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Pétanque

Boule-Kugeln mit „Schweinchen“
Öffentliches Boulodrome in La Palmyre/Frankreich

Der PrÀzisionssport Pétanque ist eine Boule-Sportart.

Der Sport wird von rund 570.000 Sportlerinnen und Sportlern in 76 nationalen VerbÀnden (Stand Dezember 2007), die der Fédération Internationale de Pétanque et Jeu Provençal (FIPJP) angehören, betrieben.

Nach SchÀtzungen des Deutschen Pétanque Verbandes (DPV) gibt es in Deutschland rund 1 Million nicht organisierter Freizeitspieler. In Deutschland wird von Freizeitspielern meist der Begriff Boule benutzt. Die meisten Freizeitspieler spielen allerdings in Anlehnung an die Grundregeln des Pétanque. In der Freizeitvariante kann man Pétanque auch als Geschicklichkeitsspiel bezeichnen.

Inhaltsverzeichnis

Organisationen

Der Deutsche Bundesverband ist der Deutsche PĂ©tanque Verband (DPV). Der österreichische Fachverband ist der Österreichischer PĂ©tanque Verband (ÖPV) und der Schweizer der FĂ©dĂ©ration Suisse de PĂ©tanque (FSP). Der deutsche Bundesverband und die beiden anderen DachverbĂ€nde sind Mitglied der FĂ©dĂ©ration Internationale de PĂ©tanque et Jeu Provençal (FIPJP) und der ConfĂ©dĂ©ration EuropĂ©enne de PĂ©tanque (CEP).

„Boule“ und damit PĂ©tanque steht auf der Liste des Internationalen Olympischen Komitees IOC als „recognized sport“ und damit mögliche zukĂŒnftige olympische Disziplin.

63 % der PĂ©tanque-Sportler waren am 31. Dezember 2006 im französischen Verband organisiert, am 31. Dezember 1978 betrug der Anteil der Franzosen noch 93 %, allerdings gab es damals nur 18 nationale VerbĂ€nde.

Der Deutsche PĂ©tanque Verband (DPV) ist mit rund 14.000 Sportlern der sechststĂ€rkste Verband. Die FĂ©dĂ©ration Suisse (Schweiz) de PĂ©tanque liegt mit 3.482 Sportlern auf Platz 12. Der Österreichische PĂ©tanque Verband hat 262 Mitglieder.

Geschichte

Vorgeschichte

Die Geschichte des Kugelspiels lĂ€sst sich bis zum Jahr 460 v. Chr. zurĂŒckverfolgen. In Frankreich lĂ€sst sich das Boule-Spiel anhand seiner Verbote ab 1319 nachweisen.

1894 wird das erste Turnier im Boule Lyonnaise (auch Sport-Boules) ausgetragen, eine komplizierte, bewegungsreiche und viel Training erforderliche Boule-Variante. Diese ist neben Boule des Berges (auch: Boule parisienne) 1900 olympische Disziplin. In der Provence entwickelt sich Jeu Provençal. Gelegt wird mit Ausfallschritt, geschossen mit 3 Schritt Anlauf auf einem Bein.

„Erfindung“ des PĂ©tanque

Das erste PĂ©tanque-Spiel findet im Jahre 1907 im sĂŒdfranzösischen Ort La Ciotat statt.

Ein guter und leidenschaftlicher Spieler namens Jules Le Noir wird vom Rheuma geplagt und kann deshalb nicht mehr die drei Schritte Anlauf beim Jeu Provençal machen.

Sein Freund Ernest Pitiot erfindet daraufhin ein Spiel auf kĂŒrzere Entfernung und ohne Anlauf. Er zieht einen Kreis auf den Boden. Aus diesem wird im Stand mit geschlossenen FĂŒĂŸen gespielt. Daher leitet sich der Name der Sportart ab. Die Bezeichnung fĂŒr „geschlossene/sich tangierende FĂŒĂŸe“ heißt auf französisch pieds tanquĂ©s, auf provenzalisch ped tanco.[1]

Nach und nach werden die Regeln dieser neuen Spielart entwickelt, aufgeschrieben und ein neues Spiel entsteht. 1910 wird ein (erster) offizieller Wettbewerb durchgefĂŒhrt.

Im Gegensatz zu allen anderen Boulespielarten tritt PĂ©tanque einen raschen weltweiten Siegeszug an. DafĂŒr ausschlaggebend sind die relativ einfachen Regeln, die unter anderem besagen, dass PĂ©tanque auf jedem Boden gespielt wird.

Weitere Verbreitung des Pétanque

1945 wird die FĂ©dĂ©ration Française de la PĂ©tanque et du Jeu Provençal (F.F.P.J.P.) gegrĂŒndet.

