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Otto Leiberich (* um 1928) ist ein deutscher Kryptologe.
Leiberich promovierte 1953 an der Universität Köln bei Guido Hoheisel mit einem Thema aus der Algebra (Über Systeme von Jardenschen Folgen).[1] Auf Empfehlung von Hoheisel, der selbst im Zweiten Weltkrieg als Kryptograph beim OKW arbeitete, kam er 1953 an die neu gegründete Chiffrierstelle, aus dem 1956 die Zentralstelle für das Chiffrierwesen (ZfCh) wurde (geleitet von Erich Hüttenhain), deren Chef Leiberich ab 1972 war. Er war auch 1990 Gründungsdirektor der Nachfolgeorganisation, des BSI. Ende 1992 ging er in Pension.
Er schrieb auch einen Bericht über die Geschichte der Kryptographie in Deutschland, der bei Spektrum der Wissenschaft erschien.[2]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Leiberich, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kryptologe |
| GEBURTSDATUM | um 1928 |