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Für die XXXII. Olympischen Sommerspiele 2020 eröffnete das Internationale Olympische Komitee (IOC) am 24. Mai 2011 die Bewerbungsphase. Alle 203 Nationalen Olympischen Komitees waren eingeladen, eine Kandidatur einzureichen.[1] Die Bewerbungsfrist endete am 1. September 2011 mit den Kandidaturen von Baku, Doha, Istanbul, Madrid, Rom und Tokio.[2]
Die Mitglieder des IOC entscheiden voraussichtlich am 7. September 2013 in Buenos Aires über den Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2020.
Inhaltsverzeichnis |
Baku bewirbt sich zum zweiten Mal um die Austragung der Olympischen Sommerspiele, bei der Bewerbung für 2016 war die Stadt bereits in der Vorauswahl gescheitert. Bislang wurden in Stadt und Land noch keine sportlichen Großereignisse ausgetragen.
Nach der erfolgreichen Bewerbung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 will das Land nun auch die Olympischen Spiele ausrichten; bei der Bewerbung für die Spiele 2016 war Doha noch in der Vorauswahl gescheitert. Einem Antrag, die Spiele aufgrund der in Katar vorherrschenden Sommerhitze im Herbst auszutragen, gab das Internationale Olympische Komitee bereits statt.
Bisher wurden noch keine Olympischen Spiele in der Türkei ausgetragen. Istanbul bewarb sich bisher vier Mal erfolglos um die Spiele 2000, 2004, 2008 und 2012.
Das Spanische Olympische Komitee (Comité Olímpico Español, kurz COE) bestätigte am 20. Juli 2011 die Bewerbung der Landeshauptstadt Madrid für die Olympischen Sommerspiele 2020.[3] Spanien war Austragungsland der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Für Madrid selbst ist es die insgesamt vierte Bewerbung, die dritte in Folge. Bei der Wahl für die Olympischen Spiele 1972 ging der Zuschlag letztlich an München, bei der Abstimmung für 2012 scheiterte Madrid in der dritten Runde knapp an Paris und dem späteren Ausrichter London, bei der Sitzung des IOC zur Ermittlung der Spiele 2016 erreichte die Kandidatur Madrids die Finalrunde, wo man Rio de Janeiro unterlag.
Tokio trug 1964 bereits die Spiele aus. Auch 1940 war Tokio für die Austragung der Spiele vorgesehen, diese wurden jedoch bedingt durch den 2. Weltkrieg nicht ausgetragen. Darüber hinaus bewarb sich die Stadt erfolglos um die Spiele 1960 und 2016.
Das NOK von Italien hat bereits am 19. Mai 2010 die Bewerbung beim IOC eingereicht.[4] Als Vorsitzender der Bewerbungsgesellschaft ist der Verwaltungsratvorsitzende von Ferrari, Luca di Montezemolo, vorgesehen.[5] Rom war 1960 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele. Auch die Spiele 1908 waren an Rom vergeben worden, wurden jedoch aufgrund von Organisationsmängel der Stadt entzogen und an London vergeben. Weitere Bewerbungen der Stadt um die Olympischen Sommerspiele 1924, 1936, 1940 und 1944 blieben erfolglos. Zuletzt bewarb sich die Stadt um die Ausrichtung der Spiele 2004 und verlor erst in der Stichwahl gegen Athen. Am 14. Februar 2012 zog Rom die Bewerbung wegen der Finanzkrise zurück.
Athen 1896 | Paris 1900 | St. Louis 1904 | Athen 1906 (inoffiziell) | London 1908 | Stockholm 1912 | Berlin 1916 | Antwerpen 1920 | Paris 1924 | Amsterdam 1928 | Los Angeles 1932 | Berlin 1936 | Tokio 1940 | London 1944 | London 1948 | Helsinki 1952 | Melbourne 1956 | Rom 1960 | Tokio 1964 | Mexiko-Stadt 1968 | München 1972 | Montréal 1976 | Moskau 1980 | Los Angeles 1984 | Seoul 1988 | Barcelona 1992 | Atlanta 1996 | Sydney 2000 | Athen 2004 | Peking 2008 | London 2012 | Rio de Janeiro 2016 | 2020
Chamonix 1924 | St. Moritz 1928 | Lake Placid 1932 | Garmisch-Partenkirchen 1936 | Sapporo 1940 | Cortina d’Ampezzo 1944 | St. Moritz 1948 | Oslo 1952 | Cortina d’Ampezzo 1956 | Squaw Valley 1960 | Innsbruck 1964 | Grenoble 1968 | Sapporo 1972 | Innsbruck 1976 | Lake Placid 1980 | Sarajevo 1984 | Calgary 1988 | Albertville 1992 | Lillehammer 1994 | Nagano 1998 | Salt Lake City 2002 | Turin 2006 | Vancouver 2010 | Sotschi 2014 | Pyeongchang 2018 | 2022
Singapur 2010 (Sommer) | Innsbruck 2012 (Winter) | Nanjing 2014 (Sommer) | Lillehammer 2016 (Winter)