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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Nordsachsen | |
| Höhe: | 120 m ü. NN | |
| Fläche: | 55,31 km² | |
| Einwohner: |
15.266 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 276 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 04758 | |
| Vorwahl: | 03435 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TDO | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 7 30 230 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Neumarkt 1 04758 Oschatz | |
| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Andreas Kretschmar (parteilos) | |
| Lage der Stadt Oschatz im Landkreis Nordsachsen | ||
Oschatz [ˈoːʃats] ist eine sächsische Große Kreisstadt, nennt sich „die Stadt im Herzen von Sachsen“ und liegt etwa 55 km östlich von Leipzig an der Bahnstrecke Leipzig–Dresden.
Inhaltsverzeichnis |
Durch Oschatz fließt die Döllnitz, die als linker Nebenfluss etwa 15 km weiter östlich bei Riesa in die Elbe mündet. Oschatz liegt in einem waldreichen Gebiet mit dem Wermsdorfer Forst und dem Collmberg sowie der Dahlener Heide. Umliegende Gemeinden sind im Uhrzeigersinn: Liebschützberg, Strehla, Riesa, Stauchitz, Naundorf, Wermsdorf und Dahlen.
Die durchschnittliche Lufttemperatur in Oschatz beträgt 8,6 °C[2], der jährliche Niederschlag 570 Millimeter.[3]
Die Stadt Oschatz gliedert sich neben dem Hauptort in folgende 14 Ortsteile:
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Das Gebiet der heutigen Stadt ist seit der Jungsteinzeit besiedelt. Von der einstigen sorbischen und frühdeutschen Burgwardanlage in Altoschatz ging der Ortsname Oscec (= Ozzec = Verhau) hervor. 1200 wird ein Johannes de Ozzetz erwähnt, jedoch ist die Zuweisung zu Oschatz unsicher. Die sichere Ersterwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1238, hier wird Ozzechz in einer Urkunde des Markgrafen Heinrich III. von Meißen genannt. Die älteste im Stadtarchiv befindliche Urkunde, ein Indulgenzbrief des Bischofs Conrad von Meißen, ist auf 1246 datiert. Im Jahr 1344 wird die Bürgerwehr Die Geharnischten durch den Städtebund Oschatz, Torgau und Grimma erstmals erwähnt, seit 1365 ist auch ein Schulmeister überliefert. Eine „Vestung“ wird in Oschatz 1377 erstgenannt, es wird ein Stadtwachturm auf dem Gebiet des heutigen Museums errichtet. 1394 wird der Stadt das Marktrecht zugesprochen.
Nach dieser Zeit des Wohlstands folgte die Stadtplünderung durch die Hussiten. Die Stadt wird verwüstet und gebrandschatzt. Im Jahr 1451 besaß Oschatz das Meilenrecht, dies kann aus einem Innungsbrief der Schuhmacher belegt werden. Am Neumarkt wird 1477 ein erstes Rathaus errichtet. 1478 schließlich erwirbt die Stadt die eigene Gerichtsbarkeit vom Landesherren. Das heute noch bestehende Rathaus wird in den Jahren von 1538 bis 1546 erbaut. Während der Reformation wird Oschatz wie viele umliegende Städte protestantisch. Heute befinden sich Briefe von Luther, Melanchthon und Justus Jonas dem Älteren im Ratsarchiv. Um 1566 fordert die Pest unter 3000 Einwohnern in der Stadt 900 Tote. 1616 ereignet sich der erste Stadtbrand, der 440 Häuser und Scheunen vernichtete. Es blieben lediglich 24 Häuser innerhalb der Stadtmauern unversehrt. Im Jahr 1626 ist Oschatz mit 3500 Einwohnern siebtgrößte Stadt in Sachsen. In den Jahren von 1631 bis 1648 wird die Stadt im Zuge des dreißigjährigen Krieges mehrere Male geplündert, Bürger werden einquartiert oder kontributiert. Eine zweite Pestwelle fordert noch einmal etwa 2000 Opfer. Bis 1650 ist die Einwohnerzahl auf 1700 gefallen. Bei einer dritten und letzten Pest sterben zwischen 1680 und 1682 noch einmal 658 Menschen, davon 231 Kinder.
