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Otto Föllinger (* 10. Oktober 1924 in Hanau; † 18. Januar 1999 in Karlsruhe) war Professor für Regelungstechnik an der Universität Karlsruhe und Lehrbuchautor.
Otto Föllinger wurde als Sohn eines Ingenieurs in Hanau geboren, verbrachte seine Jugend und Schulzeit in Dortmund und legte 1943 sein Abitur dort ab. Er studierte Mathematik und Physik für das Lehramt an der Universität Frankfurt und promovierte 1952 in Mathematik. Ab 1956 arbeitete er in der Industrie bei AEG. Nachdem er 1965 den Ruf zum Leiter des Instituts für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) der Elektrotechnischen Fakultät der Universität Karlsruhe erhielt, arbeitete er dort wissenschaftlich bis zur Emeritierung 1990. Daneben arbeitete er auch für die Fernuniversität Hagen.
Bekanntheit und Beliebtheit in seinem Fachgebiet erreichte er durch didaktisch hervorragend gestaltetes Lehrmaterial und Bücher, welche im deutschsprachigen Raum wegweisend sind. Insbesondere sein Grundlagenbuch Regelungstechnik ist ein Standardwerk. Einige seiner Schüler haben inzwischen eigene Professuren an Universitäten in Deutschland, Ägypten, Südafrika, USA[1] zum Beispiel Günter Roppenecker (Universität Erlangen-Nürnberg), Ansgar Trächtler (Universität Paderborn), Lothar Litz (TU Kaiserslautern), Boris Lohmann (TU München) und Ulrich Konigorski (TU Darmstadt).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Föllinger, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mathematiker, Physiker und Professor für Regelungstechnik |
| GEBURTSDATUM | 10. Oktober 1924 |
| GEBURTSORT | Hanau |
| STERBEDATUM | 18. Januar 1999 |
| STERBEORT | Karlsruhe |