Die anderen Boule-Sportarten scheinen aber noch populÀrer zu sein. So lÀsst der Belgier Simenon 1949 seinen französischen Kommissar Maigret in seinem Buch Mein Freund Maigret folgende Beobachtung machen:

„Zwei alte MĂ€nner spielten PĂ©tanque, eine Art Boulespiel, bei dem die mit NĂ€geln beschlagenen Kugeln immer nur ein paar Meter weit geworfen werden. Es war ein kurioser Anblick, wenn die Alten sich ganz vorsichtig nach den Kugeln bĂŒckten.“

1949 wird aber auch schon in Belgien PĂ©tanque gespielt und mit dem „1ier club, A.B.F.“ der erste belgische (wallonische) PĂ©tanque-Club gegrĂŒndet.

Weitere nationale GrĂŒndungen folgen in der Schweiz (1953), in Marokko (1954), in Kanada (1955) und in Luxemburg (1959).

Am 8. MĂ€rz 1958 grĂŒnden Belgien, Frankreich, Marokko, Monaco, die Schweiz, Spanien und Tunesien die FĂ©dĂ©ration Internationale de PĂ©tanque et Jeu Provençal (FIPJP).

Bereits im Jahre 1959 findet die erste Pétanque-Weltmeisterschaft in Spa, Belgien statt.

Kanada (1959) Luxemburg (1959) und Algerien (1962) kommen in den nĂ€chsten Jahren dazu. Italien, dessen PĂ©tanque-Spieler im italienischen Boccia-Verband organisiert sind, ist ebenfalls schon frĂŒh im Weltverband dabei.

PĂ©tanque verbreitet sich ansonsten zunĂ€chst ĂŒber französische Soldaten und Auswanderer. Dass Kanada mit der französischen Provinz QuĂ©bec zu den ersten Mitgliedern der FIPJP zĂ€hlt, ĂŒberrascht nicht.

Dass aber auch in den USA seit 1959 in San Francisco PĂ©tanque gespielt wird ist nicht so eindeutig. Jean Bontemps grĂŒndet „La Boule d’Or“, in San Franziskos Golden Gate Park wird 1960 das erste große Turnier mit Teilnehmern aus Frankreich, QuĂ©bec und Tunesien ausgetragen.

PĂ©tanque spielt eine große Rolle bei der Integration von Zuwanderern, nicht nur in den USA. Der Maler Alfred Levitt grĂŒndete 1973 den amerikanischen Verband FPUSA, den er 10 Jahre als PrĂ€sident leitete.

In den 1970er Jahren treten Großbritannien (1974) und die Niederlande (1978) der FIPJP bei.

Die Zeitpunkte der GrĂŒndung der Nationalen VerbĂ€nde und deren Beitritt zur FIPJP weichen von der Erteilung von Lizenzen fĂŒr Spieler der entsprechenden Nationen ab. So werden in einer Statistik von 1978 ĂŒber FIPJP-Lizenzen 18 Nationen genannt, die zum Teil (wie Deutschland) noch keine nationalen VerbĂ€nde haben. (Die Entwicklung Deutschlands wird weiter unten dargestellt.)

1980 tritt neben den Schweden das erste asiatische Land bei: Thailand. Hier sind es nicht französische Soldaten sondern es ist die Königin-Mutter, die den PĂ©tanque-Sport fördert. Sie hatte ihn in Frankreich und Genf kennengelernt. Nun lernen zunĂ€chst die thailĂ€ndischen Soldaten (pflichtgemĂ€ĂŸ), spĂ€ter vor allem BĂŒrger der Oberschicht des französische Spiel mit den Kugeln.

1986 tritt Australien als erstes Land Ozeaniens bei, Pétanque ist nun auf allen Kontinenten vertreten.

In den 1990er Jahren treten 16 Nationen, in der Zeit von 2000 bis Ende 2007 treten sogar 27 Nationen bei. Zum Beispiel wurde zur WM 2007 Kroatien aufgenommen. Die Nation startete mit einer Mannschaft, deren Mitglieder seinerzeit alle eine Lizenz bei einem Deutschen Verein hatten.

2008 löst sich der Verband von Großbritannien auf, dafĂŒr bilden sich neue VerbĂ€nde in England, Schottland und Wales, die (anstelle Großbritanniens) dem Weltverband beitreten.

Fipjp verbÀnde.jpg

Entwicklung in Deutschland

Als Kugelsportart wird in Deutschland zunĂ€chst das italienische Boccia gespielt. Der ehemalige Bundeskanzler Konrad Adenauer spielte dies im Italienurlaub. Das wird in den Deutschen Wochenschauen immer wieder gezeigt. In der Folge kommen wassergefĂŒllte Plastikkugeln auf den Markt.

Dann bahnt sich zunĂ€chst ĂŒber französische Soldaten PĂ©tanque seinen Weg nach Deutschland. In (Bonn-)Bad Godesberg wird 1963 der erste PĂ©tanque-Club gegrĂŒndet, 1966 zieht Saarlouis, nahe der französischen Grenze, nach. Neben Bonn und dem Saarland, wo weitere Vereine entstehen, etabliert sich Freiburg im Breisgau als weitere Keimzelle des PĂ©tanque.