Im Jahr 1683 wird eine Poststation eingerichtet, der folgen 1724 steinerne Kursächsische Postmeilensäulen, die heute nicht mehr vorhanden sind. Während des Siebenjährigen Krieges treffen die Parteien unter anderem bei der Schlacht bei Oschatz zusammen. 1769 wird die Schulpflicht für Kinder von fünf bis vierzehn Jahren in Oschatz eingeführt.
1801 wird mit dem „Oschatzer Erzähler“ die erste Zeitung der Stadt herausgegeben. Während der Napoleonischen Herrschaft 1806–1813 gibt es Truppenbewegungen durch die Stadt. Im April 1813 verweilt Johann Wolfgang von Goethe im Gasthof „Löwe“. 1818 wird Oschatz Garnisonsstadt des sächsischen Schützenbataillons. Mit der Fertigstellung des Bahnhofes „Zschöllau / Oschatz“ 1838 bekommt die Stadt Anschluss an die noch im Bau befindliche erste deutsche Ferneisenbahn, die Leipzig-Dresdner Eisenbahn, die schließlich 1939 fertiggestellt wird. 1842 zerstört ein zweiter Stadtbrand 375 Gebäude. Im Jahr 1867 wird Oschatz Garnisonsstadt für das 1. Ulanenregiment in der 1. Königlich Sächsischen Division. 1875 wird aus dem Gerichtsamt die Amtshauptmannschaft Oschatz gebildet. 1885 beginnt der Bau der Schmalspurbahnstrecke nach Mügeln, 1891 wird die Schmalspurstrecke nach Strehla fertiggestellt. Das erste städtische Krankenhaus wird 1895 am Stadtpark errichtet.
1934 wird der Ort Zschöllau eingemeindet. Ein Jahr später werden der Oschatzer Fliegerhorst gebaut und eine Wehrkreisremonteschule gebildet. Während des Zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945 kam es zu keinen großen Kriegszerstörungen. Am 27. April 1945 wird Oschatz kampflos an die Alliierten übergeben. Am 5. Mai werden diese durch sowjetische Truppen abgelöst. Weitere Eingemeindungen erfolgten 1950 mit Altoschatz und Ortsteilen sowie mit Striesa. Oschatz wird 1952 Kreisstadt des aus der Amtshauptmannschaft gebildeten Kreises Oschatz, der im Bezirk Leipzig liegt. 1976 beginnt der DDR-Wohnungsbau in Oschatz-West in Plattenbauweise und dauert bis 1987 an. Im Jahr 1973 werden Merkwitz, Lonnewitz (mit Rechau und Zöschau), Schmorkau (mit Mannschatz) und Thalheim (mit Saalhausen und Kreischa) nach Oschatz eingemeindet. Sie hat 1979 insgesamt 18.804 Einwohner. Die 750-Jahr-Feier der Ersterwähnung 1238 findet 1988 statt.
Nach der Wende wird 1990 der erste Stadtrat frei gewählt. Oschatz hat nun 19.392 Einwohner. 1994 werden als letzte Ortsteile Limbach mit Ortsteil Leuben eingemeindet. Mit der Bildung des Landkreises Torgau-Oschatz verliert die Stadt den Kreissitz nach Torgau und wird 1997 Große Kreisstadt. 2000 wird 800-jähriges Ortsjubiläum gefeiert. In den Jahren von 2000 bis 2005 werden Neu- und Altmarkt sowie das Rathaus rekonstruiert. 2006 richtete Oschatz die vierte sächsische Landesgartenschau aus. 2010 errang die Stadt Silber beim Bundeswettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“.
