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Panellinio Sosialistiko Kinima

Πανελλήνιο Σοσιαλιστικό Κίνημα
Panellinio Sosialistiko Kinima
Logo der PASOK
Giorgos Andrea Papandreou 2007
Partei­vorsitzender Giorgos Andrea Papandreou
Gründung 3. September 1974
Parlamentsmandate 160 von 300 (2009)
Internationale Verbindungen SI
Europapartei SPE
EP-Fraktion S&D
Website www.pasok.gr

Die Panellinio Sosialistiko Kinima (griechisch Πανελλήνιο Σοσιαλιστικό Κίνημα Panhellenische (=gesamtgriechische) Sozialistische Bewegung), kurz PASOK (ΠΑΣΟΚ) oder PA.SO.K., ist eine sozialdemokratische Partei in Griechenland. Sie ist Teil der Sozialdemokratischen Partei Europas und darüber hinaus Mitglied der Sozialistischen Internationale.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die PASOK wurde am 3. September 1974 gegründet und hat ihre Wurzeln in der 1968 von Andreas Papandreou im Exil gegründeten Gesamtgriechischen Befreiungsbewegung (PAK). 1981 gewann die Partei die Parlamentswahlen.[1] Nach zwei Amtszeiten kam es zu einer Allparteienregierung unter der konservativen Nea Dimokratia (Neue Demokratie), die auch den Regierungschef stellte. 1993 gewann erneut die PASOK, konnte jedoch nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen. Die Regierung wurde von alten Skandalen überschattet, zusätzlich verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Andreas Papandreou dramatisch. Drei Jahre später übernahm Kostas Simitis den Vorsitz der Partei, der umfangreiche Reform- und Infrastrukturprojekte startete und Griechenland in die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion führte. Als 2004 die Umfragewerte einen Einbruch der Wählergunst voraussagten, wurde ein Generationswechsel eingeleitet und Giorgos Andrea Papandreou übernahm die Parteiführung. Dieser ist zwar der Sohn des Parteigründers, wird aber dem Reformer-Flügel zugeordnet. Bei der Wahl 2004 verlor die Partei die Mehrheit an die Nea Dimokratia, auch nach der Wahl 2007 blieb die PASOK in der Opposition.

Aus den vorgezogenen Parlamentswahlen am 4. Oktober 2009 ging die PASOK als stärkste Kraft hervor; sie erreichte 43,94 Prozent der Stimmen, gewann mit 160 Sitzen die absolute Mehrheit der Mandate im 300köpfigen Parlament und distanzierte damit die Nea Demokratia des Ministerpräsidenten Kostas Karamanlis klar.[2] Papandreou wurde Ministerpräsident. Er trat am 9. November 2011 im Rahmen der Griechischen Finanzkrise zurück. Neuere Umfragen (Februar 2012) prognostizieren einen drastischen Rückgang der Stimmenzahlen bei den nächsten Wahlen.

Das Logo der PASOK zeigt die aufgehende grüne Sonne, wobei grün nicht als Symbol für eine ökologische Einstellung steht.

Siehe auch: Politische Parteien in Griechenland

Einzelnachweise

  1. Vorwärts, Andreas, an die Macht Der Spiegel 44 / 1981
  2. Griechische Sozialisten feiern ihren Sieg Spiegel Online, 4. Oktober 2009

Weblinks

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