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Als Organ (von altgriechisch ὄργανον órganon ‚Werkzeug‘, ‚Sinneswerkzeug‘, ‚Organ‘)[1] wird in der Biologie ein spezialisierter Teil des Körpers bezeichnet, der aus unterschiedlichen Zellen und Geweben besteht. Ein Organ stellt eine abgegrenzte Funktionseinheit innerhalb eines vielzelligen Lebewesens dar. Von Organen spricht man dann, wenn diese auf eine eigene Organanlage zurückgehen und eine spezifische Organogenese durchlaufen. Das Zusammenspiel der Organe realisiert den Organismus. Organe sind in ihrer Funktion direkt miteinander durch Organsysteme verbunden. Dies gilt sowohl für die Beschreibung menschlicher als auch tierischer oder pflanzlicher Organsysteme. Auch Einzeller besitzen geordnete Funktionseinheiten innerhalb der Zelle. Bei Prokaryoten liegen diese frei im Cytosol vor, bei Eukaryoten sind einige von einer Membran umschlossen (→ Organellen).
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Eine einheitliche Zuordnung von bestimmten Funktionen zu Organen ist oft problematisch, da viele Organe bei verschiedenen Lebewesen unterschiedliche Aufgaben übernehmen können, die bei anderen Lebewesen auf mehrere Organe verteilt sind. Ein Beispiel ist hierfür die Kieme von Fischen, die sowohl für die Atmung als auch für die Stoffausscheidung dient und somit teilweise die Funktion einer Niere ersetzt.
Daten auf Grundlage folgender Vergleichswerte: Alter 20 – 30 Jahre, Lebensdauer 70 Jahre, Größe: 170 cm, Gewicht: 70 kg und Körperfläche von 1,8 Quadratmeter.
Unter dem Begriff Pflanzenorgane versteht man die einzelnen funktional, aber nicht rein morphologisch klassifizierbaren Teile einer Pflanze. Im Wesentlichen sind dies die verschiedenen Spross-, Blatt- und Wurzeltypen und ihrer Einzelteile sowie Metamorphosen derselben.
Analog den Funktionen tierischer Organe dienen die Pflanzenorgane den Hauptaufgaben