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Die Buchreihe Oldenbourg Grundriss der Geschichte (OGG) ist eine ständig wachsende, seit 1978 erscheinende Reihe von geschichtswissenschaftlichen Lehr- und Studienbüchern des Münchener Oldenbourg Wissenschaftsverlages.
Die ersten 20 Bände widmen sich den großen Kulturen der klassischen Antike, dem europäischen Mittelalter, der frühen Neuzeit in Europa sowie der Neuesten Geschichte, die immer weniger eurozentriert dargestellt wird, sowie mit einigen Bänden zur deutschen Geschichte. Daran anschließend erscheinen nach und nach Bücher, die auch außereuropäische Kulturen, speziellere Themen, ja selbst prähistorische Aspekte ansprechen.
Was die Reihe von vergleichbaren Werken unterscheidet, ist das Konzept der Dreiteilung jedes Bandes. Jeder Autor – der im übrigen immer ein besonders profilierter seines Fachgebietes ist – muss sein Buch in bestimmten vorgegebenen Parametern schreiben:
Betreut wird die Reihe, die im Münchener Oldenbourg Wissenschaftsverlag erscheint, von Karl-Joachim Hölkeskamp als Nachfolger von Jochen Bleicken (Alte Geschichte), Lothar Gall (Neue Geschichte) und Hermann Jakobs (Mittelalter).
Wichtiges Anliegen der Reihe ist es auch, möglichst auf dem aktuellen Forschungsstand zu bleiben. Deshalb wird angestrebt, die einzelnen Bände immer wieder zu aktualisieren und zu überarbeiten, entweder durch den ursprünglichen oder durch einen neuen Autor. So liegen mehrere der Bände schon in der sechsten Auflage vor. Dabei wird teils vom ursprünglichen Zuschnitt abgewichen: So soll es in der nächsten Auflage zwei getrennte Bände zu Spätantike und Völkerwanderung geben, um der Zunahme an Forschungen zu diesen Bereichen Rechnung tragen zu können.
Schwesterprojekt ist die nach demselben Konzept aufgebaute Reihe Enzyklopädie deutscher Geschichte.
Die bisher erschienenen Bände:
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