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Otto Anthes (* 7. Oktober 1867 in Michelbach a.d.Ahr, Nassau; † 19. November 1954 in Wiesbaden) war ein deutscher Pädagoge und Schriftsteller
Inhaltsverzeichnis |
Otto Anthes war der Sohn des evangelisch-lutherischen Pastors Eugen Anthes und zweites von sieben Kindern. Fast seine gesamte Kindheit verbrachte er in Kaub am Rhein. Nachdem er 1886 das Abitur am Fürstlichen Landesgymnasium in Korbach in Waldeck abgelegt hatte, begann er noch im selben Jahr an der Universität Leipzig und später in Halle/Saale Theologie, alte Sprachen und Germanistik zu studieren.
Nach seinem Studium ging Anthes 1891 in den Schuldienst. Als Lehrer war er zuerst in Weidenau an der Sieg, dann in Altenburg und in Sondershausen tätig. 1898 wurde er zum Oberlehrer befördert und nach Gera versetzt, an die Zabelsche höhere Töchterschule (heute: Zabel-Gymnasium). Seit 1903 lebte Anthes als Oberlehrer in der Freien und Hansestadt Lübeck und unterrichtete Deutsch und evangelische Religion an der staatlichen Ernestinenschule zu Lübeck, einer höheren Mädchenschule, seit 1919 Mädchengymnasium. Seine Laufbahn beendete er 1926 als Professor (seit 1909) und Oberstudienrat (seit 1924).
Am 19. November 1954 starb Otto Anthes im Alter von 87 Jahren in Wiesbaden.
Nach ihm wurde eine Schule am Lübecker Burgfeld benannt (Otto-Anthes-Volksschule; seit 1994 IGS Geschwister-Prenski-Schule).
| PND: Datensatz zu Otto Anthes bei der DNB – Keine Verknüpfungen im dnb-opac
Nicht individualisierter Eintrag zum Namen Otto Anthes im Katalog der DNB |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Anthes, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pädagoge und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 7. Oktober 1867 |
| GEBURTSORT | Michelbach, Taunus |
| STERBEDATUM | 19. November 1954 |
| STERBEORT | Wiesbaden |