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| Otto-von-Guericke-UniversitÀt Magdeburg | |
|---|---|
| GrĂŒndung | 3. Oktober 1993 |
| TrÀgerschaft | Land Sachsen-Anhalt |
| Ort | Magdeburg |
| Bundesland | Sachsen-Anhalt |
| Staat | Deutschland |
| Leitung | Klaus Erich Pollmann |
| Studenten | 13.770 (WS 2009/10) |
| Professoren | 200 (2003) |
| Website | www.ovgu.de |
Die Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t Magdeburg (OvGU) (Schreibweise im Logo: OTTO VON GUERICKE UNIVERSITĂT MAGDEBURG) wurde 1993 gegrĂŒndet und gehört zu den jĂŒngsten UniversitĂ€ten Deutschlands.
Ihre Wurzeln liegen in den drei zuvor in der Stadt Magdeburg bestehenden Hochschuleinrichtungen Technische UniversitÀt, PÀdagogische Hochschule und Medizinische Akademie Magdeburg. Mit neun FakultÀten und mehr als 13.000 Studierenden bildet sie ein universitÀres Zentrum der Lehre und Forschung in Sachsen-Anhalt.
Magdeburg schaut auf eine erst relativ kurze akademische Tradition zurĂŒck. Anders als bei anderen UniversitĂ€tsstĂ€dten mit langer Geschichte stammen die ersten HochschulgrĂŒndungen aus der noch jungen DDR der fĂŒnfziger Jahre. Die Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t wurde 1993 aus der Technischen UniversitĂ€t Magdeburg, aus der Medizinischen Akademie Magdeburg und aus der PĂ€dagogischen Hochschule Magdeburg gegrĂŒndet.
Erste Hochschule in der Stadt war die 1953 aus der Taufe gehobene Hochschule fĂŒr Schwermaschinenbau Magdeburg. Da Magdeburg der bedeutendste Standort fĂŒr Schwermaschinenbau in der DDR war und unter einem akuten Mangel an Ingenieuren litt, lag es im staatlichen Interesse, durch akademische Ausbildung vor Ort diesem Mangel zu begegnen. Nach kurzer Zeit erfolgte die Umbenennung in Technische Hochschule Magdeburg, ehe sie 1987 zur technischen UniversitĂ€t erklĂ€rt wurde.
Ăhnlich wie an gut ausgebildeten Ingenieuren fehlte es in der frĂŒhen DDR an Ărzten, sodass neben den traditionellen universitĂ€ren Studienorten Berlin, Halle, Jena, Leipzig, Greifswald und Rostock drei medizinische Akademien, neben Magdeburg waren dies Dresden und Erfurt, gegrĂŒndet wurden. Zum Wintersemester 1954/55 öffnete somit die Medizinische Akademie Magdeburg (MAM) auf dem GelĂ€nde des ehemaligen Krankenhaus Sudenburg erstmals ihre Pforten. GrĂŒndungsrektor der neuen Hochschule war der Pathologe Hasso EĂbach. Das Besondere daran war, dass sich das Studium zu diesem Zeitpunkt einzig auf den klinischen Abschnitt nach dem bestandenen Physikum reduzierte, die Studenten also allesamt bereits zwei Jahre erfolgreich an anderen Hochschulen studiert haben mussten. Zum Jahreswechsel 1960/1961 wurde auch der vorklinische Studienabschnitt bis zum Physikum etabliert.
Der dritte Ursprung der Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t ist die als letzte gegrĂŒndete PĂ€dagogische Hochschule Magdeburg, die dem Lehrermangel im damaligen Bezirk Magdeburg begegnen sollte.
Am 3. Oktober 1993 vereinigten sich die drei bisherigen Einrichtungen zur Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t.[1] Dem Umstand der drei zu Grunde liegenden Hochschulen verdankt die Magdeburger UniversitĂ€t ihre noch heute bestehenden zwei Campus UniversitĂ€tsklinik und UniversitĂ€tsplatz (einschlieĂlich der ehemaligen PĂ€dagogischen Hochschule, heute die FGSE).
