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Pawel Konstantinowitsch Koltschin

Pawel Koltschin

Pawel Konstantinowitsch Koltschin (russ.: Павел Константинович Колчин; * 9. Januar 1930 in Jaroslawl; † 29. Dezember 2010 in Otepää) war estnischer Staatsbürger und ein sowjetischer Skilangläufer und -trainer.

Bei Olympischen Spielen gewann Koltschin vier Medaillen; neben drei bronzenen die goldene mit der sowjetischen 4x10-km-Staffel im Jahr 1956. Bei Weltmeisterschaften stand er ebenfalls vier Mal auf dem Podest und gewann drei Silber- sowie eine Bronzemedaille.

Koltschin erhielt für seine Verdienste drei Orden: Zwei Orden des Roten Banners der Arbeit (1957 und 1973) und ein Ehrenzeichen (1970). Darüber hinaus wurde er 1963 als erster Russe mit der Holmenkollen-Medaille gemeinsam mit seiner Ehefrau und ehemaligen Skilangläuferin Alewtina Koltschina geehrt.

Nach seiner aktiven Laufbahn war er als Trainer tätig, unter anderem acht Jahre lang für die sowjetische Skilanglauf-Nationalmannschaft.[1] Nachdem er viele Jahre in Estland gelebt hatte, nahm er 1996 die estnische Staatsbürgerschaft an.[2]

Inhaltsverzeichnis

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

  • 1958 in Lahti: Silber über 15 km, Silber über 30 km, Silber mit der Staffel
  • 1962 in Zakopane: Bronze mit der Staffel

Weblinks

Einzelnachweise

  1. В Эстонии скончался известный советский лыжник Павел Колчин (Russisch). www.vesti.ru (31. Dezember 2010). Abgerufen am 2. Januar 2011.
  2. 81-aastaselt lahkus olümpiavõitja Pavel Koltšin (Estnisch). sport.err.ee (30. Dezember 2010). Abgerufen am 2. Januar 2011.
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