In Bad Godesberg wird 1977 die erste Deutsche Pétanque-Meisterschaft (im Triplette) ausgetragen. Erste Deutsche Meister wurden: Remo Rinaldi, Martin Ulrich, Albert Weingartz.

1977 fahren dann auch die ersten Deutschen zu den Weltmeisterschaften nach Luxemburg. Ebbi Toepfer, Karsten Köhler und Olaf Fingerhut kommen aus Bad Godesberg und Freiburg.

Fortan werden die teilnehmenden deutschen Teams „Vertreter des Deutschen PĂ©tanque-Verbandes“ genannt. Der ist allerdings noch gar nicht gegrĂŒndet.

In mehreren BundeslÀndern entstehen LandesverbÀnde.

Erst 1984 treffen sich in Groß-Gerau Vertreter der inzwischen gegrĂŒndeten LandesverbĂ€nde aus dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Baden-WĂŒrttemberg sowie Vereinsvertreter aus Aschaffenburg, Bonn, Darmstadt, Dillingen, DĂŒren, Durmersheim, Frankfurt/Main, Freiburg, Bad Godesberg, Heidelberg, Kiel, Konstanz, Nalbach, NĂŒrnberg, Raunheim, Rastatt, Reutlingen, Rottweil, SaarbrĂŒcken, Saarwellingen, Saarlouis, Singen, WĂŒrzburg und grĂŒnden den Deutschen PĂ©tanque-Verband.

In Niedersachsen gibt es zunĂ€chst einen eigenen Kugelsportverband, der im Deutschen Sportbund (DSB) ist, der DPV ist in der F.I.P.J.P. Nach einigen Verhandlungen schließen sich die beiden VerbĂ€nde zusammen.

Zurzeit existieren in Deutschland mehrere hundert Clubs mit mehr als 14.000 Mitgliedern.

Pétanque-Regeln

Die Grundregeln des PĂ©tanque sind einfach und werden in der Regel auch von Freizeitspielern befolgt. Auf die ausfĂŒhrlichen Regeln, die bei PĂ©tanque-Sportveranstaltungen zu beachten sind, wird in Fußnoten hingewiesen.[2] Die Regeln werden hier nur in den GrundzĂŒgen dargestellt.

Gespielt wird auf jedem GelĂ€nde; ein ebenes, glattes Spielfeld oder Banden wie bei der italienischen Variante Boccia bzw. bei der Bowls-Variante sind nicht erforderlich. Wenn in abgegrenzten Feldern gespielt wird, mĂŒssen diese Spielfelder bei Meisterschaften 15 m mal 4 m betragen, mindestens aber 12 m × 3 m groß sein.[3] Sehr viel kleinere Felder sind fĂŒr das PĂ©tanque-Spiel nicht geeignet (siehe auch Boulodrome).

Formationen

Beim PĂ©tanque stehen einander immer zwei Formationen gegenĂŒber, jede verfĂŒgt ĂŒber die gleiche Anzahl Kugeln. Folgende Formationen sind ĂŒblich:

  • 1 Spieler gegen 1 Spieler (tĂȘte Ă  tĂȘte) â€“ 3 Kugeln[4] pro Spieler (6 Kugeln)
  • 2 Spieler gegen 2 Spieler (doublette) â€“ 3 Kugeln pro Spieler (12 Kugeln)
  • 3 Spieler gegen 3 Spieler (triplette) â€“ 2 Kugeln pro Spieler (12 Kugeln).

Beim Training, beim freien Spiel und beim SupermĂȘlĂ©e spielen auch unterschiedliche Formationen gegeneinander. FĂŒr die besondere Situation, dass 7 PĂ©tanque-Spieler aufeinander treffen, gibt es den sogenannten Berliner.

Aufnahmen

Das Spiel ist in Spielabschnitte, sogenannte Aufnahmen unterteilt. In jeder Aufnahme wird zunÀchst die Zielkugel geworfen, anschliessend spielen beide Mannschaften nach einer besonderen Reihenfolge all ihre Kugeln - es sei denn

  • ein Team hat 13 Punkte erreicht und die andere Mannschaft hat keine Kugeln mehr.
  • die Zielkugel ist ins Aus gegangen. [5]

Zu Beginn des Spiels wird durch Auslosen ermittelt, welche Mannschaft das SpielgelĂ€nde aussuchen darf und als erstes die Zielkugel wirft (das Aussuchen des Spielfeldes erĂŒbrigt sich, wenn, wie auf manchen Turnieren, Spielfelder zugewiesen werden).
Ein beliebiger Spieler der so ermittelten Mannschaft zieht einen Wurfkreis oder legt einen Wurfkreis aus Vollmaterial auf die Erde. Aus diesem Kreis wirft nun ein Spieler derselben Mannschaft die Zielkugel auf 6 bis 10 m.

Derjenige Spieler, der den Kreis zieht und die Zielkugel wirft, und der die erste Kugel wirft, kann, aber muss nicht derselbe sein.

