|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Das Pariser Becken ist eine Beckenlandschaft im Raum Paris in Frankreich. Es ist der nördliche Hauptsiedlungs- und -wirtschaftsraum Frankreichs.
Inhaltsverzeichnis |
Im engeren Sinne wird das Paris umgebende Einzugsgebiet der Seine als Pariser Becken bezeichnet, vgl. auch ÃŽle-de-France.
Im weiteren Sinne umfasst es das gesamte halbwegs einheitliche Sedimentbecken in Zentralfrankreich und Lothringen in den Grenzen:
Geologisch ist das Pariser Becken durch Kalkgesteine gekennzeichnet. Es entstand aus einem der vier Haupt-Schelfbecken des Jurameeres (Liasmeer, Posidonienschiefer-Meer). Armorika, Zentralmassiv, Ardennen und Vogesen waren vier Großinseln des europäischen Archipels. Im Osten grenzt es an das Süddeutsche Becken.
Die Untersuchung der fossilen Weichtiere führte Jean Baptiste Lamarck zur Formulierung seiner Evolutionstheorie.