|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Oesdorf Stadt Marsberg
| |
|---|---|
| Koordinaten: | 51° 30′ N, 8° 53′ O51.506712438.87532234Koordinaten: 51° 30′ 24″ N, 8° 52′ 31″ O |
| Fläche: | 8,73 km² |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1975 |
| Postleitzahl: | 34431 |
| Vorwahl: | 02994 |
Oesdorf ist ein Ortsteil von Marsberg im Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Bis zur kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen 1975 war das Dorf selbstständige Gemeinde im Kreis Büren.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Oesdorf liegt etwa 5 km (Luftlinie) nordöstlich der Marsberger Kernstadt in einem Talkessel unterhalb des Eggewaldes und am Anfang des Sauerlandes. Benachbarte Ortschaften sind Meerhof im Nordwesten sowie Westheim im Südosten.
Oesdorf wurde erstmals im Jahr 1170 in einer Stiftungsurkunde des Klosters Bredelar als „Osningthorpe“ erwähnt. Der erste Pfarrer wurde 1238 urkundlich mit dem Namen Wydekindus genannt, eine ursprüngliche Pfarrkirche wurde 1250 als eine der Kirchen erwähnt, denen Ritter Adam von Aspe eine Schenkung machte. Im Jahre 1518 wurde der Oesdorfer Grundbesitz vom Kloster Bredelar an das Kloster Dalheim verkauft, welches Oesdorf vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht prägte. Die heutige Pfarrkirche St. Johannes Baptist wurde 1893 eingeweiht. Sie besitzt wertvolle Stein- und Holzplastiken aus dem 15. Jahrhundert, die aus dem ehemaligen Kloster Dalheim stammen.
Am 1. Januar 1975 wurde Oesdorf in die neue Stadt Marsberg eingegliedert.[2]
Beringhausen | Borntosten | Bredelar | Canstein | Erlinghausen | Essentho | Giershagen | Heddinghausen | Helminghausen | Leitmar | Meerhof | Niedermarsberg | Obermarsberg | Oesdorf | Padberg | Udorf | Westheim