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| Ostermundigen | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Bern |
| Verwaltungskreis: | Bern-Mittelland |
| BFS-Nr.: | 0363 |
| Postleitzahl: | 3072 |
| UN/LOCODE: | CH OMD |
| Koordinaten: | 603403 / 20049846.9555527.483343585Koordinaten: 46° 57′ 20″ N, 7° 29′ 0″ O; CH1903: 603403 / 200498 |
| Höhe: | 585 m ü. M. |
| Fläche: | 6.00 km² |
| Einwohner: | 15'438 (31. Dezember 2010)[1] |
| Arbeitslosenquote: | 3,6 % (2010)[2] |
| Ausländeranteil: | 24,08 % (31. Dezember 2010)[3] |
| Gemeindepräsident: | Christian Zahler (SP) |
| Website: | www.ostermundigen.ch |
| Karte | |
Ostermundigen (berndeutsch Oschtermundige oder Mundige) ist eine politische Gemeinde und Hauptort des Verwaltungskreises Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Ostermundigen ist eine Gemeinde in der Agglomeration Bern und liegt östlich von Bern am Fuss des Ostermundigenbergs.
Der Grosse Gemeinderat ist die Legislative Ostermundigens. Er umfasst 40 Mitglieder und wird alle vier Jahre im Proporzsystem gewählt.
Der Gemeinderat ist die Exekutive Ostermundigens. Er zählt neun Mitglieder. Mit Ausnahme des Gemeindepräsidenten Christian Zahler (SP Stand 2009) arbeiten die Gemeinderäte nebenamtlich. Der Gemeinderat wird alle vier Jahre im Proporzsystem gewählt (gleichzeitig mit dem Grossen Gemeinderat). Der Gemeindepräsident wird im Majorzverfahren gewählt.
Seit den Wahlen 2008 setzt sich das Gemeindeparlament aus der 14-köpfigen SP/Grüne/Gewerkschaft-Fraktion, 10 Vertretern der SVP, je 5 Vertretern der EVP & dem FORUM der Parteilosen, die Freisinnigen stellen 4 Parlamentarier und 2 Vertretern der CVP.
Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SP 24.8 %, BDP 17.9 %, SVP 17.0 %, FDP 8.6 %, GPS 8.4 %, EVP 5.8 %, glp 5.3 %, CVP 4.2 %, EDU 2.4 %, Piraten 1.0 %, AL 1.0 %, Jimy Hofer plus 1.0 %.[4]
In Ostermundigen sind mehrheitlich KMU angesiedelt. Die grössten in der Gemeinde domizilierten Firmen sind Intersport und Emmi. Seit 2004 betreibt die Schweizerische Post in Ostermundigen ein Verteilzentrum. Neben diesen Firmen sind zudem bekannte Firmen wie die Friedrich Sport AG oder der Kabelhersteller "Kablan" in Ostermundigen tätig.
Den ersten Anschluss an den öffentlichen Verkehr erhielt Ostermundigen mit der Eisenbahnlinie Bern-Thun bereits 1859. 1924 wurde es an das Netz des Stadtberner Nahverkehrs angeschlossen.
Seit Mai 2008 steht der Bau einer Tramlinie als Ersatz der heutigen Buslinie 10 zur Diskussion.
Ostermundigen ist erst seit der Abspaltung von Bolligen im Jahre 1983 eine selbstständige Gemeinde, vorher war sie lediglich eine sogenannte Viertelsgemeinde von Bolligen. Aus der ehemaligen Holzgemeinde wurde in den letzten Jahrzehnten eine typische Agglomerationsgemeinde mit vielfältigem Angebot.
Seit 1979 hat Ostermundigen eine Städtepartnerschaft mit Löhnberg an der Lahn, Deutschland.
Kulturell ist Ostermundigen stark auf die benachbarte Stadt Bern ausgerichtet. Ostermundigen hat ein gut ausgebautes Grundschulsystem mit fünf Schulzentren (Bernstrasse, Dennigkofen, Mösli, Rothus und Rüti).
In den Sandsteinbrüchen Ostermundigens wurden jahrhundertelang Sandsteine gebrochen, die in der Stadt Bern als Bausubstanz verwendet wurden. Namentlich auch das Berner Münster wurde zu grossen Teilen aus Ostermundiger Sandstein erbaut. Sogar Teile des Kölner Doms wurden mit Ostermundiger Sandstein hergestellt.
Das kulturelle Leben Ostermundigens wird stark durch seine zahlreichen Vereine bestimmt.
Literarische Erwähnung fand der Ort in der Kurzgeschichte "Der Rand von Ostermundigen" (1973) von Franz Hohler
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