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Mit Ostbayern werden seit den 90er Jahren die bayerischen Regierungsbezirke Niederbayern (Regierungssitz: Landshut) und Oberpfalz (Regierungssitz: Regensburg) bezeichnet, die an Tschechien und Österreich angrenzen. Der Begriff war Teil einer touristischen Marketinginitiative und ist bis heute sehr umstritten. Die Hauptflüsse dieses Gebietes sind Donau, Regen, Naab, Ilz, Inn und Isar. Das Gebiet wird vor allem durch Mittelgebirge wie Bayerischer Wald und Oberpfälzer Wald beherrscht, es gibt aber auch Tiefländer wie den Gäuboden.
Der von Nationalsozialisten auf Initiative von Hans Schemm 1933 geschaffene Gau Bayerische Ostmark[1] umfasste neben Niederbayern und Oberpfalz auch noch das nordbayerische Oberfranken. Gauhauptstadt war Bayreuth. Als Hauptverbindungsachse dieses Gaues wurde die Bayerische Ostmarkstraße von Oberfranken nach Passau erbaut. 1942 erhielt der Gau den Namen „Gau Bayreuth“.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Ostbayern ist hauptsächlich ländlich geprägt. Mit Regensburg (134.218 Einwohner) gibt es eine Großstadt. Daneben existieren mit Landshut (62.735 Einwohner), Passau (50.627 Einwohner), Straubing (44.493 Einwohner), Amberg (44.216 Einwohner) und Weiden (42.058 Einwohner) fünf weitere kreisfreie Städte. Als weitere wichtige Städte sind die drei großen Kreisstädte Neumarkt (39.195 Einwohner), Deggendorf (31.536 Einwohner) und Schwandorf (27.804 Einwohner) zu nennen. Daneben existieren keine weiteren Städte über 25.000 Einwohner in den beiden Regierungsbezirken.
Autobahnen
Bundesstraßen
Bahnstrecken
Knotenpunkt Regensburg
Knotenpunkt Schwandorf
Knotenpunkt Plattling
Schifffahrtsweg
Bundeswasserstraßen in der Region sind:
Auch nach Trennung beider Regierungsbezirke gibt es bis heute Institutionen, deren Zuständigkeiten sich über das Gebiet beider Regierungsbezirke erstrecken. So etwa das Verwaltungsgericht Regensburg, die Handwerkskammer, die Tochtergesellschaften der DB Regio AG und Regionalbus Ostbayern, das Regionalstudio Ostbayern des Bayerischen Rundfunks und der Tourismusverband Ostbayern.