanović das Finale, das wegen einer Bauchfell-Verletzung bei Ivanović nicht stattfand. Anschließend gewann er zum zweiten Mal nach 2008 die Australian Open. Auf dem Weg zum Turniersieg schlug er im Viertelfinale die Nummer 6 der Welt, Tomáš Berdych, und im Halbfinale - wie zuletzt bei den US Open 2010 - den Weltranglistenzweiten Federer, ehe er im Finale Andy Murray klar mit 6:4, 6:2 und 6:3 besiegte. Đoković gab im Laufe des Turniers nur einen Satz ab - in Runde zwei gegen den Kroaten Ivan Dodig. Beim Turnier in Dubai verteidigte er seinen Titel aus dem Vorjahr, indem er im Finale abermals Roger Federer besiegte - es war Đoković' dritter Dubai-Titel in Folge. Beim Indian Wells Masters im März nahm er wieder Position 2 der ATP-Rangliste ein. Er setzte sich im Halbfinale in drei Sätzen gegen Federer durch und besiegte Rafael Nadal im Finale mit 4:6, 6:3 und 6:2. Zwei Wochen später gewann Đoković nach 2007 zum zweiten Mal das Miami Masters. Im Finale schlug er abermals Nadal mit 4:6, 6:3, 7:6(4). Das Masters in Monte Carlo musste Đoković verletzungsbedingt auslassen. Er eröffnete die Sandplatzsaison bei seinem Heimatturnier in Belgrad, wo er mit einem Finalsieg über Feliciano López seinen fünften Titel in Folge feiern konnte. Beim Madrid Masters schlug er im Endspiel Nadal mit 7:5 und 6:4, eine Woche später in Rom mit 6:4 und 6:4. Durch den Erfolg in Rom sicherte sich Đoković nebenbei bereits frühzeitig einen Startplatz für die World Tour Finals am 20. November in London. Neben Rafael Nadal, dem dies 2009 erstmals gelang, ist er damit erst der zweite Spieler, der sich vor dem zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres für das Masters-Finale qualifizieren konnte.

Durch weitere Siege zu Beginn der French Open blieb er insgesamt 41 Spiele ab Saisonbeginn ungeschlagen, was den zweitbesten Saisonstart in der Geschichte nach John McEnroe (42 Siege im Jahr 1984) bedeutete. Die Serie riss schließlich im Halbfinale von Paris beim Match gegen Roger Federer. Insgesamt blieb er saisonübergreifend 43 Spiele lang unbesiegt. Dies war die drittlängste Siegesserie in der Geschichte der Open Era - Guillermo Vilas schaffte 46 und Ivan Lendl 44 Siege. Durch die Halbfinalniederlage konnte er zunächst nicht aus eigener Kraft an die Spitze der Weltrangliste stürmen. Dies gelang ihm dann jedoch bei den Wimbledon Championships 2011 mit seinem Halbfinalsieg über den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, damit stand fest, dass er am 4. Juli 2011 die neue Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste werden würde. Im Endspiel schlug er Nadal in vier Sätzen und machte damit seinen zweiten Grand-Slam-Turniersieg des Jahres perfekt.

Im Anschluss an Wimbledon legte Đoković (abgesehen von einem Auftritt im Doppel in der Davis-Cup-Partie gegen Schweden) eine vierwöchige Turnierpause ein, bevor er Mitte August beim Masters-Turnier in Montreal nahtlos an die bisherigen Saisonerfolge anknüpfte - er gewann das Finale gegen den Amerikaner Mardy Fish in drei Sätzen. Er sicherte sich damit den fünften Sieg bei einem Masters-Turnier in einer Saison, was zuvor noch keinem Spieler gelungen war. Beim anschließenden Masters-Turnier in Cincinnati erreichte Đoković erneut das Finale. Das Match gegen Andy Murray gab Đoković jedoch beim Stand von 4:6 und 0:3 wegen Schulterproblemen auf - es war erst die zweite Saisonniederlage.

