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Ourcq

Ourcq
Tafel mit dem Flussverlauf in La Ferté-Milon

Tafel mit dem Flussverlauf in La Ferté-MilonVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl FRF63-0400
Lage Frankreich, Regionen Picardie und Île-de-France
Flusssystem Seine
Abfluss über Marne → Seine → Ärmelkanal
Quelle im Gemeindegebiet von Courmont
49° 7′ 36″ N, 3° 34′ 51″ O49.12666666673.58083333333188
Quellhöhe ca. 188 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehlt[1]
Mündung an der Gemeindegrenze von Lizy-sur-Ourcq und Mary-sur-Marne in die Marne49.01416666673.0133333333350Koordinaten: 49° 0′ 51″ N, 3° 0′ 48″ O
49° 0′ 51″ N, 3° 0′ 48″ O49.01416666673.0133333333350
Mündungshöhe 50 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt[2]
Höhenunterschied ca. 138 m
Länge 87 km[3]
Einzugsgebiet 1.083 km²[3]

Rechte Nebenflüsse Savières, Grivette, Gergogne
Linke Nebenflüsse Ordrimouille, Clignon
Schiffbar zwischen Silly-la-Poterie und Mareuil-sur-Ourcq, danach im parallel verlaufenden Canal de l’Ourcq

Der Ourcq ist ein Fluss in Frankreich, der in den Regionen Picardie und Île-de-France verläuft. Er entspringt im Gemeindegebiet von Courmont, entwässert in einem Bogen von Nordwest über West nach Südwest und mündet nach 87[3] Kilometern an der Gemeindegrenze von Lizy-sur-Ourcq und Mary-sur-Marne als rechter Nebenfluss in die Marne. Auf seinem Weg durchquert der Ourcq die Départements Aisne, Oise und Seine-et-Marne.

Der Fluss versorgt – gemeinsam mit den Quellen von Rungis – die Stadt Paris mit Trinkwasser.

Inhaltsverzeichnis

Zuflüsse

Der Ourcq nimmt folgende Gewässer auf:

Linke Zuflüsse:

  • Ru du Paradis
  • Ruisseau de Favières
  • Ru d’Oie
  • Ru de la Sablonnière
  • Ru Saint-Georges
  • Ordrimouille
  • Ru Garnier
  • Wadon
  • Ru du Gril
  • Ru d’Allan
  • Clignon
  • Ru de la Croix Hélène
  • Ru de Chaton
  • Ru de Méranne

Rechte Zuflüsse:

  • Ruisseau du Moulin
  • Ru de Coupé
  • Ru du Pont Brûlé
  • Ru de la Pelle
  • Ru Vacher
  • Ru de Chaudailly
  • Ru de Pudeval
  • Savières
  • Ru d’Autheuil
  • Grivette
  • Gergogne

Orte am Fluss

Schifffahrt

Der Ourcq wurde Anfang des 19. Jahrhunderts auf Initiative von Napoléon I. teilweise umgeleitet und für die Schifffahrt ausgebaut. Im Abschnitt zwischen dem Dörfchen Silly-la-Poterie und Mareuil-sur-Ourcq wurde der Fluss auf einer Länge von 11 Kilometern kanalisiert und mit Hilfe von drei Schleusen für den Frachtverkehr eingerichtet. Im Abschnitt zwischen Mareuil-sur Ourcq und Lizy-sur-Ourcq wurde parallel zum Fluss als Seitenkanal der Canal de l’Ourcq erbaut, der bei Lizy-sur-Ourcq das Tal des Ourcq verlässt und bis in das Stadtgebiet von Paris weiterführt.

Anmerkungen

  1. Quelle geoportail.fr (1:32.000)
  2. Mündung geoportail.fr (1:16.000)
  3. a b c Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über den Ourcq auf sandre.eaufrance.fr (französisch), abgerufen am 27. Oktober 2011, gerundet auf volle Kilometer.
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