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Pensa

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Die Stadt in Burkina Faso findet sich unter Pensa (Burkina Faso)
Stadt
Pensa
Пенза
Wappen
Wappen
Vorlage:Infobox Ort in Russland/Wartung/AltFöderationskreis Wolga
Oblast Pensa
Innere Gliederung 4 Stadtrajons
Bürgermeister Roman Tschernow
Gegründet 1663
Stadt seit 1663
Fläche 288,5 km²
Höhe des Zentrums 150 m
Bevölkerung 507.047 Einw. (Stand: 2009)
Bevölkerungsdichte 1.758 Ew./km²
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7)8412
Postleitzahl 4400xx
Kfz-Kennzeichen 58
OKATO 56 401
Website http://www.penza-gorod.ru/
Geographische Lage
Koordinaten 53° 12′ N, 45° 1′ O53.245.0166666667150Koordinaten: 53° 12′ 0″ N, 45° 1′ 0″ O
Pensa (Russland)
Red pog.svg
Pensa (Oblast Pensa)
Red pog.svg
Oblast Pensa
Liste der Städte in Russland

Pensa (russisch Пенза, wissenschaftliche Transliteration: Penza) ist eine russische Stadt in der Oblast Pensa, etwa 550 Kilometer Luftlinie südöstlich von Moskau am Fluss Sura. Sie hat 507.047 Einwohner (Stand: 2009).

Pensa
Klimadiagramm (Erklärung)
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Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: Roshydromet
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Pensa
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) −6,9 −5,8 0,3 11,9 21,2 24,4 25,7 23,7 17,6 8,9 0,4 −4,3 Ø 9,8
Min. Temperatur (°C) −13,9 −13,5 −7,1 1,7 8,1 12,5 14,2 11,9 7,1 1,3 −4,4 −10,4 Ø 0,6
Niederschlag (mm) 41 29 32 36 41 62 67 56 53 49 52 45 Σ 563
Regentage (d) 9 7 7 7 8 9 9 8 8 9 10 10 Σ 101
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Quelle: Roshydromet

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Pensa wurde im Jahre 1663 als Teil der Befestigung zur Sicherung des Russischen Reiches gegen die Angriffe der Krimtataren gegründet. 1716 wurde Pensa Provinzhauptstadt, später Hauptstadt des Gouvernements Pensa und 1939 administratives Zentrum der Oblast Pensa.

Von 1945 bis 1947 bestanden in der Stadt die Kriegsgefangenenlager Nummer 161 und 399 für deutsche Kriegsgefangene.[1][2]

Verkehr

Die Stadt ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt mit fünf Bahnhöfen (die wichtigsten sind der Hauptbahnhof Pensa I und der Rangierbahnhof Pensa V) und besitzt einen Flughafen, der seit 2004 wieder für den zivilen Verkehr geöffnet ist.

Sonstiges

Siebzehn Kilometer südöstlich von Pensa befindet sich das Chemiewaffenlager Leonidowka, in dem fast 7.000 t Nervengas lagern. Ab dem Zweiten Weltkrieg diente die Gegend immer wieder als regionale, aber auch internationale Drehscheibe im Chemiewaffengeschäft. Bereits 1993 ergaben Bodenproben eine massive Überschreitung der Grenzwerte von Arsen und Dioxinen. 2001 hat man mit der Sanierung des verseuchten Umlandes begonnen. In Pensa wurden die historisch bedeutenden Computer der Sowjetunion von Typ Ural gefertigt.

Stadtgliederung

Eine Straße im Stadtzentrum von Pensa

Die Stadt besteht aus vier Stadtrajons:

  • Железнодорожный район (Eisenbahn-Stadtbezirk)
  • Ленинский район (Lenin-Stadtbezirk)
  • Октябрьский район (Oktober-Stadtbezirk)
  • Первомайский район (Erster-Mai-Stadtbezirk)

Weiterführende Bildungseinrichtungen

  • Fakultät des Allrussischen Ferninstituts für Finanzen und Ökonomie
  • Filiale der Internationalen Unabhängigen Ökologisch-Politologischen Universität
  • Filiale der Öffentlichen Sozialuniversität Moskau
  • Staatliche Landwirtschaftliche Akademie Pensa
  • Staatliche Pädagogische Universität Pensa
  • Staatliche Universität Pensa
  • Staatliche Universität für Architektur und Bauwesen Pensa
  • Technisches Artillerieinstitut Pensa (ПВАИУ: Пензенское Высшее Артиллерийское Инженерное ордена Красной Звезды Училище имени Главного маршала артиллерии Н. Н. Воронова – Pensaer Artillerieingenieurhochschule „N. N. Woronow“, ausgezeichnet mit dem Orden „Roter Stern“)
  • Sawizki-Kunstfachschule Pensa

Sport

Der Eishockeyverein Disel Pensa spielt in der zweithöchsten russischen Spielklasse.

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

Quellen

  1. Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962-1977.
  2.  Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion (1941-1956) : Findbuch. Stiftung Sächsische Gedenkstätte, Dresden 2010, ISBN 978-3-934382-22-0, S. 133–134.</span>

Weblinks

 Commons: Pensa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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