Nach dem Auswerfen der Zielkugel:

  • wirft nun ein Spieler derselben Mannschaft eine Kugel in Richtung Zielkugel. (Diese Kugel hat zunĂ€chst den Punkt.)
  • dann wirft ein Spieler der anderen Mannschaft eine Kugel in Richtung Zielkugel. Ist diese nĂ€her an der Zielkugel als die Kugel der ersten Mannschaft (die den Punkt hat), ist die erste Mannschaft mit dem Werfen einer Kugel an der Reihe. Ansonsten muss dieselbe Mannschaft weiterwerfen, bis sie den Punkt oder keine Kugeln mehr hat.
    Beispiel fĂŒr die ZĂ€hlung einer Aufnahme
  • Es muss immer ein Spieler der Mannschaft, die nicht den Punkt hat, eine Kugel werfen.
  • Hat eine Mannschaft keine Kugeln mehr, kann die andere Mannschaft die noch nicht geworfenen Kugeln spielen.
  • Am Ende der Aufnahme zĂ€hlt jede Kugel einer Mannschaft, die nĂ€her an der Zielkugel liegt als die Kugeln der anderen Mannschaft, einen Punkt. Es können also maximal 6 (bzw. beim TĂȘte-Ă -tĂȘte 3) Punkte pro Aufnahme erzielt werden.

Es gibt zahlreiche Regelfeinheiten. So gilt z. B. fĂŒr den Fall, dass die Zielkugel[5] auf verbotenes GelĂ€nde (ins Aus) gelangt:

  • haben beide Mannschaften noch nicht gespielte Kugeln oder keine Kugeln mehr, erhĂ€lt keine Mannschaft einen Punkt (Null-Aufnahme)
  • hat nur eine Mannschaft noch nicht gespielte Kugeln, zĂ€hlen diese je einen Punkt.

Kugeln, die im verbotenen GelĂ€nde liegen oder ĂŒberqueren sind ungĂŒltig.[6]

Messen mit dem Zirkel

Dann beginnt die nÀchste Aufnahme. Es beginnt die Mannschaft, die den Punkt gemacht hat. Diese zieht oder legt zunÀchst den Wurfkreis um die Stelle, an der am Ende der vorherigen Aufnahme die Zielkugel lag,[7] wirft aus diesem die Zielkugel sowie die erste Kugel. Diese und weitere Aufnahme verlaufen ansonsten wie die erste Aufnahme.

Ende des Spiels

Eine Begegnung geht, wenn keine Zeitbegrenzung fĂŒr die Veranstaltung gilt, bis 13 Punkte. Es werden also mindestens drei Aufnahmen (im TĂȘte-Ă -TĂȘte 5 Aufnahmen) gespielt. „Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Vorrunden- (‚poules‘) oder die Entscheidungsspiele (‚cadrage‘) nur bis zum Erreichen von 11 Punkten zu spielen.“[8]

Das Finale der Weltmeisterschaft wurde bis 2006 bis 15 Punkte gespielt. Der Internationale Delegiertenkongress der FIPJP beschloss auf seiner Tagung am 20. September 2007 in Pattaya (wĂ€hrend der Weltmeisterschaft 2007), dass das WM-Finale kĂŒnftig nur noch bis 13 gespielt wird. Dies wurde bereits 2007 umgesetzt.[9]

Zeitregeln

Ein PĂ©tanque-Spiel ohne Zeitbegrenzung kann in AusnahmefĂ€llen mehrere Stunden dauern; vor allem, wenn mehrere Null-Aufnahmen gespielt werden. Die PĂ©tanque-Regeln bestimmen lediglich ein Zeitlimit von einer Minute zwischen dem Wurf der Zielkugel und dem der ersten Kugel, sowie den dann folgenden Kugeln. Wird gemessen, beginnt die Zeit nach diesem Vorgang zu laufen.[10] FĂŒr das evtl. Suchen einer nicht auffindbaren Zielkugel stehen maximal 5 Minuten zur VerfĂŒgung.[11]

Der Veranstalter kann eine Zeitbegrenzung beschließen. Diese sieht in der Regel eine bestimmte Zeit, zuzĂŒglich einer oder zwei weiterer Aufnahmen vor. Nach Ablauf der Zeit wird in der Regel die laufende Aufnahme zu Ende gespielt, dann die zusĂ€tzliche(n) Aufnahme(n). Bei einem Punktegleichstand wird in der Regel eine weitere Aufnahme gespielt.

Die FIPJP hat fĂŒr die Weltmeisterschaften ab 2008 beschlossen, dass in der Vorrunde 6 Runden Schweizer System mit einer Stunden Zeitbegrenzung plus 2 Aufnahmen gespielt werden.[9]

Messen

Messen mit dem Tirette

Wenn unklar ist, welche Kugel am nĂ€chsten ist, wird gemessen. Da dieses fĂŒr den Spielverlauf und die Punktevergabe von entscheidenden Bedeutung sind, ist das Messen genau geregelt.[12]

ZunĂ€chst obliegt das Messen „dem Spieler, der die letzte Kugel gespielt hat oder einem seiner Mitspieler.“[13] Danach hat ein Spieler der gegnerischen Mannschaft das Recht nachzumessen, im Zweifel wird ein Schiedsrichter hinzugebeten. Das Messen muss mit geeigneten MessgerĂ€ten erfolgen, jede Mannschaft muss ein MessgerĂ€t haben. Das Messen mit den FĂŒĂŸen ist beim offiziellen Wettkampf ausdrĂŒcklich verboten.

