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Die National-Faschistische Partei (ital.: Partito Nazionale Fascista, PNF) war eine italienische politische Partei, gegründet von Benito Mussolini, um seiner Ideologie des Faschismus politischen Ausdruck zu verleihen.
Sie ist bis heute die einzige Partei, deren Wiedergründung die italienische Verfassung ausdrücklich verbietet.
Inhaltsverzeichnis |
Durch die Parteigründung am 7. November 1921 in Rom wurde die Umwandlung der ebenfalls von Mussolini gegründeten paramilitärischen Fasci di Combattimento in eine umfassendere politische Vereinigung vollzogen. Hauptaufgabe der PNF war es, den Menschen Mussolinis Ideologie näherzubringen und sie für den Faschismus zu begeistern. Mussolini nutzte die Partei bei seinem Marsch auf Rom am 28. Oktober 1922 als effektives Druckmittel, um an die Macht zu gelangen. Nach massiven Änderungen der Wahlgesetze durch das sog. „Acerbo-Gesetz“ gewann die PNF deutlich die äußerst umstrittenen Wahlen vom April 1924. Ab 1928 war die PNF per Gesetz die einzige zugelassene Partei Italiens, was sich bis 1943 nicht änderte. Die Partei wurde nach der Verhaftung Mussolinis und seiner von Dino Grandi eingeleiteten Absetzung im Großen Faschistischen Rat am 24. Juli 1943 aufgelöst und am 27. Juli offiziell von der Regierung Pietro Badoglios verboten.
Nach der spektakulären Befreiung Mussolinis („Unternehmen Eiche“) im September 1943 errichtete das Deutsche Reich in den von der Wehrmacht besetzen Gebieten Norditaliens einen Marionettenstaat, die Italienische Sozialrepublik („Republik von Salò“), in der dann die Partei am 13. September als Republikanische Faschistische Partei (Partito Fascista Repubblicano, PFR) wiederbelebt wurde. Parteivorsitzender war Alessandro Pavolini, Staats- und Regierungschef Benito Mussolini. Mit der Ermordung Mussolinis durch die Resistenza und der Auflösung der Republik von Salò verschwand auch die PFR im April 1945.