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| Oakland Raiders | |||||
| Gegründet 1960 Spielen in Oakland, Kalifornien | |||||
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| Liga | |||||
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American Football League (1960–1969)
National Football League (1970–heute)
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| Aktuelle Uniformen | |||||
| Teamfarben | Schwarz, Silber | ||||
| Personal | |||||
| Besitzer | Mark Davis | ||||
| General-Manager | Reggie McKenzie | ||||
| Head Coach | Dennis Allen | ||||
| Teamgeschichte | |||||
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| Spitznamen | |||||
| Raiders, The Silver and Black, A Team For All Decades | |||||
| Erfolge | |||||
NFL-Gewinner (4)
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Conference-Sieger (4)
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Division-Sieger (15)
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| Stadien | |||||
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Die Oakland Raiders (englisch für „Oakland Räuber oder Plünderer“) sind ein American Football Team der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL) aus dem kalifornischen Oakland. Sie gehören gemeinsam mit den Denver Broncos, den Kansas City Chiefs und den San Diego Chargers der Western Division innerhalb der American Football Conference (AFC) an. Im Jahr 1960 nahmen die Raiders den Spielbetrieb in der American Football League (AFL) auf, in der sie eine Meisterschaft feierten und dreimal Divisionssieger wurden. Aufgrund der Fusion der AFL mit der NFL im Jahr 1970, schlossen sich die Raiders der NFL an. Die Raiders sind seither zwölffacher Divisionssieger und bestritten fünf Super Bowls, die sie dreimal für sich entschieden: Super Bowl XI, Super Bowl XV und Super Bowl XVIII. Die Raiders haben 13 Mitglieder in der Pro Football Hall of Fame.
Inhaltsverzeichnis |
Die American Football League wurde am 14. August 1959 ins Leben gerufen. Die Oakland Raiders gehörten nicht zu den acht Gründungsmitgliedern, sondern rückten erst im Januar 1960 für die in die National Football League gewechselten Minnesota Vikings nach. Ein Hauptgrund dafür war, dass kein adäquates Stadion in Oakland vorhanden war. Bis 1966 das 54.616 Zuschauer fassende Oakland Coliseum eröffnet wurde, mussten die Raiders im Kezar Stadium oder dem Candlestick Park, auf der anderen Seite der Bucht von San Francisco spielen. Die ersten Jahre der Vereinsgeschichte waren sowohl auf dem Spielfeld als auch abseits davon durch Schwierigkeiten geprägt. Das Ergebnis der ersten drei Spielzeiten war eine Bilanz mit nur neun Siegen bei 33 Niederlagen. Die Zuschauerzahlen blieben konstant unter 11.000 pro Spiel. Dies änderte sich mit der Verpflichtung von Al Davis als Head Coach und General Manager. Dem früheren Assistenz-Trainer der San Diego Chargers gelang es innerhalb kurzer Zeit, eine Erfolgsmannschaft zu formen. Hatte die Saison 1962 noch mit einem Sieg bei 13 geendet, folgte unter Davis 1963 ein Saisonabschluss mit 10-4 Siegen. Davis wurde prompt zum AFL Coach des Jahres gewählt. Mit den drei bekanntesten Slogans Al Davis' „Pride and Poise“, „Commitment to Excellence“ und „Just Win, Baby“, die allesamt eingetragene Schutzmarken sind,[1][2][3] konnten die Raiders von 1965 bis 1985 insgesamt 19 Mal die beste Abschlussbilanz der AFC West vorweisen. Während dieser Zeit gewannen sie zwölf Titel, 1967 die AFL-Meisterschaft, 1976, 1980 und 1983 die AFC-Meisterschaft sowie die Super Bowls XI, XV und XVIII. Die Raiders waren außerdem das einzige Team der AFL und NFL, das jeweils in den 1960ern, 1970ern und 1980ern den Super Bowl gewann. Nach seinem Einstieg bei den Raiders verließ Davis das Team 1966, um AFL Commissioner zu werden, kehrte aber 1967 zurück und übernahm das Management des Clubs. Bis zu seinem Tod 2011 befanden sich die Raiders unter seiner persönliche Führung.
