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| Präfekturbezirk Ostattika (1972–2010) Νομαρχία Ανατολικής Αττικής | |
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| Basisdaten (April 2010)[1] | |
| Staat: | Griechenland |
| Verwaltungsregion: | Attika |
| Fläche: | 1512,993 km² |
| Einwohner: | 386.067 |
| Bevölkerungsdichte: | 255,17 Einwohner je km² |
| Hauptstadt: | Pallini |
| Stadtgemeinden (δήμοι): | 27 |
| Landgemeinden (κοινότητες): | 17 |
| ISO 3166-2 Code: | GR-A2 |
| NUTS-3-Code: | GR30 (Attika) |
| Website: | www.atticaeast.gr |
Ostattika (griechisch Anatolikí Attikí Ανατολική Αττική) war von 1972 bis 2010 einer der vier Präfekturbezirke (nomarchíes) der Präfektur und späteren Region Attika, die de facto den übrigen selbstverwalteten Präfekturen (nomí) glichen. Er wurde durch die Teilung der Präfektur Attika in vier Bezirke 1972 geschaffen[2]und mit der Verwaltungsreform 2010 abgeschafft. Ostattika bildet seither den attischen Regionalbezirk Ostattika (gr. Periferiaki Enotita Anatolikis Attikis), der elf Abgeordnete in den attischen Regionalrat entsendet, darüber hinaus aber keine politische Bedeutung hat. Der Regionalbezirk erstreckt sich auf den östlichen Teil des urbanen Gebietes von Athen mit seinen Vororten und das ländliche Gebiet der südlichen Halbinsel Attika.
Inhaltsverzeichnis |
Der Regionalbezirk erstreckt sich östlich, nördlich und südlich der griechischen Hauptstadt Athen. Er wird durch den Bergzug des Pendeli in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt; die beiden Hälften sind nur durch einen schmalen Küstenstreifen bei Rafina verbunden.
Zum Bezirk gehören heute auch Teile des immer weiter ins Umland vordringenden städtischen Ballungsraumes Athen.
Der südliche Teil Ostattikas wird nach Westen durch den Ymittos begrenzt und nach Südwesten durch die Küste des Saronischen Golfes, die als Apollonküste oder attische Riviera beworben wird; hier befinden sich mondäne Badeorte wie Vouliagmeni, Kavouri, Varkiza, Agia Marina, Lagonisi, im weiteren Verlauf bis zur Südspitze Attikas am Kap Sunion wird die Küste felsig. An der buchtenreichen östlichen Küste zur Ägäis hin liegen etliche Küstenorte mit Yachthäfen (Lavrio, Porto Rafti, Rafina; letzteres auch ein Fährhafen zu Inseln der nördlichen Kykladen). Im Landesinneren, den Mesogia (griechisch Μεσόγεια, "Mittelland"), sind auf fruchtbarem rotem Boden weite Olivenhaine anzutreffen; ferner wird Wein angebaut, der, mit dem Harz der Aleppo-Kiefer aromatisiert, als Retsina vertrieben wird; Zentrum der Retsina-Produktion ist Markopoulo. Allerdings verdrängt die von Athen her immer weiter vordringende Urbanisation – zuletzt mit dem Bau des Flughafens Eleftherios Venizelos bei Spata und der Attiki Odos – die landwirtschaftliche Nutzung immer mehr.
Der nördliche Teil Ostattikas umfasst einige nördliche Vororte von Athen und erstreckt sich vom Parnitha (Parnes) im Westen zur Bucht von Marathon im Osten und der südlichen Bucht von Euböa im Norden.
Im Regionalbezirk findet sich eine große Zahl antiker Tempel und anderer Ausgrabungsstätten.
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