Gemessen wird in der Regel mit einem Maßband. Ist der Abstand damit nicht feststellbar, wird ein Tirette verwendet, ein Gliedermaßstab mit ausschiebarer Zunge. Sie wird herausgeschoben und zwischen die zu messenden Kugeln und die Zielkugel gehalten, wobei die Zunge Richtung Zielkugel zeigt. Dieser Vorgang wird fĂŒr alle fraglichen Kugeln ausgefĂŒhrt. In der Regel lĂ€sst sich dadurch die Punktkugel ermitteln. Ist dies nicht möglich, kann mit einem Zirkel gemessen werden, der auch zum Einsatz kommt wenn nicht anders gemessen werden kann.

Haben zwei gegnerische Kugeln den gleichen Abstand zur Zielkugel oder berĂŒhren beide diese, gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. Beide Mannschaften haben keine Kugeln mehr, dann ist dies eine Null-Aufnahme.
  2. Nur eine Mannschaft hat noch Kugeln, dann werden diese noch gespielt.
  3. Beide Mannschaften haben noch Kugeln, dann spielt zunÀchst die Mannschaft, die die letzte Kugel geworfen hat, noch einmal, dann die andere. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis eine Mannschaft den Punkt hat, nur noch eine Mannschaft Kugeln hat (dann wird nach Nr. 2 verfahren).

Dieselben Regeln werden sinngemĂ€ĂŸ angewandt, wenn alle geworfenen Kugeln auf dem Feld (auf verbotenem GelĂ€nde) liegen.

Verschiebt ein Spieler eine Spiel- oder Zielkugel beim Messen, so geht der Punkt an den Gegner. Verschiebt ein Schiedsrichter eine Kugel, so entscheidet er nach bestem Wissen und Gewissen. Dazu ist es sinnvoll, sich vor dem Messen einen Eindruck zu verschaffen.[14]

Schiedsrichter

Zur Leitung offizieller Wettbewerbe werden Schiedsrichter eingesetzt, die die strikte Einhaltung der Spielregeln und der begleitenden Bestimmungen ĂŒberwachen. Sie können Spieler und Mannschaften vom Wettbewerb ausschließen. Außerdem sollen sie „Zuschauer [
], die durch ihr Verhalten den Anlass zu ZwischenfĂ€llen auf dem SpielgelĂ€nde geben“, dem zustĂ€ndigen Nationalen Komitee melden, das wiederum das Verbandsgericht einschaltet.[15]

Pétanque-Sport

PĂ©tanque ist ein Sport, der von Menschen jeden Alters gespielt werden kann, auch von solchen, die körperlich oder geistig beeintrĂ€chtigt sind. Die Regeln sind sehr einfach und verstĂ€ndlich. Besondere Kraft ist nicht nötig, es geht nicht darum, wer am weitesten kommt; so können alle miteinander spielen. Das Material ist einfach und nicht teuer, ein Platz findet sich ĂŒberall.

Von Vereinen, VerbÀnden und anderen Organisationen werden verschiedene Wettbewerbe veranstaltet und zwar:

  • Turniere mit und ohne Lizenzzwang
  • Turnierserien
  • Meisterschaften auf Bezirks-, Landes-, Bundes-, Europa und Weltebene
  • Mannschaftswettbwerbe (Liga, Pokal)

Außerdem gibt es unterschiedliche Ranglisten.

nÀheres siehe Hauptartikel: Pétanque-Wettbewerbe.

Kugeln

Petanque wird, bis auf die Zielkugel, ausschließlich mit Metallkugeln gespielt. Um das Spiel kennenzulernen, genĂŒgt ein preiswerter Satz Kugeln, die meistens in Sechser-Sets angeboten werden. FĂŒr Turniere sind allerdings ausschließlich Wettkampfkugeln zugelassen, die ĂŒblicherweise in Dreier-Sets angeboten werden. Man erkennt diese unter anderem daran, dass Hersteller, Modell, und Gewicht der Kugel eingraviert sind, eventuell auch Initialen, oder der Name des Spielers. Die Kugeln sind hohl, meist werden sie aus zwei verschweißten Halbkugeln hergestellt, es gibt auch gegossene Kugeln.