Als Namensgeber wurde Otto von Guericke gewĂ€hlt, der bereits Namenspatron der Technischen UniversitĂ€t war. Der Magdeburger wurde fĂŒr seine bahnbrechenden Forschungen zu Luftdruck und Vakuum weit ĂŒber die Grenzen Deutschlands berĂŒhmt. Die UniversitĂ€t sieht sich in der Tradition dieses Politikers, Juristen, Naturwissenschaftlers und Erfinders.
Am 28. August 1999 wurde die Sankt-Petri-Kirche zur katholischen UniversitÀtskirche ernannt. Dies ist eine gewisse Besonderheit, da Magdeburg kein Studium der Theologie anbietet.
Bisher wurde die UniversitÀt von folgenden Rektoren geleitet:
Aufgabe der UniversitĂ€t soll es sein, den Stand der Bildung und Wissenschaft durch Lehre und Forschung unter Anwendung wissenschaftlicher Methode, Streben nach Innovation und neuen Erkenntnissen sowie die Ăbernahme gesellschaftlicher Verantwortung fĂŒr heutige und zukĂŒnftige Generationen voranzutreiben. Die Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t âversteht sich â unbeschadet des Gedankens der âUniversitasâ â als ProfiluniversitĂ€t [âŠ], die in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin einen traditionellen Schwerpunkt hat, und in den Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften fĂŒr eine moderne UniversitĂ€t in der Informationsgesellschaft unerlĂ€ssliche Disziplinen sieht. Die Magdeburger UniversitĂ€t stellt sich als BrĂŒcke zwischen West- und Osteuropa eine umfassende Internationalisierung von Forschung und Lehre zur Aufgabe und trĂ€gt zur kulturellen AnnĂ€herung bei.â[2]
In den Jahren nach der politischen Wende 1989 hat sich bedingt durch die Ausrichtung der neuen UniversitÀt ein Wandel in der Forschung von der angewandten zur innovativen Grundlagenforschung vollzogen. Durch die neue Breite und Vielfalt der Disziplinen, die aus dem Zusammenschluss dreier Hochschulen hervorgingen bzw. resultierten, profilieren sich Spezialrichtungen wie die Neurowissenschaften, Immunologie, Nichtlineare Systeme, Neue Materialien, Prozesse und Produkte, Computervisualistik, Gesellschaftliche Transformation sowie Medien, Kommunikation und Kultur. Damit sollen an der UniversitÀt Potentiale geschaffen werden, die gerade die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt Magdeburg und des Landes Sachsen-Anhalt entscheidend fördern. Auch junge Wissenschaftsdisziplinen wie Kombinationen der Geistes- und Wirtschaftswissenschaften bestimmen das neue Forschungsprofil der UniversitÀt mit. Aninstitute und das Technologie-Transfer-Zentrum der UniversitÀt als Mittler zwischen der UniversitÀt und der Wirtschaft sollen Unternehmen den Zugriff auf universitÀre Forschungsressourcen erleichtern und ihre Innovationskraft stÀrken.
Die Otto-von-Guericke-UniversitÀt gliedert sich in neun FakultÀten.
Die Medizinische FakultĂ€t mit dem UniversitĂ€tsklinikum befindet sich historisch bedingt lokal von der ĂŒbrigen UniversitĂ€t getrennt im Stadtteil Leipziger StraĂe sĂŒdlich der Magdeburger Innenstadt auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Medizinischen Akademie. Lediglich die UniversitĂ€tsfrauenklinik ist im GebĂ€udekomplex der ehemaligen Landesfrauenklinik in Stadtfeld Ost westlich der Innenstadt angesiedelt.
Das UniversitĂ€tsklinikum, im SĂŒden der Stadt gelegen, ist als zweiter Campus der UniversitĂ€t die AusbildungsstĂ€tte fĂŒr ĂŒber 1000 angehende Mediziner und zugleich ein Zentrum fĂŒr die medizinische Betreuung der BĂŒrger Sachsen-Anhalts. Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist die Medizinische FakultĂ€t Anlaufpunkt fĂŒr besonders schwere Krankheitsbilder. Mit seinen 1128 Betten[3] ist das UniversitĂ€tsklinikum das gröĂte Krankenhaus in Magdeburg. Es wird als Anstalt öffentlichen Rechts betrieben. JĂ€hrlich werden ĂŒber 43.000 Patienten stationĂ€r behandelt. Dazu kommen zahlreiche ambulante BehandlungsfĂ€lle. In den letzten Jahren haben sich die Zentren und UniversitĂ€tskliniken der Medizinischen FakultĂ€t zunehmend auf die Spezialversorgung der Patienten konzentriert. So wurde beispielsweise im September 1995 auf dem Campus die Klinik fĂŒr Herz- und Thoraxchirurgie, welche mit der UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Kardiologie, Angiologie und Pneumologie das zweite Herzentrum in Sachsen-Anhalt bildet, eröffnet.
