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Paul Ben-Haim

Paul Ben-Chaim (hebräisch â€×¤×ול בן ×—×™×™×‎,  auch Ben-Haim, geboren als Paul Frankenburger; * 5. Juli 1897 in München; † 20. Januar 1984 in Tel Aviv) war ein israelischer Komponist.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Abitur am Wilhelmsgymnasium München[1] studierte Ben Haim von 1915 bis 1920 an der Akademie der Tonkunst in München bei Friedrich Klose und Walter Courvoisier (Komposition) sowie Berthold Kellermann (Klavier) und war dann Assistent von Bruno Walter und Hans Knappertsbusch. Von 1924 bis 1931 war er Kapellmeister in Augsburg. 1933 emigrierte er aus Deutschland und lebte seitdem als Komponist und Dirigent in Tel Aviv. Durch seine Zusammenarbeit mit der Sängerin Braha Zefira lernte er jüdische und arabische Lieder kennen, deren Melodik und Rhythmik seine Kompositionen beeinflussten. Zu seinen Schülern zählen Tzvi Avni, Ben-Zion Orgad, Ami Maayani und Noam Sheriff.

Werke

Ben Haim komponierte zwei Sinfonien (1940 und 1945), ein Klavier-, ein Violin- und ein Cellokonzert und weitere Orchesterwerke, eine Sonate für Mandolinen, Gitarre, Cembalo, Harfe und Streichorchester, Violinsonaten, Chöre, Oratorien (Joram, 1933, Text von Rudolf Borchardt[2]), liturgische Werke und Lieder.

Ehrungen und Auszeichnungen

Ben Haim erhielt für sein Werk The Sweet Psalmist of Israel den Israel-Preis.

Die Stadt Augsburg ehrte den am Stadttheater tätigen Komponisten im Jahr 2010 mit der Fußwegbenennung „Paul-Ben-Haim-Weg“. Der Weg führt im Stadtteil Oberhausen an der Wertach entlang.[3]

Einzelnachweise

  1. ↑ Jahresbericht vom K. Wilhelms-Gymnasium zu München. ZDB-ID 12448436, 1914/15
  2. ↑ http://www.imi.org.il/subworks.asp?num=2597&subjectNum=33
  3. ↑ Augsburger Allgemeine vom 2. Juli 2010: Ein Weg erinnert an Paul Ben Haim

Weblinks

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