Um fĂŒr offizielle WettkĂ€mpfe zugelassen zu werden, mĂŒssen die PĂ©tanque-Kugeln vom französischen Boule-Verband, der FĂ©dĂ©ration Française de PĂ©tanque et Jeu Provençale bzw. der FĂ©dĂ©ration Internationale de PĂ©tanque et Jeu Provençal (F.F.P.J.P et F.I.P.J.P), homologiert sein. Die Marke des Herstellers und das Zulassungssiegel sind auf jeder Kugel ebenso wie die Seriennummer und das Gewicht eingraviert. Um diese Siegel zu erhalten, mĂŒssen die Kugeln einer Reihe von Bestimmungen genĂŒgen:

eine Gleichgewichtsgenauigkeit < 1,3 % des Kugelgewichtes
eine MindesthĂ€rte von 35 HRC (110 kg/mmÂČ)
die Einhaltung prÀziser Gewichts- und Durchmesserintervalle, min. 650 bis max. 800 Gramm und min. 70,5 bis max. 80 mm

Die Auswahl des richtigen Kugelsatzes macht man in der Regel von seiner Spielweise abhÀngig:

  • reine Leger (Pointeure) spielen bevorzugt mit etwas schwereren, hĂ€rteren, kleineren und eventuell geriffelten Kugeln
  • reine Schießer (Tireure) bevorzugen eher leichtere, weichere, grĂ¶ĂŸere und glatte Kugeln
  • Milieuspieler wĂ€hlen eine Mischung aus den Eigenschaften einer Leger- und einer Schießerkugel

Die Zielkugel massiv; aus Holz (meist Buchsbaum) oder Kunststoff, mit einem Durchmesser von 30 mm (+- 1mm) und darf in einer beliebigen Farbe lackiert sein. Der Name der Zielkugel variiert je nach geographischer Region. Allerdings scheint die hĂ€ufig anzutreffende Bezeichnung als „Schweinchen“, „Wutz“ oder „Cochonnet“ (frz.: „Schweinchen“) darauf hinzudeuten, dass viele PĂ©tanquespieler ein liebevoll-gehĂ€ssiges VerhĂ€ltnis zu ihr haben.

Technik und Taktik

Innerhalb der Mannschaften kann man die Aufgaben der einzelnen Spieler unterscheiden. In der Einerkonstellation des „tĂȘte Ă  tĂȘte“ muss der Spieler sowohl Legen als auch Schießen können. In der Zweiermannschaft des Doublette ĂŒbernimmt fĂŒr gewöhnlich ein Spieler den Part des Legens (Leger oder Pointeur), wohingegen sich sein Mitspieler auf das Schießen, also das Entfernen gegnerischer Kugeln, konzentriert (Schießer, Tireur). Im Dreierteam des Triplette kommt noch ein weiterer Spieler hinzu. Er kann sowohl gut Schießen als auch Legen, weswegen er als „Milieu“ den Platz in der Mitte des Teams einnimmt und seine Kugeln stets je nach Situation verwendet. GrundsĂ€tzlich ist diese Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft jedoch nicht zwingend, sie kann jederzeit geĂ€ndert werden. Es kann eine zielfĂŒhrende Taktik in einer Aufnahme sein, den gegnerischen Leger zum Schießen oder den gegnerischen Schießer zum Legen zu zwingen, also den Spieler zu der fĂŒr ihn ungewohnteren Technik zu zwingen, in der Hoffnung, dass er dann mehr Fehler macht. Umgekehrt wird hĂ€ufig „gedreht“, also der Rollentausch als taktisches Mittel angewendet. Insbesondere, wenn der Gegner gerade ĂŒberlegen ist, kann diese Maßnahme eine entscheidende Wende herbeifĂŒhren.

Boden lesen

Ähnlich wie beim Golf lesen die Spieler (vor allem beim Legen) den Boden. Da PĂ©tanque auf jedem Boden gespielt wird, muss die Beschaffenheit des Bodens, kleine und große Unebenheiten, kleine und große Hindernisse sowie die Löcher, die von bereits gespielten Kugeln gemacht wurden, in die Wurfplanung einbezogen werden. Bei schwierigen BodenverhĂ€ltnissen erkundet der Spieler das Spielfeld (auch in der Hocke sitzend) von mehreren Seiten. Hindernisse dĂŒrfen wĂ€hrend einer Aufnahme grundsĂ€tzlich nicht entfernt werden. Vor einem Wurf darf jedoch ein beliebiges Loch, das beim Auftreffen der Kugel auf dem Boden entsteht, dichtgemacht werden. Das „Loch wegmachen“ ist eine taktische Variante. Dabei ist entscheidend, ob der Aufschlagpunkt (das DonnĂ©e) von der eigenen Mannschaft noch einmal genutzt werden soll und ob zu erwarten ist, dass der Gegner diesen benutzen will.

Studieren des Gegners

Eine wichtige Voraussetzung fĂŒr die eigene Spieltaktik ist die Kenntnis des Gegners, seiner FĂ€higkeiten und Spielgewohnheiten. Dabei wird sowohl auf die Erfahrung frĂŒherer (selbst gespielter oder beobachteter) Spiele als auch das aktuelle Spiel berĂŒcksichtigt. Videoanalysen vor wichtigen WettkĂ€mpfen sollten Teil der Vorbereitung sein.

