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| Oksana Grischtschuk | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voller Name | Oksana Wladimirowna Grischtschuk | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 17. März 1972 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Odessa | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 164 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 50 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Eistanz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Partner/in | Jewgeni Platow | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ehemalige Partner/in | Alexander Tschitschkow | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 1998 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Oksana Wladimirowna Grischtschuk (russisch Оксана Владимировна Грищук, auch Pascha Grischtschuk, * 17. März 1972 in Odessa, Sowjetunion) ist eine ehemalige russische Eiskunstläuferin, die im Eistanz für die Sowjetunion, das Vereinte Team und Russland startete.
Inhaltsverzeichnis |
Oksana Grischtschuk begann im Alter von vier Jahren noch in Odessa mit dem Eiskunstlaufen. Ihr Vater, Wladimir Grischtschuk, war Fußballspieler. Ihre Mutter, Ljudmila Rohbeck, ist Diplom-Betriebswirtschaftlerin. Die Eltern trennten sich als Oksana Grischtschuk vier Jahre alt war. Ihre erste Trainerin war Walentina Kasjanowa. Mit zehn Jahren kam sie nach Moskau zum Sportclub Dynamo Moskau. In Moskau wurde sie zunächst von Jelena Alexandrowa trainiert. Mit zwölf Jahren wechselte Grischtschuk vom Einzellauf zum Eistanz. Ihr erster Eistanzpartner war Alexander Tschitschkow. An seiner Seite wurde sie 1988 Juniorenweltmeisterin. 1989 musste er aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beenden.
1989 brachte Natalja Dubowa sie mit Jewgeni Platow zusammen. Bereits drei Monate später erreichten sie als Dritte das Podium bei den Sowjetischen Meisterschaften. Ihr gemeinsames Debüt bei Welt- und Europameisterschaften beendeten sie 1990 auf dem jeweils fünften Platz.
In das Jahr 1992 gingen Grischtschuk und Platow erstmals als sowjetische Meister. Sowohl bei der Europameisterschaft wie auch der Weltmeisterschaft errangen sie mit Bronze ihre ersten Medaillen bei diesen Turnieren. Ihr Debüt bei Olympischen Spielen beendeten sie in Albertville auf dem vierten Platz.
Im Herbst 1992 wurden Natalja Linitschuk und Gennadi Karponossow neue Trainer von Grischtschuk und Platow. Als amtierende russische Meister wurde das Eistanzpaar 1993 Vize-Europameister und Vize-Weltmeister.
1994 wurden sie erneut Vize-Europameister. Bei den Olympischen Spielen in Lillehammer gewannen Grischtschuk und Platow die Goldmedaille. Dabei besiegten sie die reamateurisierten Jayne Torvill und Christopher Dean, die auch amtierende Europameister waren, und die damals amtierenden Weltmeister Maja Ussowa und Alexander Schulin. Im japanischen Chiba wurden Grischtschuk und Platow wenig später erstmals Weltmeister.
Grischtschuk und Platow verpassten verletzungsbedingt einen Großteil der Saison 1994/95, einschließlich der Europameisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Birmingham konnten sie jedoch wieder antreten und verteidigten ihren Weltmeisterschaftstitel.
1996 wurden Grischtschuk und Platow in Sofia erstmals Europameister. In Edmonton wurden sie erneut Weltmeister. Danach wurde Tatjana Tarassowa ihre neue Trainerin. Sie verpassten die erste Hälfte der Saison 1996/97, kehrten aber rechtzeitig zurück, um 1997 in Paris ihren Europameisterschaftstitel zu verteidigen. In Lausanne wurden sie zum vierten Mal in Folge Weltmeister.
1998 siegten Grischtschuk und Platow in Mailand zum dritten Mal in Folge bei Europameisterschaften. Bei den Olympischen Spielen in Nagano verteidigten sie ihren Titel und wurden erneut Olympiasieger. Danach beendeten sie ihre Wettkampfkarriere.
Im Zeitraum von 1994 bis 1998 gewannen Grischtschuk und Platow 20 Wettbewerbe in Folge.[1] Sie sind das einzige Eistanzpaar, das zwei Mal Gold bei Olympischen Spielen erringen konnte. Grischtschuk und Platow verbanden Geschwindigkeit und anspruchsvolle Elemente und zeigten ihre Beherrschung zahlreicher verschiedener Tanzstile.[2]
Nach ihrer Wettkampfkarriere liefen Grischtschuk und Platow zusammen in diversen Shows. Danach entschieden sie sich zu einem Partnertausch mit ihren früheren Rivalen Maja Ussowa und Alexander Schulin. Neun Jahre nach dem Ende ihrer Karriere traten Platow und Oksana "Pascha" Grischtschuk erstmals wieder gemeinsam bei der alljährlichen Weihnachtsshow auf dem Roten Platz in Moskau auf. 2008 kamen sie in Nagano zusammen, um das zehnjährige Jubiläum ihres Olympiasiegs zu feiern.[3]
Oksana Grischtschuk studierte Kunst an der Universität in Moskau und ist Choreographin. Sie spricht Russisch, Englisch, Deutsch und Italienisch.
