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Peter HĂ€berle

Peter HĂ€berle (* 13. Mai 1934 in Göppingen) ist ein deutscher Jurist und emeritierter Professor fĂŒr Öffentliches Recht an der UniversitĂ€t Bayreuth.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ausbildung

Peter HĂ€berle wuchs als Sohn des promovierten Mediziners Hugo HĂ€berle und Ursula HĂ€berle, geb. Riebensahm, in einem musikalischen Elternhaus[1] in WĂŒrttemberg auf. Nach seinem Rechtswissenschaftsstudium in TĂŒbingen, Bonn, Freiburg im Breisgau und Montpellier wurde er 1961 bei Konrad Hesse an der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg promoviert. HĂ€berle war unter anderem auch fĂŒr Horst Ehmke als Assistent tĂ€tig.

HĂ€berles Dissertation Die Wesensgehaltgarantie des Art. 19 Abs. 2 Grundgesetz – Zugleich ein Beitrag zum institutionellen VerstĂ€ndnis der Grundrechte und zur Lehre vom Gesetzesvorbehalt (1962) wurde in der Staatsrechtswissenschaft viel beachtet[2] und war Gegenstand kontroverser Debatten. Sie ist 1983 in stark erweiterter, dritter Auflage erschienen.

Wirken

Insbesondere HĂ€berles Thesen zur Grundrechtsdogmatik haben oft heftigen Widerspruch gefunden;[3] sie werden von deutschen Juristen zum Teil als zu sozialwissenschaftlich angesehen, hingegen haben sie zugleich dazu gefĂŒhrt, dass HĂ€berle im latein-amerikanischen Raum sehr hohes Ansehen genießt.[4] HĂ€berles Thesen waren Auslöser fĂŒr eine lebhafte Diskussion.

Seine grundrechtsdogmatischen Thesen vertiefte HĂ€berle im Rahmen seines Referates „Grundrechte im Leistungsstaat“ auf der Staatsrechtslehrertagung 1971 in Regensburg. Auch hier wurde ihm vorgeworfen, die abwehrrechtliche Seite der Grundrechte zu sehr zu vernachlĂ€ssigen.

Nach der Habilitation 1969 in Freiburg mit der Schrift Öffentliches Interesse als juristisches Problem wurde HĂ€berle, nach einer Lehrstuhlvertretung in TĂŒbingen, in Marburg zum ordentlichen Professor ernannt. SpĂ€ter folgten Berufungen nach Augsburg und Bayreuth, wo er 2002 emeritiert wurde. Daneben war HĂ€berle zwanzig Jahre lang stĂ€ndiger Gastprofessor fĂŒr Rechtsphilosophie an der UniversitĂ€t St. Gallen.

HĂ€berle widmete sein wissenschaftliches Wirken spĂ€ter vermehrt der als Kulturwissenschaft begriffenen vergleichenden Verfassungslehre. Dies Ă€ußerte sich auch in seiner – auch nach seiner Emeritierung bis zum heutigen Tag fortgesetzten – HerausgebertĂ€tigkeit des Jahrbuchs des öffentlichen Rechts der Gegenwart (seit 1983).

Viel Beachtung fand seine Lehre von der Rechtsvergleichung als „fĂŒnfte Auslegungsmethode“[5] und vom „status activus processualis“, die offenkundig auch das erste Numerus-Clausus-Urteil des Bundesverfassungsgerichts beeinflusste.[6]

Der Rechtswissenschaftler gilt, auch wegen seines 1982 entwickelten kulturwissenschaftlichen Ansatzes, als Pionier internationaler Zusammenarbeit[7]. So hat er beispielsweise auf der Grundlage seines wissenschaftlichen Werkes in Polen und Estland die Parlamentsberatungen bei der Entwicklung der neuen Verfassungen begleitet und im Februar 1998 auf Einladung des Verfassungsgerichts der Ukraine wissenschaftlich beratend gewirkt.

Peter HĂ€berle steht als SchĂŒler von Konrad Hesse auch in der Tradition der Smend-Schule, zu der er sich in seinen grundlagentheoretischen Arbeiten auch klar bekennt, gleichzeitig auch zu Hermann Heller.