Die Medizinische FakultĂ€t unterhĂ€lt zwei Forschungsschwerpunkte. Dies sind der Schwerpunkt Neurowissenschaften und der Schwerpunkt Immunologie einschlieĂlich Molekulare Medizin der EntzĂŒndung. In enger Zusammenarbeit mit der Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t und dem Leibniz-Institut fĂŒr Neurobiologie (IfN), welches auch im starken MaĂe in die Ausbildung der Studenten der Neurobiologie und Neurowissenschaften eingebunden ist, wurde Magdeburg zu einem fĂŒhrenden Zentrum neurowissenschaftlicher Forschung ausgebaut.[4] Auf dem KlinikgelĂ€nde steht Europas erster 7-Tesla-Hochfeld-Kernspintomograph, welcher das weltweit leistungsfĂ€higste GerĂ€t ist und zu neurowissenschaftlichen Forschungszwecken die höchste BildqualitĂ€t ermöglicht.
Auf dem Campus der UniversitĂ€tsklinik wurde im Juni 1998 ein Wissenschaftszentrum fĂŒr angewandte Hirnforschung und Medizintechnologie (ZENIT â Zentrum fĂŒr Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie) eingeweiht, welches europaweit einmalig ist. In diesem Komplex können Wissenschaftler privater Forschungsunternehmen, aus UniversitĂ€tsinstituten und -kliniken und Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts fĂŒr Dynamik komplexer technischer Systeme wirken.
Der Forschungsschwerpunkt âImmunologie einschlieĂlich molekulare Medizin der EntzĂŒndungâ der Medizinischen FakultĂ€t wurde in den letzten Jahren ebenfalls systematisch ausgebaut. Die EntschlĂŒsselung der molekularen Prozesse, die zellulĂ€re Funktion im gesunden Organismus und in Krankheitssituationen beeinflussen, steht im Zentrum der Forschung des immunologischen Schwerpunkts.
Ein weiterer Schwerpunkt der immunologischen und zellbiologischen Forschung am UniversitĂ€tsklinikum befasst sich mit einem neuen Forschungsgebiet, der Systembiologie. Diese ist im universitĂ€ren Forschungszentrum Dynamic Systems(CDS) verankert und wird in der Exzellenzoffensive âNetzwerke wissenschaftlicher Exzellenz in Sachsen-Anhaltâ gefördert. Am CDS beteiligen sich neben der UniversitĂ€tsmedizin mehrere FakultĂ€ten der UniversitĂ€t. In 2007 wurde Magdeburg vom BMBF zu einem der vier deutschen Zentren fĂŒr Systembiologie erklĂ€rt.
Die FakultĂ€t fĂŒr Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften ist ebenso wie die Medizinische FakultĂ€t rĂ€umlich vom Campus der ehemaligen Technischen Hochschule getrennt, allerdings nur wenige hundert Meter. Sie befindet sich im Nordwesten der Altstadt Magdeburgs auf dem GelĂ€nde der ehemaligen PĂ€dagogischen Hochschule.
Die ĂŒbrigen FakultĂ€ten sind in den GebĂ€uden auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Technischen Hochschule im SĂŒden der Alten Neustadt untergebracht.
Die FakultĂ€t fĂŒr Informatik, direkt neben der UniversitĂ€tsbibliothek in einem fĂŒnfstöckigen GebĂ€ude untergebracht, ist in vier Institute aufgeteilt:
Die Forschungsschwerpunkte dieser FakultĂ€t liegen in den Bereichen Data and Knowledge Engineering und Computervisualistik.[5]. Die 20 Professuren[6] der FakultĂ€t liegen schwerpunktmĂ€Ăig im Bereich der praktischen und angewandten Informatik (insgesamt 16 LehrstĂŒhle); auf die Bereiche technische und theoretische Informatik konzentrieren sich nur je zwei LehrstĂŒhle.