Am 19. August 2002 wurde Oksana Grischtschuk Mutter. Ihre Tochter heißt Skyler Grace. Der Vater des Kindes ist ihr Lebensgefährte Jeff Carrillo. Die Familie lebt in Los Angeles, Kalifornien. Grischtschuk arbeitet jetzt auch als Trainerin.
(mit Jewgeni Platow)
| Wettbewerb / Jahr | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Olympische Winterspiele | 4. | 1. | 1. | ||||||
| Weltmeisterschaften | 5. | 4. | 3. | 2. | 1. | 1. | 1. | 1. | |
| Europameisterschaften | 5. | 5. | 3. | 2. | 2. | 1. | 1. | 1. | |
| Sowjetische Meisterschaften | 3. | 2. | 1. | ||||||
| Russische Meisterschaften | 1. | 1. |
(mit Alexander Tschitschkow)
| Wettbewerb / Jahr | 1987 | 1988 |
|---|---|---|
| Juniorenweltmeisterschaften | 2. | 1. |
| Sowjetische Meisterschaften | 1. |
1976: Ljudmila Pachomowa & Alexander Gorschkow | 1980: Natalja Linitschuk & Gennadi Karponossow | 1984: Jayne Torvill & Christopher Dean | 1988: Natalja Bestemjanowa & Andrei Bukin | 1992: Marina Klimowa & Sergej Ponomarenko | 1994: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow | 1998: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow | 2002: Marina Anissina & Gwendal Peizerat | 2006: Tatjana Nawka & Roman Kostomarow | 2010: Tessa Virtue & Scott Moir
1952: Jean Westwood & Lawrence Demmy | 1953–55: Jean Westwood & Lawrence Demmy | 1956: Pamela Weight & Paul Thomas | 1957–58: June Markham & Courtney Jones | 1959–60: Doreen Denny & Courtney Jones | 1962–65: Eva Romanová & Pavel Roman | 1966–69: Diane Towler & Bernard Ford | 1970–74: Ljudmila Pachomowa & Alexander Gorschkow | 1975: Irina Moissejewa & Andrei Minenkow | 1976: Ljudmila Pachomowa & Alexander Gorschkow | 1977: Irina Moissejewa & Andrei Minenkow | 1978–79: Natalja Linitschuk & Gennadi Karponossow | 1980: Krisztina Regőczy & András Sallay | 1981–84: Jayne Torvill & Christopher Dean | 1985–88: Natalja Bestemjanowa & Andrei Bukin | 1989–90: Marina Klimowa & Sergei Ponomarenko | 1991: Isabelle Duchesnay & Paul Duchesnay | 1992: Marina Klimowa & Sergei Ponomarenko | 1993: Maja Ussowa & Alexander Schulin | 1994–97: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow | 1998–99: Anschelika Krylowa & Oleg Owsjannikow | 2000: Marina Anissina & Gwendal Peizerat | 2001: Barbara Fusar-Poli & Maurizio Margaglio | 2002: Irina Lobatschowa & Ilja Awerbuch | 2003: Shae-Lynn Bourne & Victor Kraatz | 2004-05: Tatjana Nawka & Roman Kostomarow | 2006-07: Albena Denkowa & Maxim Stawiski | 2008: Isabelle Delobel & Olivier Schoenfelder | 2009: Oksana Domnina & Maxim Schabalin | 2010: Tessa Virtue & Scott Moir | 2011: Meryl Davis & Charlie White
1954–55: Jean Westwood und Lawrence Demmy | 1956: Pamela Weight und Paul Thomas | 1957–58: June Markham und Courtney Jones | 1959–61: Doreen Denny und Courtney Jones | 1962: Christiane Guhel und Jean Paul Guhel | 1963: Linda Shearman und Michael Phillips | 1964–65: Eva Romanová und Pavel Roman | 1966–69: Diane Towler und Bernard Ford | 1970–71: Ljudmila Pachomowa und Alexander Gorschkow | 1972: Angelika Buck und Erich Buck | 1973–76: Ljudmila Pachomowa und Alexander Gorschkow | 1977–78: Irina Moissejewa und Andrei Minenkow | 1979–80: Natalja Linitschuk und Gennadi Karponossow | 1981–82: Jayne Torvill und Christopher Dean | 1983: Natalja Bestemjanowa und Andrei Bukin | 1984: Jayne Torvill und Christopher Dean | 1985–88: Natalja Bestemjanowa und Andrei Bukin | 1989–92: Marina Klimowa und Sergei Ponomarenko | 1993: Maja Ussowa und Alexander Schulin | 1994: Jayne Torvill und Christopher Dean | 1995: Susanna Rahkamo und Petri Kokko | 1996–98: Oksana Grischtschuk und Jewgeni Platow | 1999: Anschelika Krylowa und Oleg Owsjannikow | 2000: Marina Anissina und Gwendal Peizerat | 2001: Barbara Fusar-Poli und Maurizio Margaglio | 2002: Marina Anissina und Gwendal Peizerat | 2003: Irina Lobatschowa und Ilja Awerbuch | 2004–06: Tatjana Nawka und Roman Kostomarow | 2007: Isabelle Delobel und Olivier Schoenfelder | 2008: Oksana Domnina und Maxim Schabalin | 2009: Jana Chochlowa und Sergei Nowizki | 2010: Oksana Domnina und Maxim Schabalin | 2011–12: Nathalie Péchalat und Fabian Bourzat