Das Werfen der Zielkugel

Die erste taktische Maßnahme ist das Platzieren der Zielkugel (Cochonnet, Schweinchen etc.). Dabei sind sowohl die FĂ€higkeiten des eigenen Teams als auch die des Gegners zu berĂŒcksichtigen. ZunĂ€chst ist die LĂ€nge entscheidend. Manche Spieler können besser auf eine kurze (6 m), mittlere (7–8 m) oder lange Distanz (9–10 m) legen oder schießen. FĂŒr den Leger ist es zudem wichtig, ein geeignetes DonnĂ©e in einer von ihm bevorzugten Weite sowohl vom Abwurfpunkt als auch vom anvisierten Ziel zu haben. Sind die Vorlieben und FĂ€higkeiten der Gegner bekannt, ist auch das zu berĂŒcksichtigen. Ebenso wird bei einer hohen FĂŒhrung und eigener hoher Punktzahl (10–12 Punkte) ein Platz fĂŒr die Zielkugeln gewĂ€hlt, von dem angenommen wird, dass hier nur wenig Punkte erzielt werden können, damit der Gegner nicht aufholt. Bei bestimmten SpielstĂ€nden kann es zudem wichtig sein, die Zielkugel so zu platzieren, dass sie leicht ins Aus befördert werden kann.

Das Legen (pointer)

Es gibt drei Grundformen des Legens:

  • Das Rollen (frz.: rouler). Dabei wird die Kugel (fast) ĂŒber die gesamte Strecke vom Abwurfkreise zum gewĂŒnschten Ziel gerollt.
  • Das Demi-PortĂ©e (frz.: demi „halb“, portĂ©e „Wurf“). Dabei wird die Kugel halbhoch geworfen, die Distanz zum Ziel ist variabel.
  • Das PortĂ©e, dabei wird die Kugel sowohl hoch als auch weit geworfen. Sie soll nach dem Auftreffen auf dem Boden nicht mehr weit rollen. Ideal ist ein Plomber, das heißt die Kugel bleibt am Aufschlagpunkt liegen.

Das anvisierte Ziel ist oft nicht direkt an der Zielkugel. Auch hier kommt es auf die FĂ€higkeiten des Gegners an. Rollt dieser vorwiegend, ist eine Kugel vor (frz.: devant „vor“) dem Bild (die Lage der bisher gespielten Kugeln und der Zielkugel) sinnvoll. Eine Devant-Kugel ist in den meisten FĂ€llen (Ă€hnlich wie die Guard beim Curling) sprichwörtlich Gold wert. Ein französischer Reim (boule devant, boule d'argent; SinngemĂ€ĂŸ zu ĂŒbersetzen mit: „Eine Kugel, die vorne liegt, ist eine Kugel, die Geld macht“) wird oft zitiert. Bei gegnerischen PortĂ©e-Spielern ist es sinnvoll, die Kugel in das DonnĂ©e der Gegner zu legen.

Hat der gegnerische Tireur eine hohe Quote an Carreaus, ist es nicht besonders sinnvoll die eigene Kugel direkt an der Zielkugel zu platzieren, da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die Kugel des gegnerischen Tireurs nach dessen Schuss direkt am Platz der eigenen Kugel oder in unmittelbarer NĂ€he liegen bleibt. Es sei denn, der eigene Schießer hat eine gleich hohe Quote.

Oft macht es im Spielverlauf Sinn, die eigene Kugel „auf Konter“ zu legen. Optimal ist eine Lage direkt an der besten gegnerischen Kugel.

Das Schießen (tirer)

Auch beim Schießen (fr. tirer) gibt es drei unterschiedliche WĂŒrfe:

  • Den Flachschuss oder Raffelschuss oder Dondschuss(fr: rabaille, rabaillette, raclette, rafle). Er gilt (bei Boule-Puristen) nicht als richtiger Schuss. Oft gibt es verĂ€chtliche Äußerungen, auch um den Tireur zu verunsichern. Der Schuss ist nicht unbedingt auf allen Böden sinnvoll. Es gibt allerdings geĂŒbte Racleure, die auf fast jedem Boden mit einem Raclette hohe Trefferzahlen erreichen.
  • Den Devant-Schuss, der in einer kurzen Entfernung (unter 50 cm) vor der Zielkugel auftrifft. Auch dieser Schuss empfiehlt sich nicht bei jedem Boden, da er bei bestimmten BodenverhĂ€ltnissen ĂŒber die zu treffende Kugel hĂŒpft. Bei bestimmten BodenverhĂ€ltnissen können mit einem Schuss direkt vor der Kugel Ă€hnlich gute Ergebnisse erzielt werden wie mit einem Schuss auf Eisen. Bei Tireuren ist ein solcher Boden beliebt, da er die Trefferwahrscheinlichkeit erhöht.
  • Der Eisenschuss (tirer au fer; tirer plein fer; tirer au ventre), wobei die Kugel direkt getroffen wird, ohne den Boden zu berĂŒhren. Trifft die Schusskugel die zu treffende Kugel optimal, bleibt sie in unmittelbarer NĂ€he der getroffenen Kugel (Carreau = Karo) oder sogar am Ort der getroffenen Kugel (Carreau sur place) liegen. Manchmal ist auch ein RĂ©tro sinnvoll, bei dem die Schusskugel in Richtung Wurfkreis zurĂŒcklĂ€uft oder SchĂŒsse, bei denen sich die Schusskugel in eine andere Richtung bewegt. Ebenso ist ein Schuss in den RĂŒcken manchmal sinnvoll.