Die FakultĂ€t fĂŒr Wirtschaftswissenschaft wurde 1993 gegrĂŒndet. Zu Beginn studierten ca. 1000 Studierende in den angebotenen StudiengĂ€ngen. Zum Wintersemester 2011/2012 studierten 2270 Studierende an der FWW, davon ca. 50% im BWL-Studiengang (Bachelor und Master). Die FWW fĂŒhrte 1999 als einer der ersten UniversitĂ€ten Deutschlands einen komplett englischsprachigen Bachelorstudiengang ein. Aufgrund diverser Rufe (unter anderem von Birgitta Wolff) konnte die FakultĂ€t international ausgerichtet werden. An der FakultĂ€t gibt es neben dem Studiengang "International Management" auch zahlreiche Austauschprogramme , u. a. gefördert durch den DAAD oder dem Erasmus-Programm.
An der Magdeburger FakultĂ€t fĂŒr Wirtschaftswissenschaft wird ein integrierter Ansatz verfolgt, der normative und positive Forschung miteinander verknĂŒpft. Dabei stehen die Anwendung quantitativer Methoden und der Einsatz experimenteller Forschungsmethodik im Mittelpunkt. Auf dieser Basis soll eine wissenschaftlich Beratung im betriebs- und volkswirtschaftlichen Bereich entwickelt werden. Im Lichte dieses Forschungskonzepts ist der gesamte Forschungsschwerpunkt in drei einzelne Fachbereiche aufgegliedert. Im Bereich "Decision Making" werden grundlegende Fragen der Entscheidungsfindung im ökonomischen Kontext untersucht, wĂ€hrend die Bereiche "Business Advice" und "Policy Advice" den Schwerpunkt auf die Anwendung normativer und positiver AnsĂ€tze mit dem Ziel der Unternehmens- und Politikberatung legen.
Trotz hoher wissenschaftlicher Standards hat die FakultÀt den Bezug zur Praxis aufrecht erhalten. So wurden Karl-Heinz Paqué und Birgitta Wolff jeweils zu Ministern in diversen Kabinetten berufen.
Die FakultĂ€t fĂŒr Wirtschaftswissenschaft ist nicht in Institute gegliedert, sondern unterteilt sich stattdessen in 23 LehrstĂŒhle und Professuren.
Da die Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t aus der Medizinischen Akademie, der PĂ€dagogischen Hochschule und der Technischen UniversitĂ€t gegrĂŒndet wurde, hatte sie in technisch-naturwissenschaftlichen FĂ€chern, Medizin und Lehramtsausbildung bedeutende Standbeine. ErgĂ€nzt wurde das etablierte Angebot nach GrĂŒndung der UniversitĂ€t vor allem durch eine Vielzahl wirtschaftswissenschaftlicher StudiengĂ€nge.
Im Rahmen von EinsparmaĂnahmen im Hochschulbereich durch das Land Sachsen-Anhalt wurde vorgegeben, beim Studienangebot des Landes nur noch eine Einmalversorgung zu gewĂ€hrleisten. Aus diesem Grund wurden die LehramtsstudiengĂ€nge der Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t nach 2002 zu Gunsten der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg weitgehend gestrichen. Es verblieben in Magdeburg StudiengĂ€nge fĂŒr Lehramt an berufsbildenden Schulen. Im Gegenzug wurden gerade die technischen FĂ€cher in Magdeburg konzentriert und in Halle reduziert.
Im Bologna-Prozess wurde auf europĂ€ischer Ebene vereinbart, StudienabschlĂŒsse vergleichbar zu machen. Aus dem Grund wurde an der Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t ab 2002 das Studienangebot um Diplom-AbschlĂŒsse reduziert und um Bachelor- und Master-AbschlĂŒsse erweitert. Bei dieser Umstellung wurden zugleich neue StudiengĂ€nge eingefĂŒhrt.