Neben einer deutschen wurde ihm zum 70. Geburtstag auch – erstmalig fĂŒr einen deutschen Staatsrechtslehrer – eine internationale Festschrift dargebracht.

PlagiatsaffÀre Guttenberg

→ Hauptartikel: PlagiatsaffĂ€re Guttenberg

Peter HĂ€berle betreute an der UniversitĂ€t Bayreuth als Doktorvater von etwa 2000 bis 2007, somit ĂŒber seine 2002 erfolgte Emeritierung hinaus, die Dissertation des CSU-Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg. Die Arbeit mit dem Titel Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU wurde 2006 durch die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche FakultĂ€t der UniversitĂ€t angenommen und Anfang 2007 mit der Bestnote „summa cum laude“ bewertet. Zweitgutachter war Rudolf Streinz. Im Februar 2011 geriet Guttenbergs Dissertation, ausgelöst durch PlagiatsvorwĂŒrfe des Bremer Staatsrecht-Professors Andreas Fischer-Lescano,[8] in die öffentliche Kritik.[9]

HĂ€berle, der von Fischer-Lescano noch vor der ersten Veröffentlichung informiert worden war[10], wies die VorwĂŒrfe, die Doktorarbeit sei ein Plagiat, in einer ersten Stellungnahme als „absurd“ zurĂŒck.[11] Er habe die Arbeit in zahlreichen BeratungsgesprĂ€chen eingehend kontrolliert.[12] Verbunden mit hoher medialer Aufmerksamkeit kam es in der Folge zu weiteren VorwĂŒrfen und die „PlagiatsaffĂ€re Guttenberg“ löste eine politische AffĂ€re in Deutschland aus,[13] mit der sich der Deutsche Bundestag am 23. Februar 2011 befasste.[14] Nachdem die UniversitĂ€t Bayreuth erhebliche VerstĂ¶ĂŸe gegen die wissenschaftlichen Pflichten zur Kennzeichnung von Quellen und Zitaten festgestellt hatte, wurde Guttenberg der Doktorgrad am 23. Februar 2011 aberkannt.

In einer ErklĂ€rung, die am 28. Februar 2011 bekannt wurde, bezeichnete HĂ€berle die MĂ€ngel in Guttenbergs Dissertation als „schwerwiegend und nicht akzeptabel“. Sie widersprĂ€chen dem, was er „vorzuleben und auch gegenĂŒber [
] [s]einen Doktoranden zu vermitteln bemĂŒht war“; die Aberkennung des Doktorgrades sei eine „notwendige Folge“ gewesen. In seiner ersten und „letztlich zu vorschnellen Reaktion“ habe er „ohne Detailkenntnis der konkreten VorwĂŒrfe das Ausmaß nicht absehen“ können.[15][16]

Am 9. MĂ€rz 2011 wurde bekannt, dass zu Guttenberg auch seinen Doktorvater in 29 FĂ€llen plagiiert habe,[17][18][19] jedoch nur Quellennachweise aus Fußnoten. Daher wird HĂ€berle vorgehalten, dass er hier jedenfalls das Abschreiben erkennen hĂ€tte mĂŒssen.[20] Allerdings weisen bloße Quellen- und Literaturhinweise nicht jene individuelle PrĂ€gung auf, als dass sie einem Autor unbedingt als von ihm einst selbst erstellte auffallen mĂŒssten.

HĂ€berle wurde von der Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der UniversitĂ€t Bayreuth, die den Plagiatsverdacht untersuchte, angehört. Die Kommission bewertete HĂ€berles Gutachten als „solide erstellt und in sich plausibel“. Von den Gutachtern könne man „nicht erwarten, dass sie den Doktoranden ‚beaufsichtigen‘“, so dass diese keine Mitverantwortung fĂŒr wissenschaftliches Fehlverhalten treffe. Auch sie seien getĂ€uscht worden. Allerdings sei fĂŒr die Kommission „nicht zu erkennen, welches die hervorstechenden Thesen oder die besonderen Ergebnisse der Arbeit sind, derentwegen die Vergabe der Höchstnote gerechtfertigt erschien.“[21]

