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Die Operation Hurricane war eine Serie strategischer Bombenangriffe zwischen dem 13. und 15. Oktober 1944, hauptsächlich gegen Ziele im Ruhrgebiet. Die Einsätze wurden vom Bomber Command der Royal Air Force (RAF) bei Nacht und von der 8. US-Luftflotte bei Tag durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis |
Am 13. Oktober erhielt das RAF Bomber Command die Anweisung zur Durchführung der „Operation Hurricane“. Zweck dieser Operation war einerseits die Demonstration der Zerstörungskraft der alliierten Bomberstreitkräfte, andererseits aber auch deren Luftüberlegenheit. Die Anweisung enthielt folgende Passage:
Die Städte Duisburg, Köln, Braunschweig, Hamburg und Düsseldorf wurden getroffen. Duisburg war dabei für die RAF das Hauptziel. Wegen des konzentrierten Angriffs erlitt die Stadt schwere Verluste unter der Zivilbevölkerung, (über 2.500 Opfer) und es wurden enorme Sachschäden verursacht.
Die RAF setzte u. a. Großbomben des Typs Tallboy gegen die Sorpe-Talsperre ein, die dabei zwar getroffen, aber nicht zerstört wurde.
Braunschweig, das in der Nacht vom 14. auf dem 15. Oktober von 240 Maschinen der RAF angegriffen wurde, erlitt die schwersten Zerstörungen während des ganzen Krieges. Die Angriffe der 8. US-Luftflotte galten in erster Linie der Stadt Köln, wo ebenfalls großflächige Zerstörungen das Ergebnis waren.
Innerhalb der 24 Stunden, die die Operation Hurricane dauerte, warf die RAF ca. 10.000 Tonnen Bomben ab, die höchste innerhalb von 24 Stunden abgeworfene Bombenlast des gesamten Zweiten Weltkrieges.