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Philipp Sarasin (* 1956 in Basel) ist ein Schweizer Historiker, Professor für Neuere Allgemeine Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich und Buchautor.
In Basel und Heidelberg studierte Sarasin Geschichte, Philosophie und Volkswirtschaft. 1990 promovierte er mit einer Arbeit über das Basler Grossbürgertum. Als Post-Doktorand arbeitete er an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. Von 1993 bis 2000 war er Assistent und Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Universität Basel. Dort erlangte er 1999 die Habilitation mit einer Arbeit über Körpergeschichte im 19. Jahrhundert. Sarasin ist Mitglied des Zentrums Geschichte des Wissens, des wissenschaftlichen Beirats der Internetplattform H-Soz-u-Kult und Herausgeber des Literaturverwaltungsprogramms Litlink. Er gilt aufgrund seiner jüngeren Veröffentlichungen und Vorträge zu Michel Foucault als einer der besten deutschsprachigen Kenner des Werks des französischen Ideenhistorikers. Sein Buch Darwin und Foucault. Genealogie und Geschichte im Zeichen der Biologie hat in den deutschen Feuilletons für viel Aufsehen gesorgt, wurde allerdings teilweise auch kritisiert.[1]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sarasin, Philipp |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Historiker |
| GEBURTSDATUM | 1956 |
| GEBURTSORT | Basel |