„Oschatz, Oschitz, Ossatz, lat. Oschatium, Ositium, eine Stadt und Amt im Marggrafthum und Krayse Meissen, zwischen Meissen und Wurzen, an der Dölnitz oder Döltzsch, so bey Strehlen in die Elbe kommt. Der Name ist slavisch, und soll so viel, als Ost= oder Morgen=Licht bedeuten. So wird auch in einigen alten monumentis gefunden, als ob es etwan 1048 von dem Kayser Heinrichen III unter dem Namen Ostzech, nebst Leißnig und Strehla dem Stifft Zeitz einverleibet worden, und im Pago Dalemenca gelegen sey; wie denn nicht weit von Oschatz das alte Städtlein Dalen oder Dahlen liegt, dessen Name eine Reliquie des gedachten Pagi zu seyn scheinet. Der Landgraff Friedrich mit dem Bisse von Thüringen und Marggraff zu Meissen, hat dieses Oschatz in besonderen Ehren gehalten, und gleichsam seinen Schatz zu nennen pflegen; wie er denn ein Franciscanerkloster allda gestifftet, ein Archidiaconat des Stifts Meissen, nebst 6 Canonicis dahin verleget, und auf einem Schlosse vor der Stadt davon noch Merckmahle übrig, öffters sein Vergnügen gehabt haben soll. Herzog George von Sachsen hat vorgehabt, ein Collegiat=Stifft hieher zu legen, hat auch zu Erbauung der Kirchen, Rathhauses und anderer Gebäude viel beygetragen. Sonst sollen die Hußiten übel daselbst gehauset haben. Im Jahre 1616 ist die Stadt fast gar abgebrannt, und ob sie sich zwar wieder in etwas erholet, ward sie doch 1632 von den Kayserlichen, und 1637 von den Schwedischen ausgeplündert, und das letzte Mal zugleich abgebrannt. Die Stadt ist Schrifftsäßig, und hat der Rath die Gerichte daselbst Pachtweise.“
– Zedlers Universal-Lexikon, 1722[4]
Der Sage nach suchte der Kaiser nach einem Namen für die Stadt an der Döllnitz und fragte seine Frau: „Wie soll ich diese Stadt nur nennen?“. Darauf soll seine Frau geantwortet haben: „Oh Schatz …“.
Der Stadtrat setzt sich seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 wie folgt zusammen:
| Partei | CDU | LINKE | FWO | GRÜNE | FDP | SPD | NPD | Gesamt |
| Sitze | 10 | 5 | 2 | 1 | 6 | 1 | 1 | 26 |
Die Große Kreisstadt Oschatz führt laut Hauptsatzung vom 1. Januar 2002 ein Wappen, eine Flagge und ein Dienstsiegel. (1) Das Wappen zeigt auf gelbem Grund einen stehend schwarzen Löwen und 3 rote Sterne. Es handelt sich hierbei offensichtlich um eine Variante des Meißner Löwen. (2) Als Flagge führt die Große Kreisstadt Oschatz die Farben Schwarz/Gelb in Längsbahnen. Es kann auf dieser Flagge auch das Wappen angebracht sein. (3) Ihr Siegel trägt Namen und Wappen der Stadt. Unter dieser Satzung gedruckt, beurkundet es seine Form.
Wander- und Radwege führen durch den Oschatzer Stadtwald, am Wüsten Schloss Osterland (1211/1212) vorbei zum Collmberg (312 m) und Wermsdorfer Wald. Auch eine Fahrt in die nahegelegene (8 km) Dahlener Heide ist erholsam. Die Döllnitzbahn ist eine Schmalspurbahn und verkehrt auf der Strecke Oschatz-Mügeln-Kemmlitz/Glossen (im Volkswitz: „Wilder Robert“ oder: „Mügeln - Mutzschen - Mailand - Rom“). Sie betreibt noch regulären Personenverkehr, wird z. B. für die Schülerbeförderung eingesetzt. Die Spurweite beträgt 750 mm, Höchstgeschwindigkeit 30 km/h, Gesamtlänge der Strecke etwa 17 km, schöne Fahrt durch wechselnde Landschaft.
