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Otto Forster (* 8. Juli 1937 in München) ist ein deutscher Mathematiker.
Inhaltsverzeichnis |
Forster wurde 1961 bei Karl Stein mit der Arbeit Banachalgebren stetiger Funktionen auf kompakten Räumen promoviert. 1965 habilitierte er sich ebenfalls in München. Nach einem Aufenthalt am Institute for Advanced Study in Princeton wurde er 1968 an die Universität Regensburg berufen. 1975 wechselte er an die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster. Seit 1982 arbeitet er am mathematischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auch nach seiner Emeritierung im Sommer 2005 bietet er noch regelmäßig Vorlesungen für fortgeschrittene Studenten an.
1984 wurde Otto Forster Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Forsters Hauptarbeitsgebiet ist die komplexe Analysis, darüber hinaus befasst er sich mit Fragen der algebraischen Geometrie und der analytischen wie auch der algorithmischen Zahlentheorie. Auf letztere zielt auch sein Programm ARIBAS – ein Interpreter mit einer Pascal-ähnlichen Syntax, der eine leistungsfähige Langzahlarithmetik und diverse, hierauf aufbauende Bibliotheksfunktionen anbietet. Dieses unter der GNU General Public License verfügbare Programm dient auch als Grundlage für die in Forsters Buch Algorithmische Zahlentheorie besprochenen Algorithmen.
Einem breiteren Publikum wurde er durch seine Lehrbuchreihe zur Analysis bekannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Forster, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 8. Juli 1937 |
| GEBURTSORT | München |