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Philipp Schoch (* 12. Oktober 1979 in Winterthur) ist ein Schweizer Snowboarder. Seine Jugendzeit verbrachte er zusammen mit seinem Bruder Simon Schoch im Zürcher Oberland, wo sein Vater einen Skilift betrieb. Sein heutiger Wohnort ist Steg bei Fischenthal.
Er gewann bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City die Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom, vor dem Schweden Richard Rikardsson. Vier Jahre später, bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin, konnte er seine Goldmedaille verteidigen und gewann knapp vor seinem Bruder Simon Schoch. Bei der WM 2007 in Arosa gewann er in derselben Disziplin sowie im Parallel-Slalom die Silbermedaille; diese Erfolge kamen aufgrund seiner starken Rückenschmerzen eher überraschend.
Nachdem er zweimal die olympische Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom holen konnte, verpasste er 2010 die Qualifikation für die Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver. Wegen Rückenproblemen konnte er erst spät in die Saison starten. Einen Rücktritt schliesst er derzeit jedoch noch aus.[1]
Inhaltsverzeichnis |
1998: Ross Rebagliati | 2002: Philipp Schoch | 2006: Philipp Schoch | 2010: Jasey-Jay Anderson
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schoch, Philipp |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Snowboarder |
| GEBURTSDATUM | 12. Oktober 1979 |
| GEBURTSORT | Winterthur |