Sonstiges Engagement

HĂ€berle ist Mitglied der einflussreichen Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer. Hierbei setzte er sich in der Vergangenheit wiederholt entscheidend fĂŒr die Aufnahme liberaler und linker Kandidaten ein.[4]

Ehrungen und Auszeichnungen

1994 erhielt Peter HĂ€berle die EhrendoktorwĂŒrde der Rechtswissenschaftlichen FakultĂ€t der Aristoteles-UniversitĂ€t Thessaloniki, im Jahre 2000 und 2003 folgten die jeweiligen FakultĂ€ten der UniversitĂ€t Granada und der Katholischen UniversitĂ€t Lima, 2005 die UniversitĂ€t Brasilia, 2007 die UniversitĂ€t Lissabon und 2009 die UniversitĂ€t Tiflis sowie die UniversitĂ€t Buenos Aires.

HĂ€berle ist Großoffizier der Italienischen Republik und wurde mit Ehrenmedaillen der Verfassungsgerichte in Rom und Lima ausgezeichnet. Seit 1998 ist er ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und seit 1996 korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. 2007 wurde er Mitglied der Nationalen Akademie fĂŒr Rechts- und Sozialwissenschaften Argentinien. 1991/1992 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

1997 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, 1998 den Max-Planck-Forschungspreis.

Am 11. Juli 2007 wurde er vom bayerischen MinisterprĂ€sidenten Edmund Stoiber mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.[22] 2009 erhielt er das Ehrenkreuz der römischen UniversitĂ€t La Sapienza und wurde 2010 vom österreichischen BundesprĂ€sidenten mit dem Ehrenkreuz fĂŒr Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet.

Die UniversitÀt Granada hat 2010 ein rechtswissenschaftliches Institut nach HÀberle benannt,[23] ebenso die UniversitÀt Brasilia 2011.

2011 bekam Peter HĂ€berle in Brasilia die höchste Stufe des Cruzeiro do Sul vom brasilianischen Außenminister verliehen.[24] Ebenso wurde er 2011 in geheimer Wahl einstimmig als erster auslĂ€ndischer Staatsrechtslehrer in die italienische Staatsrechtslehrervereinigung gewĂ€hlt.

Schriften (Auszug)