Bei den US Open zog er nach einem Fünfsatzerfolg über Federer, gegen den er zwei Matchbälle, bei Aufschlag Federer, abwehren konnte, ins Endspiel ein. Dort traf er zum sechsten Mal in diesem Jahr, in einem Finale, auf Nadal. Nach über vier Stunden Spielzeit konnte Đoković das Match in vier Sätzen mit 6:2, 6:4, 6:7 und 6:1 für sich entscheiden und damit seinen dritten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier in dieser Saison feiern. Nach diesen Erfolgen wurde Đoković im Dezember 2011 in der Umfrage der polnischen Presseagentur Polska Agencja Prasowa (PAP) zu Europas Sportler des Jahres gewählt.

2012: Gewinn der Australian Open

2012 konnte Đoković seinen Titel bei den Australian Open verteidigen. Im Finale gewann er ein knapp sechsstündiges Fünfsatzmatch gegen Rafael Nadal mit 5:7, 6:4, 6:2, 6:7 (5:7), 7:5. Es war das längste Spiel der Turniergeschichte und das längste Grand-Slam-Finale der Open Era.[2]

Am 6. Februar wurde Djokovic bei den Laureus World Sports Awards mit dem Titel Weltsportler des Jahres ausgezeichnet.

Profierfolge

Turniersiege

Einzel (29)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
Grand Slam (5) Hartplatz (21) Grand Slam (7) Hartplatz (30)
ATP World Tour Finals (1) Sand (7) ATP World Tour Finals (1) Sand (10)
ATP World Tour Masters 1000 (10) Rasen (1) ATP World Tour Masters 1000 (17) Rasen (3)
ATP World Tour 500 (7) ATP World Tour 500 (8)
ATP World Tour 250 (6) ATP World Tour 250 (10)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Endergebnis
01. 23. Juli 2006 Amersfoort Sand ChileChile Nicolás Massú 7:65, 6:4
02. 08. Oktober 2006 Metz Hartplatz (i) OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer 4:6, 6:3, 6:2
03. 07. Januar 2007 Adelaide Hartplatz AustralienAustralien Chris Guccione 6:3, 6:76, 6:4
04. 01. April 2007 Miami Masters Hartplatz ArgentinienArgentinien Guillermo Cañas 6:3, 6:2, 6:4
05. 06. Mai 2007 Estoril Sand FrankreichFrankreich Richard Gasquet 7:67, 0:6, 6:1
06. 12. August 2007 Canada Masters Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 7:62, 2:6, 7:62
07. 14. Oktober 2007 Wien Hartplatz (i) SchweizSchweiz Stanislas Wawrinka 6:4, 6:0
08. 27. Januar 2008 Australian Open Hartplatz FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 4:6, 6:4, 6:3, 7:62
09. 23. März 2008 Indian Wells Masters Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 6:2, 5:7, 6:3
10. 11. Mai 2008 Rom Masters Sand SchweizSchweiz Stanislas Wawrinka 4:6, 6:3, 6:3
11. 16. November 2008 Tennis Masters Cup Hartplatz (i) RusslandRussland Nikolai Dawydenko 6:1, 7:5
12. 28. Februar 2009 Dubai Hartplatz SpanienSpanien David Ferrer 7:5, 6:3
13. 10. Mai 2009 Belgrad Sand PolenPolen Łukasz Kubot 6:3, 7:60
14. 11. Oktober 2009 Peking Hartplatz KroatienKroatien Marin Čilić 6:2, 7:64
