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Paul Max Harry Langhans (* 1. April 1867 in Hamburg; † 17. Januar 1952 in Gotha) war ein deutscher Geograph und Kartograph.
Inhaltsverzeichnis |
Paul Langhans studierte von 1886 bis 1889 in Kiel und Leipzig Geographie, Naturwissenschaften und Volkswirtschaft. Während des Studiums trat er dem Verein Deutscher Studenten bei.
1889 wurde er Mitarbeiter bei Justus Perthes' Geographisch-Kartographischen Anstalt in Gotha. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichte Langhans zahlreiche Karten und Atlanten. 1902 gründete er die Zeitschrift Deutsche Erde, die dem Alldeutschen Verband nahestand und Thesen der Volks- und Kulturbodenforschung stützte. Langhans gilt als einer der wichtigsten deutschen Vertreter einer ethnozentrischen Geopolitik.
Von 1909 bis 1937 war er Herausgeber von Petermanns Geographischen Mitteilungen und seit 1923 Chefredakteur des Gothaischen Hofkalenders.
Zum Nationalsozialismus verhielt sich Langhans unkritisch. Langhans starb 1952 im Alter von 84 Jahren in Gotha.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Langhans, Paul |
| ALTERNATIVNAMEN | Langhans, Paul Max Harry (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geograph und Kartograph |
| GEBURTSDATUM | 1. April 1867 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 17. Januar 1952 |
| STERBEORT | Gotha |