In der Oschatzer Innenstadt gibt es das Rathaus mit prächtigem Renaissancegiebel. Es wurde 1842 nach dem großen Stadtbrand unter Leitung des berühmten Dresdner Baumeisters Gottfried Semper wieder aufgebaut. Die St.-Aegidien-Kirche mit zwei 75 m hohen Türmen ist nach dem Stadtbrand 1842 von Carl Alexander Heideloff nach neuen Plänen von 1846 bis 1849 wiederaufgebaut worden; die Türmerwohnung war bis 1970 von der Familie Quietzsch bewohnt und kann besichtigt werden. Eines der ältesten Gebäude der Stadt ist die mittelalterliche Klosterkirche, das einzige erhalten gebliebene Bauwerk des ehemaligen Franziskanerklosters. Gegenüber befindet sich die Elisabeth-Kapelle mit ihrer interessanten Freskenmalerei. Das Vogtshaus Oschatz, das um 1180 als Vogtshaus errichtet wurde, gilt heute als ältester Profanbau in Mitteldeutschland. Zudem gibt es Reste der alten Stadtmauer mit Wehrgang und zwei Wachtürmen, die Amtsfronfeste und Ratsfronfeste sind Zeugen des mittelalterlichen Oschatz. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Marktbrunnen von 1589.
In Oschatz gibt es zwei Museen, das Stadtmuseum mit einer Folterkammer aus dem Jahre 1574 sowie einer erhaltenen Kopie des Sachsenspiegels und das Waagenmuseum
In der Oschatzer Umgebung befinden sich die Schlösser Osterland (Wüstes Schloss), zwischen Oschatz und Lampersdorf, und Leuben, das 1720 auf den Grundmauern einer früheren Wasserburg errichtet wurde.
Die neueste Sehenswürdigkeit ist die Sächsische Landesgartenschau in Oschatz vom 22. April bis 8. Oktober 2006, die im Gartenschaugebiet im Stadtpark stattfand. Eine Besonderheit ist eine 8,60 Meter lange und 2,50 Meter breite Brücke aus Textilbeton. Sie ist die erste dieser Bauart weltweit und wurde an der TU Dresden entwickelt.
Oschatz hat eine Autobahnanbindung an die Bundesautobahn 14 über die Ausfahrten Mutzschen, Leisnig oder Döbeln-Nord. Die Bundesstraße 6 führt durch die Stadt und die Bundesstraße 169 führt wenige Kilometer an Oschatz vorbei und dient der regionalen Anbindung an die A14 sowie die Städte Döbeln (Richtung Chemnitz) und Riesa (Richtung Cottbus). Im Schienenverkehr hat Oschatz Anschluss an die Bahnstrecke Leipzig–Dresden und die schmalspurige Döllnitzbahn über Mügeln nach Kemmlitz/Glossen. Im Luftverkehr gibt es als Sonderlandeplatz den Flugplatz Oschatz. Der nächste große Verkehrsflughafen ist Leipzig/Halle.
Größere ortsansässige Unternehmen sind das Betonwerk Oschatz, ein mittelständischer Fertigteilproduzent, die DOROW & Sohn KG im Bereich Großhandel Haustechnik, Stahl und Flüssiggas, der Elektrobau Oschatz, ein Hersteller von Zündeinrichtungen für Leuchtstofflampen, Frankenstolz, ein Zweigwerk eines mittelständischen Betten- und Matratzenproduzenten und Oschatzer Fleischwaren GmbH. Des Weiteren gibt es die Oschatzer Waagen GmbH im Bereich der Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Service von Schütt-, Absack- und Behälterwaagen sowie Big-Bag-Befüll- und -Entleereinrichtungen, die P-D Glasseiden GmbH Oschatz ein Hersteller von Endlos-Glasfasern für die Kunststoffverstärkung, die Firma Pharma-Ei (Mannschatz), ein Zulieferer für die Produktion von Impfseren, sowie die Tyczka Totalgaz GmbH, u. a. ein Tanklager für Autogas für Umkreis von ca. 100 Kilometern.