Besonderes Engagement betreibt die UniversitĂ€t auf dem Bereich der nebenberuflichen universitĂ€ren Weiterbildung. Zurzeit studieren ca. 250 Studierende nebenberuflich. Seit 2003 wird an der FakultĂ€t fĂŒr Wirtschaftswissenschaft der berufsbegleitende Masterstudiengang Business Administration an der Alten UniversitĂ€t Helmstedt angeboten und seit 2007 auch der grundstĂ€ndige Bachelorstudiengang in Business Administration. An der FakultĂ€t fĂŒr Geistes- und Sozialwissenschaften wird seit 2005 der Weiterbildungsstudiengang Erwachsenenbildung angeboten. DarĂŒber hinaus bieten diverse Zertifikate eine Alternative zu Angeboten der IHK oder VWA.
1993 entstand die Bibliothek der neugegrĂŒndeten Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t Magdeburg durch die Zusammenlegung der ehemaligen Bibliotheken der Technischen UniversitĂ€t, der PĂ€dagogischen Hochschule und der Medizinischen Akademie.[7] Heute gliedert sie sich in die beiden Einrichtungen UniversitĂ€tsbibliothek auf dem Campus am UniversitĂ€tsplatz und Medizinische Zentralbibliothek auf dem Campus der Medizinischen FakultĂ€t. Die Bibliothek am UniversitĂ€tsplatzcampus ist ein Neubau, der 2003 eröffnet wurde. Der Bibliotheksbestand am 31. Dezember 2006 belief sich auf 1.248.937 BĂ€nde. Besondere Sammlungen im Besitz der UniversitĂ€tsbibliothek sind Schriften von und ĂŒber Otto von Guericke, der Buchnachlass des Literaturwissenschaftlers Walther Killy (1917â1995), die Ute- und Wolfram Neumann Stiftung bibliophile Sammlung kleinformatiger Buchreihen des 20. Jahrhunderts, diverse Patente und DIN/Standards.
Das Sprachenzentrum der Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t bietet Studenten und Mitarbeitern Kurse in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Deutsch als Fremdsprache, Latein, Griechisch, Chinesisch, Arabisch, Schwedisch, Japanisch, Rhetorik und Sprecherziehung an. Es ist an der FakultĂ€t fĂŒr Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften angesiedelt. Geforscht wird im Sprachenzentrum in mehreren Lernprojekten an Erlernen von Fremdsprachen und an Sprachvermittlung.
Das Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) ist eine zentrale Einrichtung der UniversitĂ€t. Das TTZ soll eine zentrale Kommunikations- und Servicestelle sowohl fĂŒr die UniversitĂ€t als auch fĂŒr die Wirtschaft sein, Kontakte und Ansprechpartner vermitteln und Forschungsergebnisse vermarkten. Die Kernprojekte des TTZ sind dabei ein Forschungsportal Sachsen-Anhalt, ein Messeportal Forschung fĂŒr die Zukunft, der Forschungskatalog Magdeburg und die Jobbörse Magdeburg.
Daneben unterhÀlt die UniversitÀt das Audio-Visuelle Medienzentrum, das UniversitÀtsarchiv, das Sportzentrum, das UniversitÀtsrechenzentrum, die zentralen Dienstleistungseinrichtungen der medizinischen FakultÀt, das Patentinformationszentrum, die DIN-Auslegestelle und das Internationale Begegnungszentrum.
Das oberste beschlussfassende Organ der Studierendenschaft der Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t ist der jĂ€hrlich zu wĂ€hlende Studierendenrat (StuRa). Dem Senat der UniversitĂ€t Magdeburg gehören vier Vertreter der Studentenschaft an. Daneben verfĂŒgen die einzelnen FakultĂ€ten jeweils ĂŒber ihre eigene Fachschaft, die ebenfalls jĂ€hrlich zeitgleich zu StuRa und Senat gewĂ€hlt wird.
UniversitÀten: Martin-Luther-UniversitÀt Halle-Wittenberg | Otto-von-Guericke-UniversitÀt Magdeburg
Fachhochschulen: Hochschule Anhalt (FH) | Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) | Hochschule Merseburg (FH) | Hochschule Harz (FH) | Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt
Kunst-, Musik- und Kirchliche Hochschulen: Burg Giebichenstein Hochschule fĂŒr Kunst und Design Halle | Evangelische Hochschule fĂŒr Kirchenmusik Halle | Theologische Hochschule Friedensau
52.140311111111.6432333333Koordinaten: 52° 8âČ 25âł N, 11° 38âČ 36âł O