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| Olbia | ||
|---|---|---|
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| Staat: | Italien | |
| Region: | Sardinien | |
| Provinz: | Olbia-Tempio (OT) | |
| Lokale Bezeichnung: | Terranoa / Tarranoa | |
| Koordinaten: | 40° 55′ N, 9° 30′ O40.91666666679.510Koordinaten: 40° 55′ 0″ N, 9° 30′ 0″ O | |
| Höhe: | 10 m s.l.m. | |
| Fläche: | 376,1 km² | |
| Einwohner: | 56.066 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 149 Einw./km² | |
| Postleitzahl: | 07026 | |
| Vorwahl: | 0789 | |
| ISTAT-Nummer: | 104017 | |
| Demonym: | olbiesi | |
| Schutzpatron: | Simplizius von Olbia | |
| Website: | Olbia | |
Olbia (in byzantinischer Zeit Pausania/Παυσανία, vom Mittelalter bis 1939 Terranova, sardisch weiterhin Terranòa) ist mit 56.066 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) die viertgrößte Stadt Sardiniens und eine der beiden Hauptstädte der Provinz Olbia-Tempio. Olbia liegt am Golf von Olbia, der zum Tyrrenischen Meer gehört. Die meisten Sardinienreisenden landen hier – entweder in den Fährhäfen oder auf dem Flughafen Olbia (Aeroporto di Olbia-Costa Smeralda).
Inhaltsverzeichnis |
Olbia liegt im Nordosten der Insel südlich der bekanntesten Küste Sardiniens, der Costa Smeralda. Selbst an der Haupteinkaufsstraße Corso Umberto ist kaum ein Gebäude höher als zwei Stockwerke. Olbia zeigt, wie fast alle Städte Sardiniens, einen Provinzcharakter, der aber durch Trabantensiedlungen wie Olbia 2 und die hektischen Hauptverkehrsadern, auf denen im Sommer mehrere 100.000 Touristen ankommen, aufgehoben wird.</br> Auch das Gesicht in der Innenstadt hat sich mit dem Ausbau der Hafenpromenade stark verändert. Wo vor zehn Jahren noch Kramläden waren, sind heute Läden bekannter europäischer Modefirmen. Doch abseits des Corso Umberto sind immer noch die typischen engen Sträßchen zu finden.
Schon die Etrusker liefen den Hafen Olbia an. Es geriet unter die Herrschaft Karthagos, bis der römische Konsul Lucius Cornelius Scipio den karthagischen Feldherrn Hanno 259 v. Chr. in einer Seeschlacht im Golf von Olbia schlug, woraufhin Olbia zunächst von den Römern erobert wurde.[2] Im Zweiten Punischen Krieg wurde Olbia im Jahr 210 v. Chr. von den Karthagern zerstört und anschließend vom römischen Prätor Publius Manlius Vulso erobert. Unter römischer Herrschaft wurde der Hafen ausgebaut und Olbia nahm eine wichtige Stellung als römischer Anlaufpunkt auf Sardinien ein, hier landeten etwa die römischen Statthalter.</br> Nach dem Fall des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert blieb Sardinien und mit ihm Olbia unter Byzantinischer Herrschaft. Während der Piratenüberfälle auf Sardinien wurde die Stadt zeitweise aufgegeben. Als Sardinien im Mittelalter in vier Judikate aufgeteilt wurde (siehe Sardische Judikate), war Olbia Sitz des Judikats Gallura.
Südlich, an der Straße nach Loiri liegen:
Aggius | Aglientu | Alà dei Sardi | Arzachena | Badesi | Berchidda | Bortigiadas | Buddusò | Budoni | Calangianus | Golfo Aranci | La Maddalena | Loiri Porto San Paolo | Luogosanto | Luras | Monti | Olbia | Oschiri | Padru | Palau | San Teodoro | Sant’Antonio di Gallura | Santa Teresa Gallura | Telti | Tempio Pausania | Trinità d’Agultu e Vignola