Die Collm Klinik Oschatz GmbH ist mit 210 Betten ein Krankenhaus der Regelversorgung, Träger sind der Landkreis und die Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH.
Das Geophysikalische Observatorium auf dem Collmberg ist eine Außenstelle der Universität Leipzig.
Der „Academixer“ Jürgen Hart hat einmal die Frage, wo das reinste Sächsisch gesprochen wird, mit „Oschatz“ beantwortet, „weil sich hier die Einflüsse von Leipzig und Dresden mischen“.
| Datum der Verleihung | Name | Geburtsjahr | Sterbejahr | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| 26. Februar 1839 | Heinrich Karl Eichstädt | 1771 | 1848 | Altphilologe, Geheimer Hofrat in Jena |
| 23. Dezember 1845 | Carl Gottfried Grohmann | 1784 | 1853 | Hofsekretär und Kammerzahlmeister aus Dresden |
| 4. Januar 1875 | Ernst Wilhelm Stübel | 1806 | 1889 | Bürgermeister von 1853–1874 in Oschatz |
| 2. Oktober 1876 | Gottlob Wilhelm Moritz Kopp | 1815 | 1880 | Stadtverordnetenvorsteher, Bankier, Sparkassen-Kassierer in Oschatz |
| 27. April 1882 | Dr. med. Franz Gustav Hase | 1802 | 1885 | praktischer Arzt in Oschatz |
| 6. Juli 1888 | Friedrich Wilhelm Lehmann | 1814 | 1892 | erster besoldeter Stadtrat von 1869–1892 in Oschatz |
| 19. November 1888 | Gottlieb Ehrenfried Nitzsche | 1813 | 1889 | zweiter besoldeter Stadtrat von 1869–1889 in Oschatz |
| 31. Dezember 1891 | Robert Carl Gadegast | 1828 | 1907 | Ökonomie- und Stadtrat, Rittergutsbesitzer |
| 1. Oktober 1893 | Dr. med. Ernst Moritz Siegert | 1820 | 1896 | Königlicher Stadtbezirksarzt in Oschatz |
| 20. November 1893 | Dr. med. h.c. Friedrich Wilhelm Bernhardt | 1814 | 1900 | Assistenz- und Stadtwundarzt |
| 1. April 1895 | Fürst Otto von Bismarck-Schönhausen | 1815 | 1898 | Reichskanzler |
| 20. Juli 1895 | Ernst Adolf Schmorl | 1818 | 1907 | Königlich Sächsischer Notar und Rechtsanwalt, Stadtrat |
| 1. März 1909 | Carl Gottfried Kutzsche | 1845 | 1925 | erster besoldeter Stadtrat 1892–1914 und stellv. Bürgermeister |
| 29. Juni 1914 | Ernst Robert Härtwig | 1846 | 1931 | Bürgermeister 1879–1914 |
| 30. Dezember 1921 | Hans Julias Schmorl | 1859 | 1940 | Justizrat, Königlich Sächsischer Notar, Rechtsanwalt in Oschatz |
| 1. Oktober 1932 | Theodor Georg Schulze | 1867 | 1943 | erster besoldeter Stadtrat und Bürgermeister von 1923–1932 |
| 27. Oktober 1995 | Gertrud Käthe Lydia Ludwig | 1905 | 2001 | Initiatorin einer Demonstration von Oschatzern am 25.April 1945 zur kampflosen Übergabe der Stadt an die Alliierten |
| 3. Oktober 2000 | Andreas Hans Berthold Zehme | 1938 | Pfarrer i.R. (BVK) | |
| 5. Januar 2010 | Dr. theol. Martin Kupke | 1937 | Superintendent des Kreises Oschatz 1986–1999, für seine Verdienste während der friedlichen Revolution im Herbst 1989 |
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