15. 08. November 2009 Basel Hartplatz (i) SchweizSchweiz Roger Federer 6:4, 4:6, 6:2
16. 15. November 2009 Paris Masters Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Gaël Monfils 6:2, 5:7, 7:63
17. 28. Februar 2010 Dubai Hartplatz RusslandRussland Michail Juschny 7:5, 5:7, 6:3
18. 11. Oktober 2010 Peking Hartplatz SpanienSpanien David Ferrer 6:2, 6:4
19. 30. Januar 2011 Australian Open Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 6:4, 6:2, 6:3
20. 26. Februar 2011 Dubai Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 6:3, 6:3
21. 20. März 2011 Indian Wells Masters Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 4:6, 6:3, 6:2
22. 03. April 2011 Miami Masters Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 4:6, 6:3, 7:64
23. 01. Mai 2011 Belgrad Sand SpanienSpanien Feliciano López 7:64, 6:2
24. 08. Mai 2011 Madrid Masters Sand SpanienSpanien Rafael Nadal 7:5, 6:4
25. 15. Mai 2011 Rom Masters Sand SpanienSpanien Rafael Nadal 6:4, 6:4
26. 03. Juli 2011 Wimbledon Rasen SpanienSpanien Rafael Nadal 6:4, 6:1, 1:6, 6:3
27. 14. August 2011 Canada Masters Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 6:2, 3:6, 6:4
28. 12. September 2011 US Open Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 6:2, 6:4, 6:73, 6:1
29. 29. Januar 2012 Australian Open Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 5:7, 6:4, 6:2, 6:75, 7:5
Detaillierte Darstellung der verlorenen Finals
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Endergebnis
01. 30. Juli 2006 Umag Sand SchweizSchweiz Stanislas Wawrinka 6:63:1, aufg.
02. 18. März 2007 Indian Wells Masters Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 2:6, 5:7
03. 09. September 2007 US Open Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 6:74, 6:72, 4:6
04. 15. Juni 2008 Queen’s Club Rasen SpanienSpanien Rafael Nadal 6:76, 5:7
05. 03. August 2008 Cincinnati Masters Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 6:74, 6:75
06. 28. September 2008 Bangkok Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 6:74, 4:6
07. 05. April 2009 Miami Masters Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 2:6, 5:7
08. 19. April 2009 Monte Carlo Masters Sand SpanienSpanien Rafael Nadal 3:6, 6:2, 1:6
09. 03. Mai 2009 Rom Masters Sand SpanienSpanien Rafael Nadal 6:72, 2:6
10. 14. Juni 2009 Halle Rasen DeutschlandDeutschland Tommy Haas 3:6, 7:64, 1:6
11. 23. August 2009 Cincinnati Masters Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 1:6, 5:7
12. 12. September 2010 US Open Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 4:6, 7:5, 4:6, 2:6
13. 07. November 2010 Basel Hartplatz (i) SchweizSchweiz Roger Federer 4:6, 6:3, 1:6
14. 21. August 2011 Cincinnati Masters Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 4:6, 0:3, aufg.

