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| Percha | |||
|---|---|---|---|
| (ital: Perca) | |||
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| Bezirksgemeinschaft | Pustertal | ||
| Provinz: | Bozen (Südtirol) | ||
| Region: | Trentino-Südtirol | ||
| Staat: | Italien | ||
| Einwohner (VZ 2001/31.12.2010): | 1.313/1.455 | ||
| Sprachgruppen laut Volkszählung 2001: |
96,82 % deutsch 2,54 % italienisch 0,64 % ladinisch | ||
| Koordinaten | 46° 47′ N, 12° 0′ O46.783333333312972Koordinaten: 46° 47′ N, 12° 0′ O | ||
| Meereshöhe: | 892 - 3.105 m s.l.m. (Zentrum: 972 m s.l.m.) | ||
| Fläche/Dauer- siedlungsraum: |
30,3/4,0 km² | ||
| Fraktionen: | Wielenberg, Oberwielenbach, Unterwielenbach, Aschbach, Nasen, Litschbach und Platten | ||
| Nachbargemeinden: | Bruneck, Gais, Rasen-Antholz, Sand in Taufers | ||
| Partnerschaft mit: | Percha | ||
| Postleitzahl: | 39030 | ||
| Vorwahl: | 0474 | ||
| ISTAT-Nummer: | 021063 | ||
| Steuernummer: | 00409340213 | ||
| Politik | |||
| Bürgermeister (2010): | Joachim Reinalter (SVP) | ||
Percha (ital. Perca) ist eine Ortschaft und eine Gemeinde mit 1455 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) im Pustertal, dem Ostteil von Südtirol. Der Hauptort liegt in 970 Metern Höhe auf einem Plateau, welches das Brunecker Becken nach Osten hin begrenzt, und rund 5 km östlich dieser Stadt.
Der sonnenreiche Ort war schon zur Römerzeit besiedelt, wie ein Meilenstein bei der Kirche belegt. Der Name kommt vom bajuwarischen Perach für Berg und Bach. Der Tesselberg erinnert an den Bayernherzog Tassilo, auf den die 20 km entfernte frühere Abtei Innichen zurückgeht.
Das Gemeindegebiet von Percha misst in Ost-West-Richtung (Verlauf des Pustertals) nur wenige km Breite, erreicht jedoch im Süden und Norden über 2.000 Höhenmeter. Insbesondere das langgezogene Wielental zieht sich im Norden etwa 15 km bis in die Rieserfernergruppe (3.100-3.400m) fast bis zur Grenze Österreichs hinauf.
Während im Hauptort Percha die nahe Stadt Bruneck die Bautätigkeit anregt und die Einwohnerzahl wächst, sind die Fraktionen Wielenberg (1150 m, auf der östlichen Talschulter) und Oberwielenbach (1.350 m, schon im Wielental) sowie Platten, Aschbach, Unterwielenbach, Litschbach und Nasen land- und forstwirtschaftlich geprägt: der Waldanteil beträgt 60%, agragisch werden 28% genützt, Ödland sind 11% und bebaut 1,5%. Wirtschaftlich bedeutend ist der Fremdenverkehr mit über je 15.000 Nächtigungen im Sommer- und Winterhalbjahr. Von diesen entfällt der Großteil auf Deutsche und Italiener und fast zwei Drittel auf Privatzimmer.
Bemerkenswert neben alten Höfen und Mühlen sind die Erdpyramiden von Platten, deren Wildheit und Zerbrechlichkeit gleichermaßen beeindruckt. Darüber hinaus bietet sich das Zentrum der Dolomiten für Wanderungen ins nahe Hochgebirge des Ahrntales und Antholzer Tales an.
Percha ist eine Gemeinde des Naturparks Rieserferner-Ahrn.
Inhaltsverzeichnis |
Wielenberg liegt auf einem sonnigen auslaufenden Berghang, auf 1150 m und hat ca. 50 Einwohner.
Die Besiedlung Wielenbergs begann bereits im 11. Jahrhundert, aus dieser Zeit stammt auch die Kirche, welche dem Hl. Koloman geweiht und im romanischen Stil erbaut ist. Das erste Mal wird Wielenberg 1030 als "locus Welinberc" schriftlich erwähnt. Es gehörte zu dieser Zeit zur Grafschaft Engelberts (heutiger Gasthof in Percha). 1091 wurde Wielenberg dem Stift Brixen geschenkt. Mitte des 14. Jahrhunderts tritt in Wielenberg das Adelsgeschlecht der Edlen von Prey in Erscheinung. Diese lebten auf den heute noch bestehenden Höfen Genner Joas und Leitl. Im Jahre 1348 wurde die Bevölkerung Wielenbergs beinahe von der Pest ausgelöscht. Der Harrerhof, der Moarleitnerhof und der Hauserhof wurden im 15. Jahrhundert errichtet. 1966 wurde eine Straße nach Wielenberg gebaut. Ab diesem Zeitpunkt kamen noch einige Neubauten hinzu.
Heute besteht Wielenberg aus den oben genannten sechs alten Bauernhöfen und einigen Neubauten. Die Bauernhöfe leben großteils von der Viehwirtschaft. Der Gönner- und der Harrerhof haben sich zu kleinen Agrotourismus-Betrieben entwickelt. Der Hauserhof hat sich zu einem Kräuterhof gewandelt.
Oberwielenbach ist mit ca. 300 Einwohnern die größte Fraktion und liegt nördlich des Hauptortes im Wielental. Der Dorfkern mit der im gotischen Stil erbauten Kirche liegt auf einer Höhe von 1350 m. Besonders beliebt ist Oberwielenbach als Ausgangspunkt für Wanderungen in den Naturpark Rieserferner-Ahrn, in den das Wielental zu einem großen Teil hineinragt. Den Talschluss bildet die Schwarze Wand (3.105 m s.l.m.).
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