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| Stadt
Pensa
Пенза
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| Liste der Städte in Russland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Pensa (russisch Пенза, wissenschaftliche Transliteration: Penza) ist eine russische Stadt in der Oblast Pensa, etwa 550 Kilometer Luftlinie südöstlich von Moskau am Fluss Sura. Sie hat 507.047 Einwohner (Stand: 2009).
| Pensa | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm (Erklärung) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis |
Pensa wurde im Jahre 1663 als Teil der Befestigung zur Sicherung des Russischen Reiches gegen die Angriffe der Krimtataren gegründet. 1716 wurde Pensa Provinzhauptstadt, später Hauptstadt des Gouvernements Pensa und 1939 administratives Zentrum der Oblast Pensa.
Von 1945 bis 1947 bestanden in der Stadt die Kriegsgefangenenlager Nummer 161 und 399 für deutsche Kriegsgefangene.[1][2]
Die Stadt ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt mit fünf Bahnhöfen (die wichtigsten sind der Hauptbahnhof Pensa I und der Rangierbahnhof Pensa V) und besitzt einen Flughafen, der seit 2004 wieder für den zivilen Verkehr geöffnet ist.
Siebzehn Kilometer südöstlich von Pensa befindet sich das Chemiewaffenlager Leonidowka, in dem fast 7.000 t Nervengas lagern. Ab dem Zweiten Weltkrieg diente die Gegend immer wieder als regionale, aber auch internationale Drehscheibe im Chemiewaffengeschäft. Bereits 1993 ergaben Bodenproben eine massive Überschreitung der Grenzwerte von Arsen und Dioxinen. 2001 hat man mit der Sanierung des verseuchten Umlandes begonnen. In Pensa wurden die historisch bedeutenden Computer der Sowjetunion von Typ Ural gefertigt.
Die Stadt besteht aus vier Stadtrajons:
Der Eishockeyverein Disel Pensa spielt in der zweithöchsten russischen Spielklasse.
Verwaltungszentrum: Pensa
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