Aufgrund juristischer Auseinandersetzungen, die einige Jahre andauerten, beschloss Davis im Jahr 1982 den Umzug des Traditionsvereins in die kalifornische Metropole Los Angeles. Zwischen den Jahren 1982 und 1995 qualifizierten sich die damaligen Los Angeles Raiders zweimal für die Play-offs und gewannen 1984 ihren dritten Super Bowl. Aufgrund der relativen Erfolglosigkeit in der neuen Heimat kehrten die Raiders im Jahr 1995 nach Oakland zurück.
Der Erfolg stellte sich jedoch erst mit der Verpflichtung John Grudens als Head Coach im Jahr 1998 erneut ein. Die ersten beiden Spielzeiten 1998 und 1999 schloss das Team unter der Regie Grudens jeweils mit 8-8 ab. In der Spielzeit 2000, die erfolgreichste Saison der Raiders in diesem Jahrzehnt, wurde das Team mit einem Ergebnis von 12-4 zum ersten Mal nach zehn Jahren wieder Divisionssieger. Unter Grudens Leitung erreichten die Raiders in den Play-offs das AFC Championship Game, verloren jedoch mit 16:3 gegen den späteren Super Bowl Gewinner, die Baltimore Ravens. In der darauf folgenden Spielzeit 2001 konnten sie zum zweiten Mal in Folge die AFC Western Division gewinnen. Dem folgte jedoch eine Niederlage in den Play-offs gegen die New England Patriots aufgrund einer kontroversen Entscheidung (Tuck-Rule Game) des Schiedsrichters Walt Coleman.[4] Im Jahr 2002 standen die Raiders erneut in einem Super Bowl. In einem einseitigen Spiel gegen die Tampa Bay Buccaneers unterlagen sie mit 21:48 ausgerechnet dem Team, zu dem Jon Gruden nach Ende der Saison 2001 gewechselt war. Von dieser deutlichen Niederlage im Super Bowl XXXVII konnten sich die Raiders nicht erholen. Die folgenden acht Spielzeiten schlossen sie allesamt mit einer negativen Bilanz ab. Besonders enttäuschend verlief die Saison 2006, in der es die Raiders unter ihrem alten und neuen Head Coach Art Shell nur auf zwei Siege in 16 Spielen brachten. Nach diesem Misserfolg wurde Shell entlassen und Lane Kiffin als neuer Head Coach vorgestellt. Aufgrund ihres schlechten Abschneides erhielten die Raiders den ersten Pick im NFL Draft 2007, mit dem sie JaMarcus Russell als Quarterback verpflichteten. Russell wurde jedoch bereits 2009 aufgrund enttäuschender Leistungen wieder entlassen. Das Team spielte in der Saison 2007 besser und konnte vier Spiele für sich entscheiden. Im folgenden Draft sicherten sie sich mit dem vierten Pick Runningback Darren McFadden.
In der Saison 2011 konnte das Team unter ihrem neuen Trainer Hue Jackson zu Beginn viele Kritiker überzeugen, indem sie mit sieben Siegen bei nur vier Niederlagen in die Saison starteten. Die Saison verlief jedoch sehr turbulent für das Team und die Raiders beendeten sie mit acht Siegen und acht Niederlagen.
Tragisch für das Team war der Ausfall des Starting-Quarterbacks Jason Campbell, auf dem große Hoffnungen für 2011 ruhten. Campbell verletzte sich im 6. Spiel gegen die Cleveland Browns und fiel für die restliche Saison aus. Die Raiders sicherten sich daraufhin Carson Palmer von den Cincinnati Bengals im Tausch gegen zukünftige Draftpicks für die NFL Draft 2012 und 2013. Da es zu riskant war Palmer sofort ins nächste Spiel zu schicken, schickten die Raiders daraufhin Backup-Quarterback Kyle Boller als Starter ins nächste Spiel gegen die Kansas City Chiefs. Nach einer schlechten ersten Halbzeit in der Boller drei Interceptions warf, schickte Coach Hue Jackson nun doch Palmer ins Spiel. Palmer, der in der kurzen Zeit erst 50% der Spielzüge kannte, warf jedoch ebenfalls drei Interceptions in der zweiten Halbzeit und die Raiders verloren das Spiel gegen die Chiefs mit 0-28. Runningback Darren McFadden startete gut in die Saison und verhalf dem Team im dritten Spiel gegen die New York Jets mit 171 Yards Raumgewinn zum 34-24 Sieg. Jedoch verletzte er sich im Spiel gegen die Chiefs und fiel ebenfalls für die restliche Saison aus. Das letzte Spiel der Regular Season sollte über Teilnahme an den Play-offs entscheiden. Jedoch verlor das durch die Ausfälle geschwächte Team gegen die San Diego Chargers mit 26-38 und die AFC West Rivalen Denver Broncos (ebenfalls 8-8) zogen daraufhin als Divisionsieger in die Play-offs ein.