Auch beim „Lunette“ (Brille), bei dem zwei nebeneinander liegende Kugeln getroffen werden und bei der „Ciseau“ (Schere), die auseinander liegende Kugeln treffen sollen, wird nicht 'voll auf Eisen' geschossen. Auch muss darauf geachtet werden, dass weder die Schusskugel noch die getroffene Kugel eigene Kugeln rauskontert.

Konter

Als „contre-sec“ (trockener Konter) oder „contre-carreau“ (Carreau mit Konter) wird ein Schuss bezeichnet, bei dem die geschossene Kugel eine oder mehrere Kugeln der eigenen Mannschaft herauskontert.
NatĂŒrlich können auch beim Legen Kugeln kontern; dies geschieht gewollt und ungewollt (etwa durch ein sehr hartes DonnĂ©e (z. B. ein Stein im Boden).

Erstes Deutsches Kugelmuseum

In Hohenrode bei Rinteln wurde 2006 das erste Deutsche Kugelmuseum (Boule-Museum) eröffnet. Schwerpunkt der Sammlung ist die Dokumentation der verschiedenen Nageltechniken, um den Verschleiß der damaligen Holzkugeln zu vermindern. (siehe Boulemuseum)

Siehe auch

Literatur

  • Holger Droß, Jan-Eric Hausmann: Boule und PĂ©tanque. Der runde Freizeitsport. Niedernhausen 1998, ISBN 3-635-60421-6.
  • Michael Hornickel: Jeux des Boules. Verlag Klaus Guhl, ISBN 3-88220-325-0.
  • Felix HĂŒbner, Ulrich Koch: PĂ©tanque, Boccia, Boule. Regeln, Technik, Taktik. MĂŒnchen 1999, ISBN 3-88034-362-4.
  • Eberhard Kirchhoff: Gewinnen beim PĂ©tanque. DĂŒsseldorf 1992, ISBN 3-7919-0446-9.
  • Philipp Messmehr: Die Kunst des Boulens. Verlag Books on Demand, ISBN 3-8311-1381-5.
  • Marco Ripanti: Petanque verstĂ€ndlich gemacht. Stiebner Verlag, ISBN 3-7679-0560-4.
  • Martin Koch: Das Boule-Spiel PETANQUE. Weinmann Verlag, ISBN 3-87892-078-4.

Einzelnachweise

Quelle:DPV-Website Freigabe GFDL: Ticket#: 2006111710003577

  1. ↑ vgl. Geschichte auf der DPV-Homepage
  2. ↑ Die ausfĂŒhrlichen des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“ in der Fassung vom 1. Januar 2009 finden sich auf der Website des DPV. Ebenfalls finden sich eine Darstellung der Grundregeln
  3. ↑ FĂŒr exakte Angaben siehe: „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, Artikel 5
  4. ↑ bei offiziellen Wettbewerben sind nur von der FIPJP zugelassene Kugeln erlaubt, nĂ€heres siehe Wettkampfkugeln sowie „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“ Artikel 2
  5. ↑ a b Über die Maße und Beschaffenheit der Zielkugel und das Auswerfen derselben gibt es fĂŒr Sportveranstaltungen genaue Regeln. Das gilt auch fĂŒr die Lage der Zielkugel auf verbotenem GelĂ€nde (umgangssprachlich im Aus) Siehe vor allem „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, vor allem Artikel 3, 6, 7, 8, 9
  6. ↑ Genaueres findet sich unter „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, Artikel 18.
  7. ↑ Über den Wurfkreis gibt es vor allem hinsichtlich des Durchmessers und der Lage genaue Angaben. Dies gilt vor allem fĂŒr die Lage des Wurfkreises ab der zweiten Aufnahme. vgl. dazu „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, vor allem Artikel 6, 7, 9 und 12
  8. ↑ zitiert aus „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“ gĂŒltig ab 1. Januar 2007, Artikel 5
  9. ↑ a b siehe: Internationaler Delegiertenkongress der FIPJP
  10. ↑ vgl. „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, Artikel 20
  11. ↑ vgl. „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, Artikel 9
  12. ↑ siehe „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, Artikel 24ff
  13. ↑ zitiert nach „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, Artikel 25
  14. ↑ siehe „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, Artikel 27
  15. ↑ siehe „PĂ©tanque-Regeln des DPV gemĂ€ĂŸ der F.I.P.J.P.“, Artikel 39

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