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Partido Social Democrata

Dieser Artikel behandelt die portugiesische Partei. FĂŒr die gleichnamige Partei in Osttimor siehe Partido Social Democrata (Osttimor).
Partido Social Democrata
Logo der PSD
Partei­vorsitzender Pedro Passos Coelho
GrĂŒndung 6. Mai 1974
Parlamentsmandate 81 von 230 (Assembleia, 2009)
Europapartei EVP
EP-Fraktion EVP
Website www.psd.pt

Die Partido Social Democrata (PPD-PSD) ['paÉŸtidu su'sjaÉ« dəmu'kÉŸatɐ] anhören?/i (dt. Sozialdemokratische Partei Portugals) ist eine konservativ-liberale portugiesische Partei. Sie wurde am 6. Mai 1974 von Francisco SĂĄ Carneiro, Francisco Pinto BalsemĂŁo, EmĂ­dio Guerreiro und Joaquim MagalhĂŁes Mota unter dem Namen Partido Popular DemocrĂĄtico (PPD) gegrĂŒndet. Die Partei steht – im Gegensatz zu ihrem Namen â€“ fĂŒr eine eher konservative Politik, vergleichbar mit der deutschen CDU. Sie ist neben dem Partido Socialista eine der beiden Volksparteien Portugals. Die drei Pfeile in dem Parteilogo reprĂ€sentieren die drei sozialdemokratischen Grundwerte: Freiheit, Gleichheit, SolidaritĂ€t.

Die PSD war die erste portugiesische Partei, die nach der Nelkenrevolution bei den Wahlen 1987 unter FĂŒhrung von AnĂ­bal Cavaco Silva eine absolute Mehrheit erreichen konnte. Seit 1976, der EinfĂŒhrung der neuen portugiesischen Verfassung, war die PSD an neun von siebzehn Regierungen beteiligt.

Am 31. Mai 2008 wurde Manuela Ferreira Leite durch Urwahl der Mitglieder zur neuen Parteivorsitzenden gewĂ€hlt. Sie löste LuĂ­s Filipe Menezes ab, der am 17. April 2008 seinen RĂŒcktritt erklĂ€rt hatte. Ferreira Leite wurde mit rund 38 % der Stimmen gewĂ€hlt. Sie hatte drei mĂ€nnliche Gegenkandidaten.[1] 2010 wurde sie von Pedro Passos Coelho abgelöst, der im Jahr darauf die Parlamentswahlen gewann und seitdem als portugiesischer MinisterprĂ€sident amtiert.

Die PSD ist Herausgeber der Zeitung „Povo Livre“ (Freies Volk).

Traditionelle Hochburgen der Partei sind der Norden Portugals (z.B. die Bezirke Bragança und Vila Real) sowie die autonome Region Madeira.

Liste der Parteivorsitzenden

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Manuela Ferreira Leite vence directas no PSD [Manuela Ferreira Leite gewinnt die PSD-Direktwahlen]. In: PĂșblico, 31. Mai 2008
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