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Paschen-Serie

Als Paschen-Serie wird die Folge von Spektrallinien im Spektrum des Wasserstoffatoms bezeichnet, deren unteres Energieniveau in der M-Schale liegt. Weitere Serien sind die Lyman-, Balmer- (vgl. auch Ausführungen dort), Brackett- und Pfund-Serie

Termschema des Wasserstoffatoms

Mathematische Beschreibung

Wellenzahl der Spektrallinien sind durch die Formel

<math> \tilde\nu = R_\infty \left( {1 \over 3^2} - {1 \over n^2} \right)</math>

gegeben. Darin sind

<math>
 R_\infty = 1{,}0973731534\cdot 10^{7}\, {\mathrm{m^{-1}}}

</math>

die Rydberg-Konstante und n ganze Zahlen größer 3. Die Linien der Paschen-Serie liegen im Infraroten. Sie wurden im Jahr 1908 von dem deutschen Physiker Friedrich Paschen entdeckt.

Die Wellenzahl lässt sich durch die Beziehung

<math>

\lambda = 1 / \tilde\nu </math> in die Wellenlänge, bzw. durch

<math>

E = \tilde\nu \cdot c \cdot h </math>

in die entsprechende Energie umrechnen. In letzterer Formel sind c die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum und h die plancksche Konstante.

Siehe auch

Literatur

  • F. Paschen: Zur Kenntnis ultraroter Linienspektren. In Annalen der Physik 27, 1908, S. 537–570.
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