  • Grundrechte im Leistungsstaat. In: VVDStRL, Band 30, 1972, S. 43 ff.
  • Die offene Gesellschaft der Verfassungsinterpreten. In: JZ. 1975, S. 297 ff.
  • EuropĂ€ische Rechtskultur. Versuch einer AnnĂ€herung in zwölf Schritten, 1. Aufl., Baden-Baden 1994.
  • Kommentierte Verfassungsrechtssprechung, Athenaeum, Königsstein 1979.
  • Kulturpolitik in der Stadt – ein Verfassungsauftrag. Decker & MĂŒller, Heidelberg, 1979.
  • Klassikertexte im Verfassungsleben, 1981.
  • Erziehungsziele und Orientierungswerte im Verfassungsstaat, 1981.
  • Rezensierte Verfassungsrechtswissenschaft, 1982.
  • Das Grundgesetz der Literaten, 1983.
  • Die Wesensgehaltsgarantie des Art. 19 Abs. 2 Grundgesetz – Zugleich ein Beitrag zum institutionellen VerstĂ€ndnis der Grundrechte und zur Lehre des Gesetzesvorbehalts. 3. Auflage, C.F. MĂŒller, Heidelberg 1983.
  • Öffentliches Interesse als juristisches Problem, 1970, 2. Aufl. 2006.
  • GemeineuropĂ€isches Verfassungsrecht, EuGRZ 1991, S. 261 ff.
  • Rechtsvergleichung im Kraftfeld des Verfassungsstaates – Methoden und Inhalte, Kleinstaaten und EntwicklungslĂ€nder, 1992.
  • EuropĂ€ische Rechtskultur, 1994.
  • EuropĂ€ische Verfassungslehre in Einzelstudien, 1999.
  • Das Prinzip der SubsidiaritĂ€t aus der Sicht der vergleichenden Verfassungslehre. In: AöR, 119, 1994, S. 169–206.
  • Wahrheitsprobleme im Verfassungsstaat. 1995. Übersetzungen ins Japanische, Italienische, Spanische und ins Portugiesische.
  • Verfassungslehre als Kulturwissenschaft, 2. Auflage, Duncker und Humblot, 1998. TeilĂŒbersetzt ins Spanische (TeorĂ­a de la ConstitutiĂłn como ciencia de la cultura, 2000), Italienische (Per una dottrina della costituzione come scienza della cultura, 2001) und Japanische (in: Kobe Law Journal. Vol. 50, No. 4, MĂ€rz 2001).
  • Verfassung als öffentlicher Prozeß, SöR Band 353, Duncker und Humblot, 1978, 3. Aufl. Berlin 1998.
  • Gibt es eine europĂ€ische Öffentlichkeit?, 2000.
  • Kleine Schriften. Hrsg. von W. Graf Vitzthum, 2002.
  • LÂŽEtat Constitutionnel. Paris 2004.
  • El Estado constitucional. Buenos Aires 2007.
  • Nueve Ensayos Constitucionales y una LecciĂłn Jubilar. Lima 2004.
  • Conversaciones AcadĂ©micas con Peter HĂ€berle. Comp. D. ValadĂ©s, Mexiko-Stadt 2006 (Übersetzung ins Portugiesische, Brasila 2008).
  • EuropĂ€ische Verfassungslehre. 7. Auflage, Nomos, Baden-Baden 2011.
  • Das Menschenbild im Verfassungsstaat, 4. Auflage, Duncker und Humblot, Berlin 2008.
  • Der Sonntag als Verfassungsprinzip, 2. Auflage, 2006.
  • Estado Constitucional Cooperativo, SĂŁo Paulo 2007.
  • Nationalhymnen als kulturelles IdentitĂ€tselement des Verfassungsstaates, Duncker und Humblot, Berlin 2008.
  • Nationalflaggen: bĂŒrgerdemokratische IdentitĂ€tselemente und internationale Erkennungssymbole, Duncker und Humblot, Berlin 2008.
  • Constitução e cultura, O Direito ao Feriado 
, Lumen Juris, Rio de Janeiro, 2008.
  • Verfassungsvergleichung in europa- und weltbĂŒrgerlicher Absicht, Duncker und Humblot, Berlin 2009.
  • PĂ€dagogische Briefe an einen jungen Verfassungsjuristen, Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2010.
  • EuropĂ€ische Verfassungslehre, erw. und ĂŒberar. 7. Auflage, Nomos, Baden-Baden 2011.
  • Erinnerungskultur im Verfassungsstaat, Duncker und Humblot, 2011.