1976: Kathryn Winter & Nicholas Slater | 1977: Wendy Sessions & Mark Reed | 1978–1979: Tatjana Durasowa & Sergei Ponomarenko | 1980–1981: Jelena Batanowa & Alexei Solowjow | 1982: Natalja Annenko & Wadim Karkatschow | 1983: Tatjana Gladkowa & Igor Schpilband | 1984–1986: Jelena Krikanowa & Jewgeni Platow | 1987: Ilona Melnischenko & Gennadi Kaskow | 1988: Oksana Grischtschuk & Alexander Tschitschkow | 1989: Angelika Kirchmaier & Dmitri Lagutin | 1990: Marina Anissina & Ilja Awerbuch | 1991: Aliki Stergjadu & Juri Razguljajew | 1992: Marina Anissina & Ilja Awerbuch | 1993: Jekaterina Swirina & Sergei Sachnowski | 1994: Sylwia Nowak & Sebastian Kolasiński | 1995: Olga Scharutenko & Dmitri Naumkin | 1996: Jekaterina Dawidowa & Roman Kostomarow | 1997: Nina Oulanowa & Michail Stifounin | 1998: Jessica Joseph & Charles Butler Jr. | 1999: Jamie Silverstein & Justin Pekarek | 2000–2001: Natalja Romanjuta & Daniel Barantsew | 2002: Tanith Belbin & Benjamin Agosto | 2003: Oksana Domnina & Maxim Schabalin | 2004: Jelena Romanowskaja & Alexander Gratschow | 2005: Morgan Matthews & Maxim Zavozin | 2006: Tessa Virtue & Scott Moir | 2007: Jekaterina Bobrowa & Dmitri Solowjow | 2008: Emily Samuelson & Evan Bates | 2009: Madison Chock & Greg Zuerlein | 2010: Jelena Iljinych & Nikita Kazalapow | 2011: Xenia Monko & Kirill Chaljawin
1958–1959: Swetlana Smirnowa & Leonid Gordon | 1960: ? & ? | 1961: ? & ? | 1962: ? & ? | 1963: Nadeschda Velle & Alexander Treschew | 1964–1966: Ljudmila Pachomowa & Wiktor Ryschkin | 1967–1968: Irina Grishewa & Wiktor Ryschkin | 1969–1971: Ljudmila Pachomowa & Alexander Gorschkow | 1972: Tatjana Woitjuk & Wjatscheslaw Schigalin | 1973–1975: Ljudmila Pachomowa & Alexander Gorschkow | 1976: Natalja Linitschuk & Gennadi Karponossow | 1977: Irina Moissejewa & Andrei Minenkow | 1978: Natalja Karamyschewa & Rostislaw Sinitsyn | 1979: Natalja Linitschuk & Gennadi Karponossow | 1980: Natalja Karamyschewa & Rostislaw Sinitsyn | 1981: Natalja Linitschuk & Gennadi Karponossow | 1982–1983: Natalja Bestemjanowa & Andrei Bukin | 1984: Jelena Batanowa & Alexei Solowjow | 1985–1986: Marina Klimowa & Sergei Ponomarenko | 1987: Natalja Bestemjanowa & Andrei Bukin | 1988: Oksana Grischtschuk & Alexander Tschitschkow | 1989–1990: Marina Klimowa & Sergei Ponomarenko | 1991: Maja Ussowa & Alexander Schulin | 1992: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow
1993: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow | 1994: Anschelika Krylowa & Wladimir Fjodorow | 1995: Anschelika Krylowa & Oleg Owsjannikow | 1996: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow | 1997: Irina Lobatschowa & Ilja Awerbuch | 1998–1999: Anschelika Krylowa & Oleg Owsjannikow | 2000–2002: Irina Lobatschowa & Ilja Awerbuch | 2003–2004: Tatjana Nawka & Roman Kostomarow | 2005: Oksana Domnina & Maxim Schabalin | 2006: Tatjana Nawka & Roman Kostomarow | 2007: Oksana Domnina & Maxim Schabalin | 2008–2009: Jana Chochlowa & Sergei Nowizki | 2010: Oksana Domnina & Maxim Schabalin | 2011-2012: Jekaterina Bobrowa & Dmitri Solowjow
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grischtschuk, Oksana Wladimirowna |
| KURZBESCHREIBUNG | russische Eiskunstläuferin |
| GEBURTSDATUM | 17. März 1972 |
| GEBURTSORT | Odessa, Sowjetunion (Ukraine) |