|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Unter der Ontogenese oder Ontogenie (von griechisch ὀντογÎνεση; Kompositum aus ὄν on, „das Seiende“ und γÎνεσις génesis, „Geburt“, „Entstehung“) versteht man allgemein die Geschichte des strukturellen Wandels einer Einheit ohne Verlust ihrer Organisation.
Im engeren Sinne:
In der Biologie ist der Gegenbegriff Phylogenese, das ist die Geschichte des Stammes alles Lebenden und dessen Verzweigungen (angewandt aber auch auf Ausschnitte des Gesamtsystems – Verwandtschaftsgruppen – bis herunter zur einzelnen biologischen Art).
Inhaltsverzeichnis |
Beim Embryo entwickeln sich nach und nach Organanlagen, aus denen Organe entstehen, in denen wiederum die Zellen (zu Geweben zusammengefasst) sich weiter spezialisieren.
Die biologische Ontogenese eines vielzelligen Organismus lässt sich in die Phasen Zeugung → Blastogenese → Embryogenese → Fetogenese → Geburt → Säuglingsphase → Kleinkindphase → Juvenilstadium → Pubeszenz → Adoleszenz → Klimakterium → Seneszenz → Tod einteilen.