Literatur

  • Martin Morlok: Peter HĂ€berle zum 70. Geburtstag. In: Archiv des öffentlichen Rechts. Band 129, Jahrgang 2004, S. 327 ff.
  • Alexander Blankenagel, Ingolf Pernice, Helmuth Schulze-Fielitz u. a.: Verfassung im Diskurs der Welt. Liber Amicorum fĂŒr Peter HĂ€berle zum siebzigsten Geburtstag. TĂŒbingen 2004.
  • Francisco Balaguer CallejĂłn (Hrsg.): Derecho Constitucional y Cultura, Estudios en Homenaje a Peter HĂ€berle. Madrid 2004.
  • F. F. Segado]: PresentaciĂłn. In P. HĂ€berle: La GarantĂ­a del contenido esencial 
. Dykinson, Madrid 2003, S. XIII–LXI.
  • A. A. Cervati: Il diritto costituzionale tra metodo comparativo 
. In P. HĂ€berle: Lo Stato costituzionale. Enciclopedia Italiana Treccani, Rom 2005, S. 295–322.
  • B. Ehrenzeller u. a. (Hrsg.): PrĂ€judiz und Sprache. Erstes Kolloquium der Peter HĂ€berle-Stiftung an der UniversitĂ€t St. Gallen, ZĂŒrich/St. Gallen 2008.
  • Mikunda Franco: FilosofĂ­a y TeorĂ­a del derecho en Peter HĂ€berle. Dykinson-Constitucional, Madrid 2009.
  • Zweite spanische Festgabe zum 75. Geburtstag in: Revista De Derecho Constitucional Europeo, Teil I Num. 11. Enero-junio de 2009. Granada 2009, mit Laudatio von P.Ridola, S. 389 ff; Teil II año 6, NĂșmero 12, julio-diciembre de 2009.
  • Internationaler Kongress zu Ehren des 75. Geburtstages von P. HĂ€berle in Granada (Bericht), in: JZ 2009, S. 1161 f., weiterer Bericht in: DÖV 2010, S. 80 ff.
  • Gilmar Mendes: Der Einfluss des Grundgesetz auf die brasilianische Verfassung von 1988, in JöR Band 58, S. 95 ff., speziell Der Einfluss der Lehre von Peter HĂ€berle auf das brasilianische Verfassungsrecht, S. 111–116.
  • Auszug aus ZPol, Rezension zu Verfassungsvergleichung in europa- und weltbĂŒrgerliche Absicht, 2009 vom 13. April 2010 (online): „HĂ€berles kaum zu ĂŒberschĂ€tzendem Einfluss auf die deutsche Staatsrechtslehre steht seine immense Bedeutung im europĂ€ischen und internationalen Kontext nicht nach. Lange bevor die Internationalisierung des Rechts zum juristischen Modethema avancierte, beschĂ€ftigte er sich bereits mit grundlegenden Fragen des (Verfassungs-)Rechts als kulturwissenschaftlichem, nationale Grenzen ĂŒberschreitendem Forschungsobjekt und mit den damit zusammenhĂ€ngenden methodischen Fragen der Rechtsvergleichung. Wie groß das dabei behandelte Themenfeld ist, zeigt eindrucksvoll der Sammelband, der neben bereits publizierten auch erstmals veröffentlichte BertrĂ€ge enthĂ€lt. [
] Der reichhaltige Ertrag der LektĂŒre des nach wie vor ungemein produktiven Juristen lĂ€sst darauf hoffen, dass den ‚spĂ€ten Schriften‘ noch zahlreiche ‚spĂ€tere‘ folgen.“
  • Igor Ramos Rosa: Peter HĂ€berle e a hermenĂȘutica constitucional no Supremo Tribunal Federal. Sergio Antonio Fabris Eb., Porto Alegre 2012.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Flyer zu dem Buch Nationalhymnen als kulturelle IdentitĂ€tselemente des Verfassungsstaates, Duncker & Humblot, Berlin.
  2. ↑ Vorwort. In: Alexander Blankennagel u. a. (Hrsg.): Verfassung im Diskurs der Welt. Liber Amicorum fĂŒr Peter HĂ€berle zum siebzigsten Geburtstag. TĂŒbingen 2004, ISBN 3-16-148361-8. Vgl. Francisco Balaguer CallejĂłn: Derecho constitucional y cultura. Madrid 2004, S. 17–20.
  3. ↑ Peter HĂ€berle: Die Wesensgehaltsgarantie des Art. 19 Abs. 2 Grundgesetz. 3. Auflage, Heidelberg 1983; mit Rezensionsnachweisen auf der RĂŒckseite des Deckblatts sowie auf S. VI–XI.
