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Ove Christian Christensen (* 18. August 1856 in Kopenhagen; † 5. November 1909 ebd.) war ein dänischer Geiger, Pianist und Komponist.
Christensen hatte als Kind Unterricht bei Wilhelm Ramsøe und wurde dreizehnjährig Klavierschüler von Edmund Neupert. 1876-77 war er am Königlichen Konservatorium Schüler von Johann Peter Emilius Hartmann und Niels Wilhelm Gade. Nach weiteren Klavierstudien bei Neupert und einer Violinausbildung bei Valdemar Tofte war er 10 Jahre lang Königlicher Hofmusiker in Stankt Petersburg, zunächst als Geiger, später als Pianist.
Wegen seiner schwachen Gesundheit musste er die Stelle aufgeben und kehrt als Musiklehrer nach Kopenhagen zurück. Er trat hier auch als Solo- und Kammermusiker auf und gründete den Musikverein For Vorening. 1900 wurde ihm der Ehrentitel eines Professors verliehen. Nach seinem Tod gründeten seine Kinder eine Stiftung zur Förderung begabter dänischer Musiker. Deren bekanntester Stipendiat war der Pianist Hermann D. Koppel, ein Schüler Carl Nielsens und bedeutender Interpret seiner Klavierwerke.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Christensen, Ove |
| ALTERNATIVNAMEN | Christensen, Ove Christian (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Geiger, Pianist und Komponist |
| GEBURTSDATUM | 18. August 1856 |
| GEBURTSORT | Kopenhagen |
| STERBEDATUM | 5. November 1909 |
| STERBEORT | Kopenhagen |