Das bewegendste Ereignis der Saison war jedoch der Tod von Besitzer und General-Manager Al Davis im Alter von 82 Jahren. Trotz vieler Streitigkeiten und Klagen, war Davis eine der schillerndsten und streitbarsten Figuren der National Football League. Das erste Heimspiel nach dem Tod von Al Davis, war von vielen Emotionen und Highlights geprägt. Die Raiders gewannen das Spiel mit 24:17 gegen die Cleveland Browns und widmeten dieses Spiel Al Davis. Viele Größen der Raiders-Geschichte und Prominente besuchten dieses Spiel und es wurde eine Trauerzeremonie für Al Davis gehalten. In der Halbzeit fanden sie sich in einem Kreis auf dem Emblem in der Mitte des Spielfelds ein und gedachten Davis. Dem früheren Coach John Madden war es vorbehalten, eine Gedenkfackel auf dem Plaza-Level des Stadions zu entzünden. Mark Davis, Sohn von Al Davis, erbte das Lebenswerk seines Vaters und ist seitdem neuer Besitzer der Raiders. Nach der Saison wurde der neue General-Manager Reggie McKenzie, durch Mark Davis von den Green Bay Packers abgeworben.
| Saison | Siege | Niederlagen | Platzierung | Playoff-Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| 1995 | 8 | 8 | 3. AFC-West | |
| 1996 | 7 | 9 | 4. AFC-West | |
| 1997 | 4 | 12 | 4. AFC-West | |
| 1998 | 8 | 8 | 2. AFC-West | |
| 1999 | 8 | 8 | 3. AFC-West | |
| 2000 | 12 | 4 | 1. AFC-West | 27-0 Sieg gegen Miami Dolphins Divisional 16-3 Niederlage gegen Baltimore Ravens AFC-Title |
| 2001 | 10 | 6 | 1. AFC-West | 38-24 Sieg gegen New York Jets Wildcard 16-13 Niederlage gegen New England Patriots Divisional |
| 2002 | 11 | 5 | 1. AFC-West | 30-10 Sieg gegen New York Jets Divisional 41-24 Sieg gegen Tennessee Titans AFC Title 48-21 Niederlage gegen Tampa Bay Buccaneers Super Bowl XXXVII |
| 2003 | 4 | 12 | 3. AFC-West | |
| 2004 | 5 | 11 | 4. AFC-West | |
| 2005 | 4 | 12 | 4. AFC-West | |
| 2006 | 2 | 14 | 4. AFC-West | |
| 2007 | 4 | 12 | 4. AFC-West | |
| 2008 | 5 | 11 | 3. AFC-West | |
| 2009 | 5 | 11 | 3. AFC-West | |
| 2010 | 8 | 8 | 3. AFC-West | |
| 2011 | 8 | 8 | 3. AFC-West |
AFC
East: Buffalo Bills | Miami Dolphins | New England Patriots | New York Jets
North: Baltimore Ravens | Cincinnati Bengals | Cleveland Browns | Pittsburgh Steelers
South: Houston Texans | Indianapolis Colts | Jacksonville Jaguars | Tennessee Titans
West: Denver Broncos | Kansas City Chiefs | Oakland Raiders | San Diego Chargers
NFC
East: Dallas Cowboys | New York Giants | Philadelphia Eagles | Washington Redskins
North: Chicago Bears | Detroit Lions | Green Bay Packers | Minnesota Vikings
South: Atlanta Falcons | Carolina Panthers | New Orleans Saints | Tampa Bay Buccaneers
West: Arizona Cardinals | St. Louis Rams | San Francisco 49ers | Seattle Seahawks