  4. ↑ a b Heribert Prantl: „VerfassungsĂ€nderung – In stĂŒrmischen Zeiten setzte sich der Rechtsgelehrte Peter HĂ€berle stets an den geliebten FlĂŒgel, um sich zu sammeln. Seit sein Doktorand Karl Theodor zu Gutenberg ihn tĂ€uschte, spielt der Professor keinen Ton mehr. Ein Besuch in Bayreuth.“ In: SĂŒddeutsche Zeitung, Samstag/Sonntag, 9./10. April 2011, S. 3.
  5. ↑ Peter HĂ€berle: Grundrechtsgeltung und Grundrechtsinterpretation im Verfassungsstaat – Zugleich zur Rechtsvergleichung als „fĂŒnfter“ Auslegungsmethode, Juristenzeitung (JZ) 1989, S. 913 ff.; bestĂ€tigt bei dems.: Wechselwirkungen zwischen deutschen und auslĂ€ndischen Verfassungen, in: Detlef Merten/Hans-JĂŒrgen Papier (Hrsg.): Handbuch der Grundrechte in Deutschland und Europa, Band I: Entwicklungen und Grundlagen, Heidelberg 2003, § 7 Rn. 26.
  6. ↑ E. Friesenhahn: Juristentagsrede, 1972 in DĂŒsseldorf; L. Michael, M. Morlok: Grundrechte. Nomos 2008, S. 32, 39, 402.
  7. ↑ WĂŒrdigung durch K.Hesse in Martin Morlok (Hrsg.): Die Welt des Verfassungsstaates. Baden-Baden 2001, S. 11; T. Fleiner in derselb. (Hrsg): Die multikulturelle und multi-ethnische Gesellschaft, Fribourg, 1995, S. IX–XII; D. ValadĂ©s, in P. HĂ€berle: El Estado constitucional. Depalma, Buenos Aires, Jahr 2007, S. 1–79.
  8. ↑ Andreas Fischer-Lescano: Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. In: Kritische Justiz, Ausgabe 1/2011, ISSN 0023-4834, S. 112–119; abgerufen am 25. Februar 2011 (PDF-Datei).
  9. ↑ Roland Preuß, Tanjev Schultz: Plagiatsvorwurf gegen Verteidigungsminister. Guttenberg soll bei Doktorarbeit abgeschrieben haben. In: SĂŒddeutsche Zeitung vom 16. Februar 2011; abgerufen am 25. Februar 2011.
  10. ↑ PlagiatsaffĂ€re: „Ich wollte es nicht glauben“ – Ein GesprĂ€ch mit dem Juristen Andreas Fischer-Lescano, der zu Guttenberg entlarvte. Die Zeit, Nr. 9 vom 24. Februar 2011.
  11. ↑ Peter HĂ€berle: „Das ist absurd. Die Arbeit ist kein Plagiat.“ Zitiert nach: Guttenberg: Hat er seine Doktorarbeit abgeschrieben? In: Abendzeitung vom 16. Februar 2011; abgerufen am 25. Februar 2011.
  12. ↑ Peter HĂ€berle: „Der Vorwurf ist absurd. Die Arbeit ist kein Plagiat. Sie wurde von mir in zahlreichen BeratungsgesprĂ€chen eingehend kontrolliert. Herr zu Guttenberg war einer meiner besten Seminaristen und Doktoranden.“ Zitiert nach: Zu Guttenbergs Doktorarbeit: Summa cum laude? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. Februar 2011; abgerufen am 25. Februar 2011.
  13. ↑ Vgl. Guttenbergs PlagiatsaffĂ€re. Dossier auf: Spiegel Online; abgerufen am 25. Februar 2011.
  14. ↑ Plenarprotokoll 17/92 (23. Februar 2011): PlagiatsvorwĂŒrfe im Zusammenhang mit der Dissertation des Bundesministers der Verteidigung. Abgerufen am 26. Februar 2011.
  15. ↑ HĂ€berles ErklĂ€rung auf der Website der UniversitĂ€t Bayreuth (PDF)
  16. ↑ (otr): PlagiatsaffĂ€re: Doktorvater wendet sich von Guttenberg ab, Spiegel Online vom 28. Februar 2011; abgerufen am 28. Februar 2011.
  17. ↑ PlagiatsaffĂ€re: Guttenberg soll bei Doktorvater abgeschrieben haben, Spiegel Online vom 9. MĂ€rz 2011.
  18. ↑ t-online.de
  19. ↑ Focus Online
  20. ↑ Berliner Morgenpost
  21. ↑ Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der UniversitĂ€t Bayreuth: Bericht an die Hochschulleitung der UniversitĂ€t Bayreuth aus Anlass der Untersuchung des Verdachts wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Herrn Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, 5. Mai 2011 (PDF).
  22. ↑ UniversitĂ€t Bayreuth: Neuigkeiten aus der UniversitĂ€t Nr. 6 (2007), S. 5.
  23. ↑ Centro de InvestigaciĂłn de Derecho Constitucional “Peter HĂ€berle”
  24. ↑ SZ vom 25. Juli 2011, S. 32; sueddeutsche.de: HĂ€berle, Held Brasiliens.
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