|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Das Olympische Museum (franz. Musée olympique) in der «olympischen Hauptstadt» Lausanne wurde am 23. Juni 1993 auf Initiative von Juan Antonio Samaranch eröffnet.
Inhaltsverzeichnis |
Das Olympische Museum befindet sich im Stadtteil Ouchy am Ufer des Genfersees in einem modernen Gebäude neben einer Villa, die seit Jahrzehnten im Eigentum des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist.
Das Museum bringt ein Stück Sport- und Kulturgeschichte auf spielerische Weise näher, u.a. durch audiovisuelle Shows und Originalutensilien bekannter Olympioniken aus aller Welt. Mehrmals im Jahr ergänzen temporäre Ausstellungen die permanente Sammlung. Besondere Erwähnung verdient die philatelistische Sammlung des IOC.
Neben den Ausstellungsräumen beherbergt das Museum ein olympisches Studienzentrum mit Bibliothek, eine Videothek mit Filmmaterial zur olympischen Geschichte und mehrere Auditorien. Im Park vor dem Museum sind Skulpturen ausgestellt, die sich auf Sportarten oder die griechische Antike beziehen.
Bei der Einweihungsfeier 1993 entzündete Katarina Witt im Museumspark das Olympische Feuer, das seither ständig brennt.
1995 wurde das Olympische Museum vom Europarat zum Europäischen Museum des Jahres gekürt und erhielt für ein Jahr Henry Moores Skulptur The Egg als Leihgabe.
Im Rekordjahr 2001 verzeichnete das Museum 211'360 Besucher, 2007 waren es 180'914 respektive seit Juni 1993 insgesamt 2'607'413 Personen.[1][2]
46.5085726.634096Koordinaten: 46° 30′ 30,9″ N, 6° 38′ 2,7″ O; CH1903: 538250 / 151125