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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Stendal | |
| Höhe: | 26 m ü. NN | |
| Fläche: | 229,74 km² | |
| Einwohner: |
11.016 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 48 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 39606 | |
| Vorwahlen: | 03937, 039328 (Ballerstedt, Erxleben teilw., Polkau), 039388 (Walsleben teilw.), 039390 (Königsmark), 039392 (Flessau, Gladigau, Rossau teilw.) | |
| Kfz-Kennzeichen: | SDL | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 90 415 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 32 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Ernst-Thälmann-Straße 10 39606 Osterburg (Altmark) | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Nico Schulz (CDU) | |
| Lage der Stadt Osterburg (Altmark) im Landkreis Stendal | ||
Die Hansestadt Osterburg (Altmark) ist eine kreisangehörige Stadt und eine Einheitsgemeinde im Landkreis Stendal in der Altmark in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Osterburg liegt 25 Kilometer nördlich von Stendal am Zusammenfluss der Biese und Uchte.
Die Einheitsgemeinde ist nach Ortschaften und Ortsteilen gegliedert.
Die erste urkundliche Erwähnung Osterburgs stammt aus dem Jahre 1157 durch Albrecht den Bären. Im Jahre 1188 erfolgte die Weihe der Nicolaikirche. 1208 besaß Osterburg Stadtrechte. Im 13. Jahrhundert gelangte die Stadt in den Besitz der Markgrafen von Brandenburg. In der Zeit von 1436 bis 1478 gehörte Osterburg der Hanse an.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt mehrfach geplündert und im Jahre 1644 verwüstet.
1761 brannten zwei Drittel der Stadt nieder.
Osterburg wurde im Jahre 1816 zur Kreisstadt. 1849 erfolgte der Anschluss an die Eisenbahn von Magdeburg nach Hamburg, etwa zur gleichen Zeit wurde Osterburg durch Chausseen mit Stendal, Wittenberge und Bismark (Altmark) verbunden.
In der Stadt entstanden Betriebe der verarbeitenden Industrie für die Produkte der altmärkischen Landwirtschaft. Aber auch Blechwaren wurden hier produziert. Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik waren jeweils eine Zweigstelle der "Rathenower Optischen Werke" und der Schuhfabrik "Roter Stern" Burg ansässig, die vor allem vielen hunderten Frauen Arbeit gaben. Mit dem Ende der DDR war das Schicksal dieser Betriebe besiegelt. 1929 begründete August Huchel den Ruf Osterburgs als Spargelstadt, als er die Deutsche Spargelhochzuchtgesellschaft gründete.
Vom 1. bis 3. Juni 2007 feierte die Stadt Osterburg ihr 850-jähriges Bestehen und den 11. Sachsen-Anhalt-Tag.
Seit dem 1. Juni 2008 führt die Stadt den Namen Hansestadt Osterburg (Altmark).[2]
Durch einen Gebietsänderungsvertrag haben die Gemeinderäte der Gemeinden Ballerstedt (am 24. November 2008), Düsedau (am 12. November 2008), Erxleben (am 10. November 2008), Flessau (am 27. November 2008), Gladigau (am 26. November 2008), Königsmark (am 25. November 2008), Krevese (am 12. November 2008), Meseberg (am 19. November 2008), Rossau (am 10. November 2008), Walsleben (am 10. November 2008) und der Hansestadt Osterburg (Altmark) (am 6. November 2008) beschlossen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen Hansestadt Osterburg (Altmark) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Juli 2009 in Kraft.[3][4]
Nach Umsetzung des Gebietsänderungsvertrages der bisher selbständigen Stadt Osterburg (Altmark) werden Osterburg, Dobbrun, Krumke und Zedau Ortsteile der neuen Hansestadt Osterburg (Altmark). Für die eingeflossene Gemeinde wird die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. der Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die aufgenommene Stadt Osterburg (Altmark) und künftigen Ortsteile Osterburg, Dobbrun, Krumke und Zedau werden zur Ortschaft der neuen Hansestadt Osterburg (Altmark). In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Osterburg wird ein Ortschaftsrat mit 9 Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.
Der Stadtrat Osterburg besteht aus 28 Stadträten und dem Bürgermeister (insgesamt 29 Sitze)[5].
(Stand: Kommunalwahl Juni 2009)
Das Wappen wurde am 12. Juli 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.
Gemäß Antrag vom 7. Juli 2009 erhält die neue Einheitsgemeinde Hansestadt Osterburg (Altmark) die Genehmigung zur Weiterführung des nachfolgend beschriebenen Wappens der aufgelösten Hansestadt Osterburg (Altmark). Die Genehmigung erteilte der Landkreis am 24. Juli 2009.
Blasonierung: „In Silber eine schräg ansteigende schwarzgefugte rote Zinnenmauer; das offene Tor mit hochgezogenem goldenen Fallgitter; hinter der Mauer zwei niedere innere und zwei höhere äußere Türme mit blauen goldbeknauften Kuppeldächern; zwischen den Türmen schwebend ein goldbewehrter roter Adler.“[6]
Die Hansestadt Osterburg (Altmark) führt die Farben Rot - Silber (Weiß).
Das Wappen entstand wahrscheinlich aus einem Hauptsiegel aus dem 13. Jahrhundert, sowie aus Siegeln des 14. Jahrhunderts, auf denen der Adler der askanischen Markgrafen über der viermal getürmten Stadtmauer mit geöffnetem Tor schwebt oder auf den inneren, niedrigeren Türmen steht. Der ursprünglich rote, brandenburgische Adler wurde 1887 zeitweilig in einen schwarzen, preußischen umgewandelt.
Die Flagge der Hansestadt Osterburg (Altmark) ist (1:1) Rot-Weiß-gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Stadtwappen belegt.
In Osterburg befindet sich die Landessportschule Sachsen-Anhalt. Die Stadt war zudem Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit geistiger Behinderung.
Osterburg gilt in der Altmark als eine Hochburg des Karnevals. Seit 1974 veranstaltet die Osterburger Carnevals Gesellschaft e.V. in der Stadt und der Umgebung verschiedene Auftritte, einer davon führte zu befreundeten Vereinen in Namibia. Seit 1994 findet jährlich ein Faschingsumzug mit vielen Zuschauern statt.
Durch Osterburg führte die Bundesstraße 189 von Stendal nach Wittenberge, die aber nun als Ortsumgehung westlich von Osterburg verläuft.
Vom Bahnhof Osterburg verkehren stündlich Regionalbahnen in Richtung Stendal–Magdeburg (–Schönebeck–Salzelmen) und Wittenberge.
Die Grundschule ist die größte in der Umgebung von Osterburg (Verwaltungsgemeinschaften Osterburg sowie Arneburg-Goldbeck). Außerdem gibt es eine Sekundarschule „Karl Marx“, das Markgraf-Albrecht-Gymnasium, welches rund 1000 Schüler unterrichtet, und die Förderschule für Lernbehinderte „Anne Frank“.
Das Markgraf-Albrecht-Gymnasium (MAG) ist nach dem Markgrafen Albrecht der Bär benannt. Das Gymnasium ist durch sein Engagement im kulturellen (Comenius-Projekt) und im sportlichen Bereich (Tischtennis, Volleyball und Handball), sowie durch seine Geschichts-AG, die auf mehreren bundesweiten Veranstaltungen großes Lob erfuhr, bekannt. Es ist eine öffentliche Schule des gymnasialen Bildungsweges in Sachsen-Anhalt.
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