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Finals = Tennis Masters Cup
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Doppel (1)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
ATP World Tour 250 (1) Hartplatz (0) ATP World Tour 250 (2) Hartplatz (1)
Rasen (1) Rasen (1)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Endergebnis
01. 13. Juni 2010 Queen’s Club Rasen IsraelIsrael Jonathan Erlich SlowakeiSlowakei Karol Beck
TschechienTschechien David Škoch
6:76, 6:2, [10:3]
Detaillierte Darstellung der verlorenen Finals
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Endergebnis
01. 07. Januar 2007 Adelaide Hartplatz TschechienTschechien Radek Štěpánek SudafrikaSüdafrika Wesley Moodie
AustralienAustralien Todd Perry
4:6, 6:3, [13:15]

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour 250 = International Series


Leistungsbilanz bei den wichtigsten Turnieren

Turnier1 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 Gesamt
Australian Open S S VF VF S AF 1R 1R - - 3
French Open HF VF 3R HF HF VF 2R - - 0
Wimbledon S HF VF 2R HF AF 3R - - 1
US Open S F HF HF F 3R 3R - - 1
ATP World Tour Finals2 RR HF RR S RR - - - - 1
Indian Wells Masters S AF VF S F 1R - - - 2
Miami Masters S 2R F 2R S 2R - - - 2
Monte Carlo Masters - HF F HF AF 1R - - - 0
Madrid Masters3 S - HF AF HF VF - - - 1
Rom Masters S VF F S VF - - - - 2
Hamburg Masters4 nicht Teil der Serie HF VF 2R - - - 0
Canada Masters S HF VF VF S - - - - 2
Cincinnati Masters F VF F F 2R 2R 1R - - 0
Shanghai Masters - HF HF nicht ausgetragen 0
Paris Masters VF AF S AF 2R 2R AF - - 1
Olympische Spiele nicht ausgetragen B5 nicht ausgetragen - n.a. 0
Davis Cup6 HF S PO7 PO PO PO - - - 1
Turnierteilnahmen 2 15 19 22 19 22 19 9 3 0 130
Erreichte Finals 1 11 4 10 7 7 3 0 0 0 43
Gewonnene Einzel-Titel 1 10 2 5 4 5 2 0 0 0 29
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 10:1 46:5 43:12 53:11 43:12 43:12 17:9 2:3 0:1 0:0 257:66
Sand-Siege/-Niederlagen 0:0 17:1 12:4 17:6 16:3 18:5 14:5 4:5 1:2 0:0 99:31
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 7:0 6:2 8:2 5:2 6:2 4:2 2:1 0:0 0:0 38:11
Teppich-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 1:0 5:2 3:2 1:0 0:0 10:4
Gesamt-Siege/-Niederlagen8 10:1 70:6 61:18 78:19 64:17 68:19 40:18 11:11 2:3 0:0 404:112
Position am Jahresende (1) 1 3 3 3 3 16 78 186 679 N/A
  • 1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat und zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an.
  • 2 Vor 2009 Tennis Masters Cup.
  • 3 2009 Spielbelagswechsel von Hartplatz zu Sand.
  • 4 Das Turnier von Hamburg ist seit 2009 nicht mehr Teil der Masters-Serie.
  • 5 Bronzemedaille.
  • 6 Nur Ergebnisse in der Weltgruppe. Angegeben ist die letzte erreichte Runde des Davis-Cup-Teams, sofern der Spieler im jeweiligen Jahr in irgendeiner Runde einen Einsatz im Team hatte.
  • 7 Playoff (Auf- und Abstiegsrunde in der Davis-Cup-Weltgruppe).
  • 8 Stand: 2. März 2012.

Besonderes

Im Jahr seines Durchbruchs (2007) wurde er zum Beliebtesten Serben des Jahres gewählt. In Serbien erlebte der Tennissport auch dank der ebenfalls erfolgreichen Tennisspielerinnen Ana Ivanović und Jelena Janković einen generellen Aufschwung.

Đoković sorgte auch mit seinem extrem häufigen Auftippen des Balles vor dem Aufschlag für Furore. Beim Viertelfinalmatch der US Open 2007 gegen Moya tippte er den Ball z.B. 23-mal auf, bevor er servierte. Damit glaubt er, sich eine höhere Konzentration verschaffen zu können. Diese Angewohnheit führte allerdings schon mehrfach zu Diskussionen mit seinen Gegnern, auch wurde er von Unparteiischen für diese Eigenart schon des Öfteren verwarnt. Während des Endspiels der Australian Open im Jahr 2008 beschwerte sich Jo-Wilfried Tsonga deswegen mehrfach beim Schiedsrichter über Đokovićs Zeitspiel.

Außerdem parodiert Đoković mitunter andere Tennisspieler, so unter anderem Maria Scharapowa, Rafael Nadal und Andy Roddick. Aber auch „Altstars“ wie Pete Sampras, Boris Becker und Goran Ivanišević parodierte er beim Training in Wimbledon 2007.

Am 28. April 2011 wurde Novak Đoković mit dem St. Sava-Orden geehrt.

Im Jahr 2010 hatte er einen Cameo-Auftritt in dem Video zur Single „Hello“ von Martin Solveig.

Đoković spricht neben seiner Muttersprache Serbisch noch Englisch, Italienisch und Deutsch.

Einzelnachweise

  1. Novak Đoković – Biography (englisch), abgerufen am 31. Mai 2010
  2. Spiegel Online: Australian-Open-Sieger Djokovic. Heiß gelaufen im Brutofen. Abgerufen am 29. Januar 2012

Weblinks

 Commons: Novak Đoković – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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